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Madeira Teil 3

13.11.2017 – Fast einsames Wandern
Es gibt sie wirklich, Wanderungen auf Madeira, bei denen man fast keiner Menschenseele begegnet! Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, so etwas hier zu finden, jedoch heute unternehmen wir solch eine Tour! Wir fahren zum Encumeada-Pass, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Man sollte das Auto 400 Meter unterhalb der Snackbar Encumeada am gut sichtbaren Schild PR 12 bzw. Boca da Corrida abstellen, da man sich damit den Ab- und Aufstieg auf der ER 105 erspart. Zunächst wandern wir eine ganze Zeit durch einen Eukalyptus-Wald. Nicht stören sollte man sich an der provisorischen Sperrung des Weges, die vermutlich aufgrund eines Erdrutsches, an den man nach wenigen Hundert Metern gelangt, aufgestellt worden ist. Unterwegs beobachten wir erneut einige Madeira-Sommergoldhähnchen, di
e sich mit dem Ruf von unserer Vogel-App sehr leicht anlocken lassen. Nach einer knappen Stunde erreichen wir den unbewohnten Weiler Curral Jangao. Überall gedeihen Kastanienbäume, man müsste sich nur bücken, um die köstlichen essbaren Maronen vom Weg einzusammeln. Über einen überwiegend gepflasterten Pfad geht es nun rund dreihundert Höhenmeter aufwärts zum Fenda do Ferreiro. Unterhalb des Pico Grande ist unser Umkehrpunkt, an dem wir unsere Mittagsrast einlegen.

 


Gerne würden wir von hier noch weiter wandern, da der Weg sehr vielversprechend aussieht, aber unser Auto steht nun einmal am Encumeada-Pass, zu dem wir nach unserer Pause zurückwandern.

Noch einmal essen wir abends im Chico in Prazeres und sind erneut sehr zufrieden. Dieses Mal entscheiden wir uns für ein traditionelles Gericht, Espetada Madeirense, Fleischspieße mit Loorbeerblättern gewürzt. Auch das Dessert ist grandios, ein hausgemachtes Maracuja-Mousse.


14.11.2017 – Durch schattigen Lorbeerwald
Eine sehr schöne Tour machen wir heute, die Runde bei der Levada dos Cedros (Rother Nr. 53). Die Wanderung ist besonders an heißen Tagen empfehlenswert, da sie fast ausschließlich durch schattigen Lorbeerwald führt. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Fanal. Zunächst müssen wir einen Abstieg von fast 300 Höhenmetern zur Quelle der Levada bewältigen. Unten stürzt ein imposanter Wasserfall über eine Felskante hinab und speist die Levada, der wir nun ein gutes Stück durch den dichten Lorbeerwald folgen. Auch hier sichten und hören wir wieder jede Menge Goldhähnchen entlang des Weges, unverkennbar zu identifizieren an dem hellen Fiepen. An einigen Stellen ist der Weg extrem stark ausgesetzt und die senkrecht von der Levada abfallende Wand auch nicht immer mit einem Zaun gesichert – eine gewisse Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist somit gefragt.



Wer über eine Wander-App verfügt, wie z.B. die von Komoot, kann sich den im Rother beschriebenen Rückweg über die Landstraße ersparen. Kurz hinter einer Brücke zweigt ein schmaler Pfad steil nach oben vom Levada-Weg ab. Offensichtlich nutzen Mountainbiker diese Strecke, wovon Reifenspuren zeugen. Mit Hilfe unserer App navigieren wir uns über beständig ansteigende Pfade zur ER 209 am Lagoa do Fanal, wo wir die Straße kreuzen. Leider ist der kleine Vulkansee ausgetrocknet, so dass wir den Weg zum Auto direkt fortsetzen. Die Stinklorbeerbäume werden heute leider nicht so eindrucksvoll von Nebelschwaben umspielt, wie noch vor zwei Tagen. Dennoch ist Fanal ein äußerst idyllisches Plätzchen.


Nach dieser tollen Levada-Tour mit eindrucksvollem Wasserfall fragen wir uns natürlich allen Ernstes, warum nur übervölkern täglich Hunderte von Besuchern die 25 Quellen, während eine solche Tour von den meisten Wanderern nahezu links liegen gelassen wird? Uns soll es recht sein, wir bevorzugen eindeutig solch ruhige, einsame Touren wie die heutige!


 

15.11.2017 – Rundfahrt im Osten der Insel mit aussichtsreicher Wanderung
Jeden Morgen erfreuen wir uns am Panorama vor unserem Frühstückstisch und natürlich an der aufgehenden Sonne hinter den Bergen im Osten - ist es nicht traumhaft???


Zumindest wollen wir uns das touristische Cabo Girao einmal anschauen! Nach den bisherigen Erfahrungen auf der Insel erwarten wir Rummel pur und unsere Erwartungen werden nicht „enttäuscht“! Schon bei der Anfahrt auf dem kleinen aufwärts führenden Sträßchen kommen uns sage und schreibe sechs Touristenbusse entgegen. Und auf dem kürzlich errichteten gläsernen Skywalk sieht es erwartungsgemäß auch nicht viel anders aus. Wir schauen einmal hinunter auf die fast 600 Meter unter uns liegende Faja - der Blick ist schon überwältigend - und suchen dann das Weite.





Auch das benachbarte Camara de Lobos gefällt uns nicht besonders gut. Die bunten Fischer-Holzboote liegen auf dem kleinen Strand des Hafens wohl größtenteils nur noch zur Zierde. Ansonsten strahlt der Ort für unseren Geschmack nicht viel aus.


Über den Serra de Agua Pass fahren wir hinüber in den Norden der Insel. Erstaunlicherweise ist heute tatsächlich auf der ansonsten eher schattigen Nordseite mehr Sonnenschein als noch eben im Süden. Wir fahren die alte aussichtsreiche Küstenstraße hinauf nach Ponta Delgado, die wohl bislang eindrucksvollste Straße, die wir bislang gefahren sind! Doch ihre Tage gezählt – längst wird schon mit Hochdruck an ebensolchen Tunneln gearbeitet, wie sie auf der restlichen Insel anzutreffen sind!


In dem kleinen verschlafenen Nest Arco de Sao Jorge stellen wir unser Auto ab, denn wir wollen den alten Dorfverbindungsweg nach Boaventura begehen. Dieser Pfad ist wieder einmal ein Traum: In eine Steilwand wurde in mühsamer Handarbeit ein alter Königsweg hineingeschlagen. An einem Aussichtspunkt bewundern wir nach wenigen Minuten das Panorama der Nordküste und können unter uns bereits das Ziel unserer Wanderung erkennen: Das Ausflugslokal Sao Cristovao. Rund 200 Höhenmeter geht es nun beständig abwärts. Im Restaurant bestellen wir Tintenfisch mit Zwiebeln (Polvo com Cebolas) – der Beste, den wir bislang auf Madeira bekommen haben, butterweich und zart! Dass es sich bei dem Weg nicht um einen Sonntagnachmittagsspaziergang handelt, merken wir auf dem Rückweg, denn bei dem steilen, wenn auch nicht allzu langen Anstieg kommen wir ganz schön ins Schwitzen!


Auf der Fahrt zurück nach Calheta schauen wir uns noch die spitzgiebeligen und mit Reet gedeckten bunten Casas do Colmo im Städtchen Santana an. Natürlich werden auch hier wieder Busse von Touristen abgeladen, aber insgesamt hält sich der Rummel am späteren Nachmittag doch in Grenzen.

 


16.11.2017 – Im Garten Eden
Eine ganz großartige Wanderung haben wir heute Morgen auf dem Programm: Ein Rundweg entlang zweier übereinander liegender Levadas oberhalb von Ponta do Sol (Rother Nr. 9). Nicht zu Unrecht ist die Tour im Rother Wanderführer schwarz gekennzeichnet, da zumindest bei der oberen Levada, der Levada Nova, Trittsicherheit gefragt ist und hohe Schwindelgefahr besteht. Nicht durchgehend ist der Levada-Pfad durch einen Zaun gesichert, so dass nicht schwindelfreien Wanderern dringend von dieser Tour abgeraten werden muss. Wie so häufig auf den Levada Wanderungen auf Madeira fällt die Felswand neben dem schmalen Levadaweg senkrecht ab - zumindest an den ungesicherten Stellen ist somit höchste Konzentration gefragt. Erneut ist ein längerer Tunnel zu durchqueren und kurz danach führt uns die Levada in ein tief eingeschnittenes Tal, an dessen Ende wir hinter einem Wasserfall hindurchlaufen müssen.


 

Nach diesem kleinen, feuchten Abenteuer folgen wir der Levada bis ans Ende des Tals. Eine kleine Kletterpartie führt uns hinunter zu einem rauschenden Bach, den wir über die Felsen trockenen Fußes überqueren. Unterhalb eines weiteren Wasserfalls befindet sich ein lauschiger kleiner Rastplatz mit steinernen Tisch  und Bänken, wo wir unsere Mittagspause einlegen.

Über die untere Levada do Moinho, die auch für nicht schwindelfreie Wanderer leicht begehbar ist, aber nicht annähernd so spektakulär ist wie die Levada Nova, wandern wir zurück nach Lombada da Ponta do Sol.

Den Nachmittag wollen wir in Faja dos Padres verbringen. In die kleine fruchtbare Ebene unterhalb einer 500 Meter hohen Steilwand gelangt man ausschließlich mit einer Seilbahn (10,-- € hin und zurück), der benachbarte gläserne Fahrstuhl dient mittlerweile nur noch als Back-Up, wenn die Seilbahn aufgrund des Windes einmal nicht betrieben werden kann. Unten fühlt man sich wie im Garten Eden, ja geradezu wie in einer anderen Welt! Wir durchlaufen einen Obstgarten, in dem Bananen, Avokados, Papayas, Maracujas und vieles mehr prächtig gedeihen. Es herrscht eine greifbare Stille abseits der Zivilisation, wie wir sie bislang auf Madeira nicht erlebt haben. Hier unten wurden mehrere kleine Häuschen restauriert, die angemietet werden können. Für uns steht fest: Wenn wir nach Madeira zurückkehren, dann nur nach Faja dos Padres, buchbar über Booking.com.


Im kleinen sympathischen Restaurant trinken wir zunächst Kaffee und genießen dazu ein Stückchen hausgemachten Bananenkuchen mit Früchten aus dem eigenen Garten. Danach mieten wir zwei Liegen (2,--€ p.p.) und verbringen den Rest des Nachmittags lesend auf der kleinen Mole. Sogar ein kleines Bad im Meer wagen wir – die Wassertemperaturen sind absolut akzeptabel! Abschließend gönnen wir uns noch ein Gläschen Wein im Restaurant, bevor wir mit der Seilbahn wieder zurück in die „Zivilisaton“ fahren. Bewohner der Häuser von Faja dos Padres können übrigens mit dem Gondelbetreiber individuell vereinbaren, auch außerhalb der normalen Betriebszeiten (bis 18 Uhr) nach unten zurück zu ihrer Unterkunft befördert zu werden.



17.11.2017 – Auf der Levada dos Tornos
Die Levada dos Tornos ist eine der längsten Levadas auf Madeira überhaupt und es können an verschiedenen Stellen Abschnitte begangen werden. Wir laufen heute von Camacha nach Santo da Serra (Rother Nr. 10). Zu Beginn sind einige kürzere Tunnel zu durchqueren, danach verläuft die Levada durch diverse Weiler und relativ unspektakulär – kein Vergleich zu der großartigen Levada-Wanderung von gestern! Erwähnenswert auf der Tour ist sicher die schwindelerregende Passage im Tal der Ribeira dos Vinhaticos - sicher der Grund für die schwarze Kennzeichnung. Auf einem sehr schmalen und ungesicherten Levada-Mäuerchen balancieren wir rund fünfzehn Meter zum „rettenden Ufer“ – rechts neben uns geht es senkrecht abwärts! Hier wird mir erstmals etwas mulmig und ich benötige zwei Anläufe, um die Stelle zu passieren. Wer mit der Passage nicht klarkommt, zieht halt seine Schuhe aus und läuft einfach durch die Levada, ansonsten ist nicht Schwindelfreien von der Tour absolut abzuraten.


Entlang des gesamten Weges sind immer wieder prachtvolle Bananen-Maracuya Blüten zu finden, die Früchte sind leider allesamt noch nicht reif, ebenso wie die leckeren Cherimoyas in den Gärten der Dörfer. Sogar einige Liebesblumen blühen noch prachtvoll!



Nach über drei Stunden reiner Gehzeit und rund 16 Kilometern erreichen wir unser Ziel Santo de Serra. Mit dem 77er Bus fahren wir zurück nach Camacha. Wenn die hiesigen Busfahrer ihre Monstren im Affenzahn die schmalen Passstraßen hochprügeln, schaut man am besten nicht aus dem Fenster!

Am Abend essen wir in Ribeira Brava im Restaurant Muralha. Das Ambiente ist zwar nur durchschnittlich (für die nette Terrasse ist es uns heute Abend zu kühl), die Freundlichkeit der Bedienung und die Qualität der Speisen jedoch erstklassig. Wir ordern gemeinsam als Vorspeise einen Pulpo-Eintopf, danach frischen Red Snapper ca. 17,-- €). Der Fisch wird auf Wunsch im Ganzen serviert, halbiert oder sogar filetiert. Dazu gibt es hervorragende selbstgemachte gebackene Kartoffeln sowie Salat. Als Wein entscheiden wir uns für eine echte Rarität, einen Arnsburger, eine Neuzüchtung aus Müller-Thurgau und Gutedel, der nur auf minimalen Flächen im Rheingau sowie auf Madeira angebaut wird.


18.11.2017 – Eine letzte Gipfeltour
An unserem letzten Tag wollen wir noch einmal eine Gipfeltour unternehmen, da wir nach den beiden letzten Tagen nicht schon wieder Lust auf eine Levada-Wanderung haben. Der Pico Grande soll heute bezwungen werden (Rother N. 38), dazu fahren die kleine Passstraße hinauf nach Boca da Corrida, wo der PR 12 startet. Das Wetter ist heute sehr unbeständig, die Sonne lässt sich so gut wie gar nicht sehen. Der Pfad startet mit spektakulären Tiefblicken – über die Bergkämme wabern die Nebelschwaden. Bis zur Boca do Cerro ist der Weg relativ einfach, dennoch immer wieder atemberaubend. Wir passieren Boca do Cerro und stehen sogleich vor einem schmalen Steig, der durch Drahtseile gesichert ist und mit deren Hilfe wir nach oben klettern. Für diese Passage braucht man Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, jedoch ist sie aus unserer Sicht für geübte Wanderer gut machbar.

Das letzte Stück vor dem Gipfel durch eine geröllige und steile Furche ist kraftraubend. Schließlich stehen wir vor der sechs Meter hohen Felsenburg des Pico Grande. Die im Rother Wanderführer fast verniedlichend (und aus unserer Sicht falsch) dargestellte „kurze Klettereinlage“ an einem Drahtseil verkneifen wir uns, da sie uns zu gefährlich erscheint, es außerdem angefangen hat zu regnen und die Sicht zunehmend schlechter wird.

 

Der Abstieg geht mächtig auf die Knie, so dass wir bei Boca do Cerro bei leider mittlerweile dauerhaftem Nieselregen unsere Mittagspause einlegen. Da diese leicht feuchte Pause ungemütlich ist, steigen wir nach kurzer Zeit auf gleichem Weg wieder ab zu unserem Ausgangspunkt. Trotz des nicht optimalen Wetters gehört die Pico Grande Tour für uns zu den Wanderhighlights Madeiras.

Unser Abschluss-Dinner genießen wir im Requinte do Rachao oberhalb von Arco de Calheta. Als Vorspeise entscheiden wir uns für eine madeirensische Spezialitat, eine Brotsuppe mit pochiertem Ei. Als Hauptgang wählen wir noch einmal Espetada sowie Pulpo – Qualität und Service sind hervorragend. Für uns ist das Requinte do Rachao das beste Restaurant, das wir auf unserer Reise erlebt haben und somit ein würdiger Abschluss.


Fazit
Wir haben das wunderbare November-Klima auf Madeira und die Lage unseres gemieteten Häuschens sehr genossen. Durch die zahlreichen Tunnel sind alle Ziele auf der Insel relativ schnell erreichbar, auch wenn der Sightseeing Aspekt während des Autofahrens dabei auf der Strecke bleibt. Ein Teil der Wanderungen war außergewöhnlich und spektakulär. Wandern entlang von Levadas hat sicher seinen Reiz und kann aufgrund fehlender An- und Abstiege als Genusswandern bezeichnet werden. Auf die Dauer sind Levada-Wanderungen aber auch etwas eindimensional. Als befremdlich haben wir den Massentourismus auf einem Teil der Wanderungen empfunden (Sao Lourenco und 25 Quellen), insbesondere die Lautstärke, mit der die zum Teil unbedarften riesigen Gruppen von ihren selbst ernannten Wanderführern durch die Natur gescheucht wurden. Dies hat unsere Wanderauswahl leider beschränkt. Gerne hätten wir auch noch Wanderungen durch das Nonnental oder durch die Caldeirao Verde unternommen,  was wir aber aufgrund des erwarteten Rummels auf diesen Touren bewusst ausgelassen haben. Die permanente Anwesenheit von Kreuzfahrtschiffen und täglich Tausender Passagiere auf der Insel trägt sicher ebenfalls zu dem gefühlten Massentourismus bei. Unter dem Strich sind für uns letztlich die kleineren kanarischen Inseln (La Palma, La Gomera) die weitaus spannenderen Winter-Wander-Destinationen, die in jedem Fall ein größeres Natur-Erlebnis garantieren.






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