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Intag-Tal

21. April 2018 – Von Quito über Otavalo zum Valle de Intag
Mein Geburtstag! Das liebevoll zubereitete Frühstück wird wieder aufs Zimmer serviert. Wir treffen Nidya, die Besitzerin des B&B, die bereits ein Taxi für uns bestellt hat, das uns zur Avis Autovermietung bringen soll. Auch dieser Taxifahrer hat wieder keinen Plan - wir müssen erneut Google Maps bemühen, obwohl das Stadt-Office von Avis an einer großen Ausfallstraße gelegen ist. Dort erledigen wir die üblichen Formalitäten und stellen bei der Fahrzeugübergabe fest, dass man uns einen Jeep ohne Allradantrieb andrehen will. Der Avis-Mitarbeiter erkennt nach unserer Intervention jedoch seinen Fehler und überlässt uns mit einem kostenlosen Upgrade einen Toyota Fortuner. Das nehmen wir nur zu gerne dankend an.

Wir finden den Weg aus Quito heraus problemlos und fahren auf der Pan-Americana in Richtung Otavalo.
Überall bieten an der Straße fliegende Händler Rosen in allen möglichen Farben an, drei große Sträuße für fünf USD! Otavalo ist umgeben von Bergen, Seen und Maisfeldern und liegt am Fuße des Vulkans Imbabura. Der Ort ist insbesondere bekannt durch seinen lebhaften und farbenprächtigen Samstagsmarkt. An anderen Wochentagen findet der Markt zwar auch statt, jedoch in einer etwas kleineren Ausführung. Leider sind wir für den Viehmarkt Barrio San Juan schon zu spät dran, nur ein paar Händler mit Hühnern und zusammengepferchten Küken in notdürftig zusammengezimmerten Käfigen treffen wir gegen Mittag noch an. Ansonsten werden hier jeden Samstag säckeweise Meerschweinchen (eine der Delikatessen Ecuadors!), Rinder, quiekende Ferkel und allerlei Federvieh an den Mann gebracht. Die Haltung wirkt nicht gerade artgerecht - für Tierfreunde ein eher schwer zu ertragener Ort!

Wir stellen unser Auto auf einem der beiden bewachten Parkplätze ab (1 USD pro Stunde) und stürzen uns ins Gedränge rund um den Plaza de Ponchos. Das vielseitige Angebot an Kunsthandwerk aus den Anden hat den Markt zu einem der bedeutendsten und größten in ganz Lateinamerika gemacht. Die Otavaleñas und Otavaleños - die Männer leicht erkennbar an ihren dunkelblauen Ponchos und schwarzen Hüten, die Frauen an den schwarzen Röcken und weißen, bestickten Blusen - bieten hier unter anderem Ponchos und Pullover aus Alpaka-Wolle, farbenprächtige Tücher sowie Schmuck und Kunsthandwerk aller Art an. Der Markt ist ein einziger Farb-Flash!


 
Unverkennbar hat sich aber bereits billige Souvenir-Chinaware in das Angebot gemischt. Wir lassen uns eine Weile durch den farbenprächtigen Trubel treiben. Uns begeistern insbesondere auch die ausdrucksstarken Einheimischen, ob Kinder, Erwachsene oder Greise, so dass ich mich fotografisch auf Portraits einschieße.


 
 

Auffällig ist, dass die einheimischen Händler die potentiellen Käufer nicht wie an anderen Orten bedrängen, ja eher schüchtern in ihrer Ansprache wirken. Die Atmosphäre wirkt auf uns, trotz allen Trubels, angenehm und entspannt.


In einem kleinen Café stärken wir uns mit superleckeren Empanadas (85 Cent pro Stück!!!) und einem frisch gepressten Saft, bevor wir unsere Fahrt zu unserem nächsten Ziel, der Lagune Cuicocha, fortsetzen. Unterhalb des fast 5.000 Meter hohen Vulkans Cotocachi ruht der idyllische Kratersee. Wir stellen unser Auto am Informationszentrum ab und steigen den kleinen Pfad rund um den Kratersee hinauf. Die gesamte Umrundung dauert drei bis vier Stunden, wir begnügen uns mit einem Spaziergang zu einigen Aussichtspunkt.


Wir sichten die ersten Kolibris, die den Nektar aus Bromelien, Orchideen und anderen Blüten emsig saugen. Später begleiten uns Morgenammern auf unserem Weg und trällern dabei auf erhabenen Plätzen das stets gleiche Liedchen. Der See mit seinen beiden Inseln liegt leider im Gegenlicht, zudem verschwindet die Sonne gegen Nachmittag mehr und mehr hinter einer dichten Wolkendecke.



                                                                                                                             Morgenammer (Rofous-coloured Sparrow)

Die letzten Kilometer bis zu unserer nächsten Unterkunft, der El Refugio Cloud Forest Lodge im idyllisch gelegenen Valle de Intag, legen wir im dichten Nebel zurück, bei dem man kaum die Hand vor Augen erkennen kann. Nahezu im Schritttempo überqueren wir eine Passstraße, die uns bis auf 3.500 Höhenmeter hinaufführt. Kurz vor Santa Rosa lichtet sich endlich der Nebel. Der kleine Pfad zur Lodge, der unmittelbar vor der Brücke in Santa Rosa abzweigt, ist nicht beschildert, so dass wir zunächst an der Abzweigung vorbeifahren. Wir fragen einheimische Jugendliche nach dem Weg und stehen schließlich vor der Lodge.

Oswaldo, der so etwas wie der „Hausmeister“ der Lodge ist, lebt hier mit seiner Frau Lupe und den beiden siebenjährigen Zwillingen. Mit Händen und Füßen und ein paar Brocken Spanisch machen wir uns einigermaßen verständlich und beziehen dann unsere Cabin, die in der Nähe des Flusses gelegen ist. Die idyllischen Cabins sind rustikal, aber sehr komfortabel – absolute Ruhe ist hier Programm.


Zum Abendessen serviert uns Lupe sehr leckere, frische Forellen mit Kartoffeln, Gemüse und Salat von der hauseigenen Farm. Zum Nachtisch werde ich überrascht mit einem kleinen selbstgebackenen Kuchen, auf dem eine Kerze mit einer 2 thront (warum auch immer eine 2 - eine andere Geburtstagskerze war wohl nicht verfügbar!!!). Corinna hat die kleine Geburtsüberraschung bei Sandra, der Managerin der Lodge, zuvor per E-Mail bestellt.

Nach dem Abendessen versucht Oswaldo Sandra telefonisch zu erreichen, denn sie lebt nicht in der Lodge, sondern ein gutes Stück weit entfernt. Wir vereinbaren mit ihr das Programm für die nächsten beiden Tage und sie vermittelt wiederum Oswaldo auf Spanisch unsere Wünsche. Wir sind nach diesem ereignisreichen Tag etwas platt und schlafen umrahmt vom Quaken der Frösche am nahe gelegenen Fluss schnell ein.




22. April 2018 – Valle de Intag
Wir sind mit Oswaldo um 6.15 Uhr zu einer Birding Tour verabredet. Über einen steilen Pfad steigen wir hinauf zu einem Mirador – dabei kommen wir ganz schön ins Schwitzen. Man benötigt absolute Trittsicherheit auf dem schmalen Pfad. Vom Mirador kann man das Tal und die Lodge überblicken.


Auch wenn wir heute noch kein sonderliches Birder-Glück haben, begeistert uns die Tour dennoch. Filigrane Spinnennetze, die in der Morgensonne glitzern oder filigrane, bunte Schmetterlinge mit transparenten Flügeln erfreuen uns in einer grünen Hölle, die wir durchwandern.



Ecuador weist die höchste Abholzungsrate in ganz Südamerika auf. Zwischen 2005 und 2010 verringerte sich die Waldfläche jährlich um dramatische 1,89 Prozent. Die verbliebenen Reste des einst flächendeckenden Bergnebelwaldes sind stark gefährdet. Kleinbauern brennen nach wie vor wertvollen Wald nieder, um neue Äcker oder Viehweiden zu gewinnen. Durch Niederschläge und Wind erodieren die kahlen Berghänge und der Boden kann kein Wasser mehr speichern und trocknet aus. Hier ist die Welt allerdings Gott sei Dank noch in Ordnung, da der hiesige Bergnebelwald einer der letzten Primärwälder der Gegend ist! Wir bemühen uns sehr, Oswaldos Erklärungen auf Spanisch über Flora und Fauna zu folgen. Wahrscheinlich lernt man auf diese Weise eine Fremdsprache am besten, da es keine Chance gibt, auf Englisch oder Deutsch auszuweichen. Er erzählt mit merklichem Stolz, dass er das ganze Wegenetz und auch die abenteuerliche Hängebrücke, die wir überqueren müssen, eigenhändig errichtet hat.

Das leckere Frühstück besteht unter anderem aus French Toasts, Früchten, hausgemachter Marmelade und einem frischen Guayabana-Saft. Diesen Saft gibt es nur in Südamerika, da sich die Früchte, die Cherimoyas sehr ähneln, aufgrund ihrer Konsistenz kaum nach Übersee transportieren lassen.

Heute findet im benachbarten Apuela ein traditioneller Markt statt, auf dem die Einheimischen nach Jeans, Töpfen, Gemüse und Obst stöbern. Auch ein für europäische Augen ungewöhnlicher Metzgerladen mit seiner interessanten Auslage weckt ebenso unser Interesse, wie eine Bäuerin, die Eier und lebende Hühner aus dem Kofferraum heraus verkauft.



Kunsthandwerk wie in Otavalo findet man hier nicht, was wohl damit zu erklären ist, dass so gut wie keine Touristen vorbeikommen. Dennoch macht es Spaß, in das bunte Treiben einzutauchen. Im kompletten Intag Tal wird Kaffee angebaut und man rühmt sich damit, den weltbesten Kaffee zu produzieren. Das wollen wir im Cafe Solymar testen. Tatsächlich schmeckt der Kaffee ausgezeichnet.


Wir fahren noch ein gutes Stück weiter in das Intag Tal
hinein. Das Tal, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt ist, zeichnet sich durch vielfältige Lebensräume und eine hohe Artenvielfalt aus.
Kaffee und Milchwirtschaft sind mehr oder weniger die einzigen Einkommensquellen. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern, die als Selbstversorger Mais, Kartoffeln, Bohnen etc. anbauen. Da die meisten jungen Leute keine Zukunftschancen im Tal sehen, verlassen sie in der Regel die Orte nach Abschluss der Schule.

Irgendwann hinter Apuela endet die Asphaltierung und geht über in eine mit Schlaglöchern übersäte Schotterpiste. Im Intag Tal gibt es eine Cooperativa, die sich dem Umweltschutz und dem Erhalt der ursprünglichen Natur verschrieben hat. Natürlich ist der Vereinigung der umweltschädigende Kupferabbau eines chilenischen Unternehmens ein Dorn im Auge und es kommt immer wieder zu umfangreichen Protesten. Auf dem Rückweg stoppen wir nochmals in Apuela und ordern im Cafe Solymar eine Ceviche mit Garnelen – dazu gibt es Popcorn, das in die Marinade eingetaucht werden soll – etwas ungewöhnlich, aber durchaus essbar!


Nachdem wir auf unserer schönen verglasten Veranda eine kleine Ruhepause eingelegt haben, laufen wir die Schotterpiste, die an der Lodge vorbeiführt, ein gutes Stück hinunter. Begleitet werden wir von dem kleinen Hund des Hauses, der uns nicht von der Seite weicht.

Am Abend kredenzt uns Lupe erneut ein sehr leckeres Menü überwiegend mit Produkten von der eigenen Farm. Es gibt Hühnchen, Gemüsereis, frittierte Kochbananen und Salat, als Nachtisch eingemachte Baumtomaten (Tamarillos), eine Frucht, die wir noch nie zuvor gekostet haben.

Unsere nächtliche Exkursion entlang des Flusses verläuft heute wenig erfolgreich – wir entdecken weder Frösche, noch Schlangen oder andere nachtaktive Tiere.



23. April 2018 – Valle de Intag

Auch in der Intag Cloud Forest Lodge werden Vögel mit Hilfe von aufegschnittenem Obst an Futterstellen angelockt. Beim Frühstück kann man so bereits die ersten Vögel beobachten. Hauptsächlich laben sich bunte Tanager (z.B. Golden Tanage) an den frischen Obststücken.

Heute fahren wir mit Oswaldo in Richtung Siempre Verde, einem privaten Reservat, im Besitz eines Amerikaners. Nur einen Kilometer von Santa Rosa entfernt (am Sportplatz), führt eine vier Meilen lange Dirt Road fünfhundert Höhenmeter den Berg hinauf. Hier kommt mir meine Allrad-Erfahrung von unseren Afrika-Reisen sehr zu gute. Erstmals darf unser Toyota zeigen, was er kann. Er meistert die holprige Strecke durch Schlammlöcher, Felsbrocken und rauschende kleine Bächlein bravourös. Leider ist es heute Morgen sehr nebelig, so dass wir alles andere als optimales Fotolicht vorfinden. Es ist eine echte Challenge, halbwegs brauchbare Fotos bei diesem Licht zu produzieren! Wir sichten zahlreiche bunte und spektakuläre Vögel, unter anderem Crimson-rumped Toucanets, Plate-billed Mountain Toucans, ein Masked Trogon Pärchen, Toucan Barbets und viele andere mehr.


Blutbürzelarassari (Crimson-rumped Toucanet
)         /              Leistenschnabeltukan ( Plate-billed Mountain Toucan)

 
Den extrem seltenen Isidor-Adler (Black and Chestnut Eagle), der hier in den Nebelwäldern gerade nistet, hören wir zwar, bekommen ihn jedoch leider nicht zu Gesicht. An unserem Ankunftstag sind wir auf eine Gruppe von Männern gestoßen, die sich mit „Eagle-Monitoring“ beschäftigen und unter anderem dieses Nest mit Kameras überwachen.

Zum Mittag verwöhnt uns Lupe erneut mit einem großartigen Lunch, bestehend aus einer Gemüsesuppe, einer Brokkoli-Tarte sowie einer mit Schokolade ummantelten gefrorenen Banane.

Am Nachmittag haben wir eine ganz besondere Tour geplant: Wir wollen uns auf die Suche nach dem legendären „Cock of the Rock“, dem Andenfelsenhahn, begeben. Mit dem Auto fahren wir ein Stück die Dirt Road an unserer Lodge hinauf und wandern dann den nicht mehr befahrbaren Pfad noch ein gutes Stück bis zur Intag Colibri Lodge hinauf. Hier treffen wir Sandra, die Verwalterin unserer Lodge. Sie begleitet und ins Intag Cloud Forest Reserve, wo wir die Cock of the Rocks aufspüren wollen. Wir durchwandern einen urwüchsigen Sekundärwald mit riesigen Baumfarnen, uralten Avocado-Bäumen, baumstammdicken Lianen und ausgewaschenen, überwucherten Felswänden!


Schon aus größerer Entfernung hört man die eindrucksvollen Vögel an ihrem Balzplatz, dem sogenannten „Lek“. Die Männchen der Andenfelsenhähne weisen eine gedrungene Gestalt bei einer Größe von 35 – 38 Zentimetern auf und haben als unverwechselbares Merkmal einen bogenförmigen scharlachroten Federkamm, der den Schnabel fast vollständig verdeckt. Sie führen frühmorgens und am späten Nachmittag ihren ohrenbetäubenden Balztanz auf, um eines der eher unscheinbaren Weibchen für sich zu gewinnen. Leider ist das Licht auch hier mehr als bescheiden, um passable Fotos hinzubekommen, sodass ich mich mit einigen ziemlich verpixelten Aufnahmen begnügen muss. Auf dem Rückweg bestaunen wir noch einen verwunschenen Wasserfall, der sich in ein kleines Becken ergießt und dann seinen weiteren Weg durch den dichten Nebelwald findet.


Andenfelsenhahn (Andean-cock-of-the-Rock)

Zurück in Sandras Lodge, bezahlen wir unsere Unterkunft, den Eintritt ins Reserve (10 USD p.p.) und wandern zurück zu unserem Auto. Die Tour war ziemlich anstrengend, aber zumindest haben die Gummistiefel, die auf dieser Wanderung obligatorisch sind, keine fiesen Blasen an den Füßen hinterlassen.

Das Abendessen begeistert uns einmal mehr – wir genießen einfach die Frische der Zutaten, egal ob es Salat, Gemüse oder aber auch wie heute Abend Hühnchenfleisch ist.


24. April 2018 – Vom Valle de Intag nach Mindo
Vor dem Frühstück laufen wir noch ein letztes Mal unten am Flüsschen entlang und genießen die Stille. Erste Sonnenstrahlen dringen ein in den dichten Nebelwald und lassen die extrem hohe Luftfeuchtigkeit sichtbar werden. Die Weißkopf-Wasseramsel (White-Capped-Dipper), die wir bereits vorgestern am Fluss beobachtet haben, bewacht noch immer eifrig ihr Höhlennest im Steilufer. Bunte Schmetterlinge flattern majestätisch durch den schattigen Wald.


                                                                                                             Weißkopf-Wasseramsel (White-capped Dipper)



Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Lupe und Oswaldo und machen uns auf den Weg in Richtung Mindo. In Santa Rosa unten an der Kreuzung steht Sandra und fragt, ob wir sie bis zur Termas de Nangulvi mitnehmen können. Sie erzählt, dass dort eine Versammlung zum weltweiten Vogelzähltag stattfände. Noch einmal genießen wir die Fahrt durch das liebliche Intag-Tal. Es ist nicht zu verstehen, dass bisher noch nicht mehr Touristen den Weg hierher gefunden haben. Die im Lonely Planet erwähnte Warnungen bezüglich gewalttätiger Proteste zu den Mienenprojekten sind natürlich absoluter Blödsinn! Wir haben uns hier absolut sicher gefühlt!

 

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