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Galapagos-Isabela

Mit dem Bus werden wir zum Flughafen nach Baltra gefahren und müssen dort eine Weile warten, um zum Kanal nach Santa Cruz mit dem Bus zu gelangen - 1 USD kostet die kurze Überfahrt mit einem Taxi-Boot. Auf Santa Cruz angelangt kann man entweder mit dem Bus oder aber mit dem Taxi nach Port Ayora gelangen. Wir entscheiden uns für letztere Variante, da wir unterwegs im Hochland noch die Vulkankrater Los Gemelos sowie das Riesenschildkröten-Reservat El-Chato besichtigen wollen. Schnell ist mit dem Taxifahrer ein Preis von 60 USD ausgehandelt, da er bei beiden Punkten auf uns warten muss (ansonsten 25 USD).

Los Gemelos ist ein riesiger, erloschener Zwillingskrater mit dichter, endemischer Scalesia-Waldvegetation, die von Moosen dicht behangen sind. Eingeschleppte Arten wie die Brombeere machen den endemischen Pflanzenarten schwer zu schaffen. Es ist nahezu ein Kampf gegen Windmühlen, die nicht heimischen Pflanzen wieder von den Inseln zu verbannen! Um einen der Krater herum führt ein schöner Wanderweg und es gibt an den Kratern Aussichtspunkte.


Wir fahren weiter nach El-Chato, wo Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung leben können. Bereits auf der Zufahrtstraße sehen wir einige Exemplare am Straßenrand, die ihren Ziehharmonikahals weit zum Fressen ausgestreckt haben. Wir zahlen 5 USD Eintritt und laufen eine Weile durch das relativ überschaubare Gebiet. Es gibt große und kleine Schildkröten zu bewundern, manche erfrischen sich in Schlammlöchern. Andere tuen sich an den für Menschen giftigen Manzanillo-Früchten gütlich.


Nun ist es bis Porto Ayora nicht mehr so weit. Wir lassen uns vom Taxifahrer am Hafen absetzen
, stellen unser Gepäck in der Agentur ab, bei der wir die Tickets für die Überfahrt nach Isabela gebucht haben und suchen uns ein Restaurant, wo wir eine Kleinigkeit zu Mittag essen können. Wir entscheiden uns für das Restaurant Andrea & Valerio direkt gegenüber vom Fischmarkt. Hier kann man im 1. Stock dem bunten Treiben zuschauen. Pelikane, Fregattvögel und Seelöwen haben sich um den Stand versammelt, um ihren Anteil abzustauben. Die Fischhändler nehmen die Fische aus und werfen den Tieren die Innereien zu. Leider bedienen sich auch Marine Iguanas an den „Leckereien“, und diese Tiere sind im Laufe der Evolution zu absoluten Vegetariern geworden!!! Das Beobachtete ist eine unschöne Form von Domestikation, die an einen Ort wie die Galapagos Inseln definitiv nicht hingehört - es ist sozusagen eine von Menschen herbeigeführte umgekehrte Evolution! Das Schild „Don´t feed the animals“ steht übrigens unmittelbar neben dieser Szenerie!

Wir begeben uns zur Agentur, um unser Schnellboot nach Isabela zu bekommen. Das Einchecken auf dem Boot ist ein bürokratischer Vorgang. Zunächst begleiten Mitarbeiter der Agentur alle Reisenden zur 50 Meter weit entfernten Mole. Dort herrscht betriebsames Gewusel, denn gleichzeitig fahren Boote auch zu den anderen Inseln ab. Wir erfahren, dass unsere Abfahrtszeit um 14.30 Uhr sei, nicht um 15 Uhr. Wir melden uns an dem für Isabela zuständigen Counter und müssen dann die Überprüfung des Gepäckes über uns ergehen lassen. Es ist strengstens verboten, organisches Material mit sich zu führen. Die Kontrolle erfolgt sehr oberflächlich und geprüfte Taschen werden versiegelt. Mit einem Taxiboot (0,50 €) werden wir zum Schnellboot nach Isabela übergesetzt. Es folgt ein zweistündiger Höllenritt. Mit Affenzahn prescht das Boot über das Meer und schlägt immer wieder hart auf den Wellenkämmen auf. Nun wird es erklärbar, warum zu Beginn der Fahrt jedem Passagier eine „Kotz-Tüte“ ausgehändigt wird! Zum Glück geht alles gut und wir erreichen durchgeschüttelt den Hafen von Puerto Villamil auf Isabela. Jeder Ankömmling wird am Hafen um 10 USD erleichtert.

Isabela ist mit gut 4.500 Quadratmetern die größte Insel des Archipels. Ganz im Westen liegend ist sie eine der jüngsten Inseln und wurde geformt aus einer Kette von fünf teilweise noch aktiven Vulkanen, darunter der Sierra Negra, den man mit einer Tour umwandern kann.

Unser Hotel, das Wooden House, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Vanessa, eine freundliche Angestellte des Hauses, begrüßt uns mit einem alkoholfreien Cocktail und zeigt uns unser Zimmer. Wir sind ziemlich enttäuscht, denn Zimmer Nummer 3 ist extrem dunkel und zum Innenhof ausgerichtet - man fühlt sich fast wie in einem Gefängnis. Wir bekommen durch das eine Fenster die Geräusche aus der Küche mit, durch das andere Fenster dringen die Stimmen von Bar und Restaurant. Später stellen wir auch noch fest, dass die Holzdecken extrem hellhörig sind und jedes Wort, jeder Schritt aus dem Zimmer über uns hörbar ist. Wir sprechen mit dem Hotelmanager und bitten um ein anderes Zimmer. Er meint, das Wooden House sei leider ausgebucht, er könne uns frühestens ab übermorgen ein kostenloses Upgrade in der oberen Etage anbieten. Also fügen wir uns unserem Schicksal – für die beiden Nächte wird´s schon gehen. Dennoch empfinden wir es als eine Frechheit, dass dieses Zimmer zum gleichen Preis wie die meisten anderen angeboten werden – und die Preise im Wooden House sind allgemein nicht gerade niedrig. Gleiches gilt übrigens auch für die Zimmer 1 und 2, die ähnlich schlecht gelegen sind wie das unsrige. Fairer Weise muss man sagen, dass zumindest die Betten und auch das Badezimmer in allen Zimmern in Ordnung sind.

Nach einem kurzen Orientierungsspaziergang in den Ort genehmigen wir uns einen Sundowner an der Hotelbar und essen anschließend auch dort. Das Menü wird für 20 USD angeboten und besteht aus Calamares, gefolgt von sehr leckerem und frischem Thunfisch sowie einem Cheese-Cake.



12. Mai 2018 – Isabela

Am frühen Morgen laufen wir zum Hafen. Dort führt ein 250 Meter langer Steg durch dichte Mangroven zur Concha de Perla Bucht. Mangroven haben eine wichtige ökologische Bedeutung, denn sie stabilisieren den Boden und verhindern somit Erosion, wirken etwaigen Tsunamis entgegen und sind zudem Rückzugsort für die Aufzucht von Jungfischen. Concha de Perla ist mehr oder weniger der einzige Ort auf Isabela, wo man ohne Guide schnorcheln kann. Die Sicht unter Wasser in dem natürlichen Lava-Pool ist relativ klar und wir sichten sofort einige große Sea Turtles. Seelöwen und Marine Iguanas liegen derweil gelangweilt auf dem Steg herum.



Anschließend drehen wir noch eine kurze Schnorchelrunde am Strand unmittelbar am Hafen. Dort sind einige Sitzbänke unter Mangrovenbäumen verfügbar – rein theoretisch, denn alle Bänke sind von Seelöwen okkupiert! An einem vorgelagerten Felsen sichten wir noch einen Rochen und tauchende Marine-Iguanas, ansonsten ist dieses Schnorchelrevier nicht so ergiebig, wenn die Seelöwen nicht gerade aktiv sind.




Wir nehmen einen kleinen Mittags-Snack direkt am Strand ein, vor uns malerische Kokospalmen und das türkisfarbene Meer. Anschließend laufen wir den feinsandigen Strand hinunter in Richtung Muro de las Lágrimas. Strandläufer, Regenbrachvögel (Whimbrels) und Pelikane suchen den Spülsaum nach Krebsen und anderem Getier ab.




 

Auf dem Rückweg nehmen wir die Sandpiste, die am westlichen Teil Lagune von Villamil entlang führt. In Puerto Villamil führt ein Holzsteg durch die Lagune und dichte Mangroven. Wir haben heute sehr viel Glück, denn zahlreiche Flamingos putzen sich in der Nähe des Steges sorgfältig ihr Gefieder oder halten ein Nickerchen, in dem sie ihrem Kopf in die Flugfedern stecken. Auf dem Gewässer sind auch noch andere Wasservögel zu entdecken, wie zum Beispiel Bahamaenten oder Schwarznacken-Stelzenläufer.


Der Pfad führt weiter bis zu einer Aufzuchtstation für Riesenschildkröten, wo wir uns für den langen Weg erst einmal mit einem Eis belohnen. Die Station ist ansonsten ähnlich aufgebaut wie die Darwin Station  auf Santa Cruz, so dass wir uns nicht sehr lange aufhalten.

Zurück im Ort gönnen wir uns im „Booby Trap“ einen Cocktail und genießen den fantastischen Ausblick auf das Meer. Der Tag ist wie im Flug vergangen, aber es ist auch wieder einmal schön, ohne „Termindruck“ und völlig selbstbestimmt einen Tag zu gestalten. Dennoch stellen wir bereits einen Tag nach unserer Kreuzfahrt fest, dass man die Galapagos Inseln in seiner vollen Schönheit nicht in gleicher Qualität durch Insel-Hopping erkunden kann. Eine gute Cruise vermittelt einfach ein ganz anderes Feeling und man ist zur besten Zeit des Tages an den ultimativen Plätzen, was durch Tagestouren einfach nicht möglich ist! Da wir auf unserer Kreuzfahrt soviel gesehen und erlebt haben, besteht jetzt auf Isabela keinerlei Druck mehr, unbedingt eine Tagestour machen zu müssen. Wir haben uns zwar bereits in mehreren Agenturen erkundigt, aber sind von keiner Tour so richtig begeistert. Welche Tagestour soll denn bitte schön das toppen, was wir auf unserer Kreuzfahrt gesehen und erlebt haben. Die  Preise für die Tagestouren sind zudem extrem happig, zum Beispiel kostet die halbtägige Schnorcheltour nach Los Tuneles inklusive Lunch stolze 120 USD p.p.!


Unser Abendessen nehmen wir ein im „Booby Trap“, weil es uns dort heute Nachmittag gut gefallen hat. Die Qualität des Essens ist hervorragend, der Service allerdings nicht! Vorspeise (Thunfisch Tartar) und Hauptgang (Polpo a´la Plancha) kommen mehr oder weniger gleichzeitig.



13. Mai 2018 – Isabela
Vor dem Frühstück unternehmen wir eine kurze Schnorchelrunde in der Concha de Perla.
Wir sind allerdings relativ erfolglos, dennoch gibt es kaum etwas Schöneres, als den Tag mit einem erfrischenden Bad im Meer zu beginnen!

Wir leihen uns Fahrräder (15 USD/Tag) und fahren zur Muro de las Lágrimas, der Mauer der Tränen. Zwischen 1946 und 1959 war hier auf Isabela ein Gefängnis für politisch Verfolgte und andere Delinquenten. Die Mauer der Tränen ist so etwas wie ein Mahnmal für ein dunkles Kapitel in der ecuadorianischen Historie, fielen dem Bau der Mauer doch viele Zwangsarbeiter zum Opfer.

Unterwegs spazieren einige Riesenschildkröten bedächtig über den Weg, so dass wir immer wieder anhalten, um die bemerkenswerten Tiere zu fotografieren. Es sind die ersten Riesenschildkröten, die uns in Freiheit auf Galapagos begegnen.




Der Weg zur Mauer geht permanent bergauf, so dass wir bereits auf dem Hinweg mächtig ins Schwitzen geraten. Die Mauer besteht aus zehn Meter hoch gestapelten Lava-Felsblöcken. Hier startet ein Wanderweg zu einem Aussichtspunkt. Die Sonne brennt unerbittlich und wir haben uns mit unserem Wasservorrat etwas verkalkuliert. Überall hängen Bartflechten wie Lametta am Weihnachtsbaum an den Ästen, Darwin-Finken schwirren geschäftig auf und ab. Da nicht viele Besucher den beschwerlichen Weg den Berg hinauf auf sich nehmen, haben wir diesen tollen Platz fast für uns alleine. Ein fantastischer Ausblick über die gesamte Küste und den in Wolken liegenden Vulkan Sierra Negra entschädigt am Endpunkt für alle Mühen.



Auf gleichem Weg fahren wir mit dem Fahrrad zurück und haben im Ort große Mühe, ein geöffnetes Restaurant zu finden, denn heute ist Sonntag und zudem Muttertag, der auch auf den Galapagos Inseln zelebriert wird. Wir landen schließlich in der Pizzeria Los Delfines an der „Plaza“, in der es eine leckere Pizza mit Seafood gibt, die von Normalsterblichen kaum zu schaffen ist. Corinna entscheidet sich indes für einen Salat mit Oktopus.

Wir sind von der Tour echt geschafft, so dass wir den Rest des Nachmittags am Strand von Puerto Villamil unter Kokospalmen chillen, lesen und eine Runde schlafen. Am frühen Nachmittag schlürfen wir in der benachbarten Bar Brisas del Mar den Inhalt einer frische Kokosnuss, angereichert mit einem Schuss Zuckerrohrschnaps, genannt Coco Loco (verrückte Kokosnuss).

Als wir zum Wooden House zurückkommen, steht unser neues Zimmer bereit für den Umzug. Es ist im oberen Stockwerk gelegen und wir sind froh, aus unserem „dunklen Loch “ ausziehen zu können. Das neue Zimmer (Nummer 4) ist um Längen besser, wenn auch nicht luxuriös und hat sogar Meerblick. Der Hotelmanager schaut bei unserem Umzug griesgrämig aus der Wäsche – für uns ein extrem unangenehmer Mensch, der zu jeder Tages- und Nachtzeit gekünstelt freundlich wirkt, eben weil er der Hotelmanager ist. Von natürlicher Herzlichkeit und Gastfreundschaft, wie wir sie häufig in Ecuador kennengelernt haben, keine Spur!

Abends essen wir auf der Plaza im Cesar´s das Menu del dia, das nahezu in jedem Restaurant angeboten wird. Für 8 USD gibt es eine Tagessuppe, ein kleines Stück Fisch mit Reis, Salat und Pommes sowie ein Dessert – kein Gourmet-Dinner, aber gut und günstig.



14. Mai 2018 – Isabela

Am Wochenende sind wir schon zweimal in eine Messe in der etwas überdimensioniert wirkenden Kirche von Puerto Villamil geplatzt. Der Andrang bei den Messen hält sich, ähnlich wie das mittlerweile in Europa der Fall ist, in Grenzen. Zehn bis zwölf Menschen lauschen im Schnitt den Predigten. Heute Morgen stehen die Kirchentüren offen und wir können das Gebäude endlich in aller Ruhe besichtigen. Es ist eine architektonisch interessante Kirche, da sie Motive der Galapagos Inseln aufgreift. Die Fenster schmücken Iguanas und Boobies, unter dem Altar ruht eine Riesenschildkröte und das Wandbild hinter dem Altar zeigt Jesus unter Palmen an einem vulkanischen Strand.



Wir laufen am Strand entlang zum Playa del Amor. Insbesondere das letzte Stück, wo wir über die etwas glitschigen Lavafelsen entlang üppiger Mangroven balancieren müssen, ist grandios. Überall grasen Marine Iguanas an den Felsen Algen ab, unzählige bunte Klippenkrabben flüchten in dunkle Felsvorsprünge.




Schließlich entscheiden wir, noch einmal zu Fuß ein Stück des Caminos de las Tortugas zu machen, jedoch erspähen wir dieses Mal keine einzige Riesenschildkröte. Die Natur ist halt nicht berechenbar, entweder man hat Glück, oder eben auch nicht! Zurück am Strand von La Playita nehmen wir erst einmal ein erfrischendes Bad. Drei Pelikane haben sich malerisch auf einer Mangrove platziert.


Zurück im Ort halten wir erst einmal eine Siesta unter den Palmen am Strand. Am frühen Abend raffen wir uns dann aber auf zu unserer obligatorischen Schnorchelrunde in der Concha de Perla. Es herrscht zu dieser Zeit großer Andrang, dennoch sind wir sehr erfolgreich. Erst schwimmen wir eine ganze Weile mit Seelöwen, anschließend sichten wir eine Gruppe majestätisch dahingleitender Adlerrochen.

Bei der Auswahl des Restaurants für unser heutiges Dinner greifen wir leider komplett daneben. Im El Velero bestellen wir eine Cazuela Marisco (25 USD) und eine Pulpo Ceviche (18 USD). Der Pulpo, der in beiden Gerichten enthalten ist, hat eine sehr hartnäckige Gummikonsistenz und ist komplett ungenießbar. Wir haben jetzt bereits an diversen Stellen auf Isabela festgestellt, dass Service und Qualität auf der einen, der Preis auf der anderen Seite, nicht in angemessener Relation zueinander steht.



15. Mai 2018 – Von Isabela nach Santa Cruz
Wir verbringen noch einmal einen intensiven halben Tag auf Isabela. Der Hotelmanager konnte uns erwartungsgemäß keine Möglichkeit offerieren, unser Gepäck irgendwo sicher zu deponieren. Um 9.00 Uhr ist Check Out und wir können das Gepäck gerne im immer offen stehenden Office bis zur Abfahrt unserer Fähre abstellen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als den kompletten Foto-Rucksack mit mir herumzuschleppen!

Noch einmal verweilen wir lange an den Lava-Felsen am Strand und beobachten die Marine Iguanas, die gerade zum Frühstück ins Meer spazieren. Auch bewundern wir nochmals die quietsch-bunten Klippenkrabben, die sich zumeist abwenden, wenn man sie frontal in voller Schönheit fotografieren will. Jedes Mal ist es ein kleines Geduldsspiel, bis man eine Krabbe in der richtigen Position und Licht erwischt.


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