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Galapagos-Cruise 1

04.Mai 2018 – Von Guayaquil nach Baltra (Galapagos)
Am Morgen sortieren wir unser Gepäck, um möglichst Übergepäck bei unserem Flug auf die Galapagos Inseln zu vermeiden. Bei Tame sind 20 Kilogramm pro Person enthalten, theoretisch kostet dann jedes Kilogramm zusätzlich 5 USD. Jedoch werden wir beim Check-In feststellen, dass die Fluggesellschaft diesbezüglich absolut großzügig ist. Zunächst müssen wir am Flughafen unser Auto bei Avis zurückgeben. Die Aufnahme unseres Schadens verläuft völlig unproblematisch. Die Avis-Mitarbeiterin erklärt, dass wir Vollkasko gebucht haben und keine Kosten auf uns zukämen.

Vor dem Einchecken auf die Galapagos Inseln muss jeder Fluggast zunächst an einem Schalter ein „Transit Control Document“ für 20 USD kaufen. Anschließend wird das aufzugebene Gepäck durchleuchtet. Pünktlich startet unser Flug nach Galapagos – wir sind in freudiger Erwartung, was wir in den nächsten zwei Wochen erleben werden!

Die Galapagos Inseln liegen im Pazifischen Ozean rund 1.000 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt. Sie sind vor vier bis fünf Millionen Jahren durch Vulkanausbrüche unter der Wasseroberfläche entstanden und waren somit niemals mit dem Festland verbunden. Das erklärt die Einzigartigkeit von Flora und Fauna, denn sie konnte sich in Hundertausenden von Jahren nahezu isoliert entwickeln. Die Anzahl der verschiedenen Spezies ist überschaubar, denn alle Arten mussten entweder mit dem Wind oder über die Meeresströmung auf organischem Treibgut die kleinen Eilande über Hunderte oder Tausende von Kilometern erreichen. Die Folge davon ist eine große Anzahl endemischer Arten, die sich unabhängig entwickeln konnte.

Das Archipel umfasst dreizehn Hauptinseln, von denen nur fünf bewohnt sind, der Rest kann im Rahmen von begleiteten Touren besucht werden. Hinzu kommen noch unzählige kleine Inselchen, die meisten von ihnen haben nicht einmal einen Namen. Die Auflagen für den Besuch der unbewohnten Inseln werden streng reglementiert durch die Galapagos Behörden. So haben beispielsweise die Kreuzfahrtschiffe einen eindeutigen Zeitplan, wann sie sich auf welcher Insel mit ihren Gästen aufhalten dürfen. Die unbewohnten Inseln dürfen von den Booten erst nach 15 Tagen, bzw. nachdem beide achttägigen „Itineraries“ durchlaufen worden sind, erneut angesteuert werden. Die Itinerary C der Fragata gilt als eine der interessantesten und besten Routen überhaupt.
StepMap Galapagos Cruise Fragata


Am Flughafen von Baltra, der sich als erster ökologischer Flughafen der Welt rühmt (wie kann denn bitte schön ein Flughafen ökologisch sein???), erledigen wir unsere Immigration, zahlen die obligatorischen 100 USD Entrance Fee für den Galapagos National Parc. Noch werden die Nachweise über Unterkünfte und Auslandsversicherungsschutz nicht kontrolliert - diese verpflichtende Regelung tritt erst ab 1. August 2018 in Kraft (nähere Infos in unseren Packlisten). Das Gepäck aller Passagiere wird auf dem Transportband von einem Polizeihund nach organischen Materialien, deren Einfuhr strengstens verboten sind, durchschnüffelt. Am Ausgang treffen wir auf unseren Guide Milton. Hier kristallisiert sich auch die Gruppe heraus, mit der wir die nächsten acht Tage auf engstem Raum auf der Fragata Yacht zusammenleben werden. Es ist zum einen eine elfköpfige amerikanische Studentengruppe mit ihrem Professor Kevin, sowie Anna aus Russland. Wir scheinen es mit unserer Gruppe sehr gut getroffen zu haben! Später stößt noch die Brasilianerin Catja hinzu, die ihre Kreuzfahrt verlängert hat und noch eine weitere Woche mit uns mitfahren wird.


Mit dem Bus werden wir zum Anleger auf Baltra gebracht, von dort setzen wir mit dem Panga, ein kleines motorbetriebenes Schlauchboot, über zu unserer Yacht, der Fragata, unserem Heim für die nächsten acht Tage. Milton bringt der Gruppe zunächst die Regeln auf den Galapagos Inseln näher, wie zum Beispiel, grundsätzlich auf den Wegen zu bleiben, bei allen Tieren einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten und keinerlei organisches Material von den Inseln zu entfernen. Natürlich gehören auch die Sicherheitseinweisungen mit zum ersten Briefing. Und zu guter Letzt proklamiert er noch „Miltons Rule“: „Be optimistic and enthusiastic“, eine Regel, der wir nur allzu gerne folgen wollen!

Schon bei seiner Einführung merken wir, dass wir mit Milton einen sehr erfahrenen, enthusiastischen und gut geschulten Guide erwischt haben. Er ist Ecuadorianer, geboren in Guayaquil und lebt seit 24 Jahren auf den Galapagos Inseln. Seit acht Jahren arbeitet er als Guide, früher auch als Diving-Guide. Dann werden die Kabinen verteilt, wir erhalten, wie bestellt, Kabine Nummer 7 auf dem Oberdeck.


Kurze Zeit später läutet bereits die Glocke zu unserem ersten gemeinsamen Lunch an Board, es gibt Fisch mit Gemüse, Salat und Reis. Wasser, Kaffee und Tee gibt es grundsätzlich kostenlos, weitere Getränke können kostenpflichtig geordert werden.

Die Kabine ist klein aber fein und verfügt über zwei Einzelbetten mit einem Außenfenster. Das Badezimmer mit Dusche ist winzig, aber enthält alles, was man braucht. Letztlich benötigt man die Kabine ohnehin nur zum Schlafen und Duschen, den Rest der Zeit werden wir uns entweder auf dem Sonnendeck aufhalten oder mit einer „Activity“ beschäftigt sein.

Die Fragata hat sich in der Zwischenzeit auf den Weg zur benachbarten Insel Santa Cruz gemacht. Dort ankern wir vor dem kleinen Strand Bachas Beach. Mit dem Panga setzen wir über und mit einer „Wet-Landing“ legen wir am Strand an. Zunächst laufen wir einige Meter den Strand hinauf und sichten sofort die aufregend bunt gefärbten Klippenkrabben (Sally Lightfoot Crabs). Milton meint, „Don´t worry, you´ll see thousands of them the next days!“ Dennoch sind sie ein willkommenes und äußerst attraktives erstes Fotomotiv!



Gleiches gilt für die ersten endemischen Marine-Iguanas, die wir sichten, eine Spezies, die als Landreptilien eine völlig eigene Nahrungsnische auf den Galapagos Inseln gefunden hat: Sie grast Algen von Felsen im Meer ab!

Schon das erste Aufeinandertreffen macht die Besonderheit der Fauna auf den Galapagos Inseln deutlich. Alle Tiere haben eine völlig andere Fluchtdistanz. Sie zeigen keinerlei Scheu vor Menschen, sogar wenn es sich um Arten handelt, die nicht endemisch sind. Ein Great Blue Heron beispielsweise lässt sich seelenruhig von unserer Gruppe aus allernächster Nähe beobachten und fotografieren. Dieser Vogel sei richtig schlau, meint Milton. Er scheint häufig nahezu zu schlafen, beobachtet aber seine Umgebung sehr genau und wartet nur darauf, dass zum Beispiel die kleinen hier vergrabenen Meeresschildkröten-Eier von der wärmenden Sonne ausgebrütet werden. Dann schlägt er erbarmungslos zu.


Später sichten wir in einer Lagune noch Schwarznacken-Stelzenläufer (Black-necked Stilts) die sich ebenfalls bereitwillig fotografieren lassen.

Nun beginnt eine Einweisung in die Technik des Schnorchelns, da einige unserer Mitpassagiere noch keinerlei Erfahrung haben. Unsere neu erworbene Ausrüstung erweist sich als hervorragend und wir empfehlen dringend, sich eigenes Equipment mitzubringen und nicht auf das Material des Bootes zurückgreifen zu müssen. Einen Wetsuite nutzen wir zunächst nicht, da das Wasser angenehm warm ist. Obwohl das Wasser heute alles ziemlich trübe ist, sichten wir mehrere riesige Meeresschildkröten, die mit uns schwimmen sowie zahlreiche bunte Fische, wie zum Beispiel einige Papageienfische. Die Ausbeute kann sich für den ersten Tag doch schon sehen lassen!

Mit dem Panga werden wir zurück an Board gebracht und begeben uns direkt auf das Sonnendeck, wo wir unsere ersten Fregattvögel mit ihren roten Kehlsäcken beobachten. Gleich mehrere Exemplare dieser eleganten Flugkünstler umkreisen das Boot, in der Hoffnung auf eine leichte Mahlzeit von Bord.

Wir haben intensive und anregende Gespräche mit unseren Mitreisenden, die sehr interessiert sind an uns, dem Geschehen in Deutschland und Europa. Natürlich geht es auch wieder einmal um den aktuellen amerikanischen Präsidenten. Es ist schon seltsam, dass alle Amerikaner, auf die wir treffen, kein gutes Haar an ihrem Präsidenten lassen, seine Zustimmung aber in der amerikanischen Bevölkerung noch immer bei unglaublichen 35 Prozent liegt!

Wir sind bereits nach diesen ersten Stunden sehr froh, auf eine solch junge und überaus angenehme Gruppe von Mitpassagieren getroffen zu sein! Es ist auch für uns sehr anregend!

Nach dem Dinner gibt es einen Begrüßungscocktail und es erfolgt die namentliche Vorstellung der Fragata-Crew sowie das Briefing für den nächsten Tag, ein Ritual, das sich allabendlich in den nächsten Tagen wiederholen wird. Morgen werden wir die sehr außergewöhnliche Insel Genovesa ganz im Norden des Archipels ansteuern. Dort erwarten wir, Red Footed Boobies zu sehen, die hier am ehesten auf den Inseln zu beobachten sind. Die Population liegt derzeit bei 100.000, die meisten davon leben auf Genovesa! Später sitzen wir bei einem Gläschen Wein auf dem Oberdeck und beobachten die Milchstraße und Tausende funkelnder Sterne!



05. Mai 2018 – Genovesa
Unser Boot hat über Nacht die siebenstündige Fahrt ganz in den Norden des Archipels nach Genovesa bewältigt und dabei die Äquatorlinie überquert. Wir haben keinerlei Anzeichen von Seekrankheit während der Nacht verspürt, ein gutes Zeichen für den Rest unserer Cruise! Als einzige Gegenmaßnahme haben wir "Sea-Bands" verwendet, ein Armband, das nach Aku-Pressur Methode funktionieren soll.

Um 7 Uhr ist das Frühstück angesetzt, anschließend fahren wir zu den Prince Phillip Steps, einer in die Felswand hinein gebaute Treppe, die auf das vulkanische Plateau von Genovesa führt. Die Insel
ist aus einer vulkanischen Caldera geformt, deren südliche Wand eingestürzt ist - dadurch hat die Insel eine Hufeisenform erhalten. Oben angelangt, sind wir direkt umgeben von zahlreichen Red Footed Boobies, der einzigen Tölpel-Spezies, die in knorrigen Balsambäumen nisten. Die Boobies brüten ihre Jungen nicht etwa wie Hühner mit ihrem Unterfederkleid aus, sondern stehen mit den gut durchbluteten roten Füßen auf den Eiern, um so die richtige Temperatur an die Brut abzugeben.

Ebenso erleben wir eine große Anzahl von balzenden Fregattvögel, die ihren beeindruckenden roten Kehlsack zur Schau stellen, um eines der sie umgebenden Weibchen für sich zu gewinnen. Das Werben um das weibliche Geschlecht ist verbunden mit einem engagierten Schnabelklappern und einem aufgeregten Schnattern (das witzige Balzritual ist in unserem Video zu sehen).



Wir sehen einige tote Nazca Boobies und Milton erklärt, dass sie vermutlich von den sogenannten „Vampire Finches“ getötet worden seien! Wie kann das sein, dass ein so großer Vogel sich nicht gegen einen sehr kleinen Finken wehren kann? Ganz einfach, die Finken halten auch Parasiten vom Federkleid der Nazca Tölpel fern und werden insofern von den Nazcas auf ihrem Rücken toleriert. Aber sie sind halt auch Blutsauger und fügen ihrem „Wirt“ feine Wunden zu, aus denen sie dann das Blut schlürfen! Viele Nazca Boobies haben zur Zeit Jungvögel, die mit ihrem flauschigen Federkleid richtig süß aussehen!




Eine weitere „Vogelleiche“ entdecken wir, und zwar, die eines Galapagos Petrel Jungvogels. Sie ist Opfer geworden einer Short Eared Owl, einer tagaktiven Eule, die aus ihrem Felsenversteck Jagd auf die ahnungslosen Sturmvögel macht. Leider gelingt es uns nicht, eine Eule aufzustöbern.

Später bekommen wir Besuch von Mockingbirds. Unfassbar, dass diese Vögel keinerlei Scheu zeigen und sich auf Armlänge an unsere Gruppe heranwagen! Gerade an den Mockingbirds kann man die Spezifizierung auf den verschiedenen Inseln erkennen. Die Färbung des Kopfes ist auf den verschiedenen Inseln unterschiedlich, wie ein Wandbild einer neuseeländischen Universität in Puerto Ayora verdeutlicht, das wir zu einem späteren Zeitpunkt unserer Reise entdecken.



Wir halten uns nahezu zwei Stunden auf Genovesa auf und sind sehr beeindruckt. Viel zu schnell geht die Zeit herum und wir müssen zu unserem Boot zurückkehren. Aber nur für eine kurze Verschnaufpause, denn die nächste Aktivität
steht bereits auf dem Programm: Ein Schnorcheltripp an das Steilufer Genovesas. Wir sehen zahlreiche bunte Fische, Papageien- und Zebrafische und viele andere. Highlights sind aber eine riesige Schule von gelben Cownose-Rays, ein direkt unter uns schwimmender, riesiger Manta-Rochen, sowie ein Hammerhai, den allerdings nur Katja aus unserer Gruppe sichtet. Welch ein unglaubliches Unterwassererlebnis! Der Manta ist unvermittelt direkt unter mir, und ich bin so aufgeregt, dass ich mit meiner Gopro nur ein schwarz ausgefülltes Bild vom riesigen Körper des Mantas aufnehmen kann!

Nach dem Lunch haben wir zwei Stunden Zeit zum Relaxen an Bord, bevor wir nochmals auf Genovesa anlanden, dieses Mal in der Darwin Bay, einem kleinen Strand am Ende des halbmondförmigen Eilands. Wieder werden wir empfangen vom lautstarken Hochzeitstanz der imposanten "Fregattvögel-Männer", die in voller Schönheit mit aufgeblähtem Kehlsack das weibliche Geschlecht auf sich aufmerksam machen wollen. Beide Arten der Fregattvögel, Magnificient F. und Great F. sind auf Genovesa vertreten. Die Great F. kann man sehr leicht an den grünen Flugfedern identifizieren.



Auch zahlreiche Swallow-tailed-  und Galapagos Lava-Gulls, Red-billed Tropicbirds, Galapagos Tauben sowie einen Yellow-crowned Night Heron entdecken wir bereits an unserem ersten Cruise-Tag - einfach Wahnsinn! Am Ende des Strandes befindet sich bei Ebbe eine kleine Lagune, in der ein juveniler Rochen auf und ab schwimmt. Zwei Baby Galapagos-Seebären schauen uns neugierig an und kommen schnellen „Schrittes“ auf uns zu. Da wir unbedingt die Galapagos-Regeln befolgen wollen, weichen wir zwei Schritte zurück, um den direkten Kontakt zu vermeiden. Seebären gehören zur Familie der Ohrenrobben und galten als ausgerottet, inzwischen hat sich die Population aber erholt, und man schätzt die Anzahl auf ca. 30.000. Später beobachten wir andere Besuchergruppen, die es
mit den Verhaltensregel leider nicht so genau nehmen und den Tieren im wahrsten Sinne des Wortes viel zu nahe auf den Pelz rücken. Leider greift auch der Guide nicht ein – für uns völlig unverständlich!

 
 


Es folgt eine Schnorcheltour vom Strand aus und bereits nach wenigen Metern schwimmen wir eine Armlänge entfernt von mehreren Haien (White-tipped Reef Sharks) und Rochen – was für ein irres Erlebnis! Im weiteren Verlauf entdecke wir noch weitere bunte Fische, aber leider ist das Meer auch heute nicht besonders klar und voller Schwebstoffe.

Vom Boot aus genießen wir den Sonnenuntergang, der den Himmel über Genovesa in Rot- und Gelbtönen einfärbt. Wieder einmal fühlen wir uns sehr privilegiert, solch ein grandioses Schauspiel an einem einzigartigen Ort wie diesem erleben zu dürfen!




Nach dem allabendlichen Briefing und Dinner sitzen wir noch eine Weile mit Catja und dem Steuermann Angelo zusammen und plaudern eine Weile. Catja übersetzt für uns, und wir versuchen unsere paar Brocken Spanisch einzubringen. Die Mitglieder der Crew freuen sich sehr, wenn man Ihnen auf Augenhöhe begegnet. Angelo bietet uns an, uns in die Steuerung des Bootes einzuführen, was wir natürlich nicht ablehnen können. Längst befindet sich die Fragata auf dem Weg in Richtung Bartolomé Island. Kurze Zeit später stehen wir auch schon auf der Brücke und steuern das Boot, bzw. versuchen es auf dem vorgegebenen Kurs zu halten! Hoffentlich fallen nicht gleich alle Passagiere aus dem Bett, weil wir Schlangenlinie fahren! Aber letztlich geht alles gut und Angelo spricht uns ein Sonderlob aus!

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