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Wanderung Salema-Raposeira

► Zur Karte bei Garmin ]
Ausgangspunkt ist der kleine Parkplatz an der Treppe, die zum Strand von Salema hinunterführt. Entlang der gesamten Wanderung gibt es keinerlei Markierungen, Steinmännchen oder sonstige Wegweiser – man muss sich den Weg entlang der Küstenlinie selbst suchen, was jedoch nicht allzu schwierig ist. Über einen Ziegenpfad mit tollen Aussichten auf die Steilküste passieren wir die letzten Häuser Salemas, die in traumhafter Lage auf einem Felsplateau thronen. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist insbesondere in diesem ersten Teil gefragt, da der Pfad teilweise leicht ausgesetzt ist und nahe am Abgrund entlang verläuft. In der Nähe des Praia Santa sind in den gelb-orangefarbenen Felsplatten Dinosaurierspuren zu entdecken – allerdings kein leichtes Unterfangen für das ungeübte Auge, da die Fährten nicht markiert sind.

Praia do Santo

Ab hier setzen wir unseren Weg am Strand fort, was allerdings nur bei Ebbe möglich ist. Nach einer halben Stunde erreichen wir den Praia Figuera. Trotz des warmen Sonnenwetters verirren sich zu dieser Jahreszeit nur wenige Sonnenhungrige an diesem traumhaften Örtchen mit den bizarren Felsformationen.

Wir gönnen uns ein kurzes Sonnenbad und genießen die Einsamkeit und das Rauschen des Meeres. Da mittlerweile die Flut eingesetzt hat, gelangt man im weiteren Verlauf nur noch per kleiner Kletterpartie über die von Muscheln vollständig bedeckten Felsen von Bucht zu Bucht oder muss vor den Felsen durch das Wasser waten. Am Praia das Furnas ist das Wasser bereits so hoch gestiegen, dass wir mit einem großen Schritt über einen Meter breiten und ca. drei Meter tiefen Felsspalt hinweg steigen müssen, um unseren Weg fortsetzen zu können. Ein freundlicher Engländer, der mit seiner Familie am Praia das Furnas badet ist uns behilflich und nimmt unseren Rucksack und die Kamera entgegen.

Von hier aus geht es weiter über den kleinen Ziegenpfad oben auf den Klippen. Am atemberaubenden Felsvorsprung der Ponta da Torre finden wir ein aussichtsreiches Picknickplätzchen inmitten eines Mohnblumenfeldes (GPS Koordinaten N37°02.952 W 008°51.473).

Mohnblumen bei Ponta da Torre

Im weiteren Verlauf unseres Weges öffnet sich alsbald der Blick auf den Praia do Zavial, wo wir uns im idyllisch gelegenen Strandrestaurant einen Kaffee gönnen. Man soll hier unten auch sehr gut essen können, was wir später noch feststellen. Der gemischte Vorspeisenteller (12,-- €) für zwei Personen nach einem Strandbesuch ist reichhaltig und qualitativ gut. Der Zavialstrand ist ein beliebter Surfspot, zahlreiche alternativ anmutende Wohnmobile von Surfern stehen auf dem Parkplatz am Strand.

Nach unserer Pause klettern wir unmittelbar am Restaurant die Felsen hoch, um wieder auf unseren Pfad zu gelangen. Bis zur nächsten Bucht, dem Praia da Ingrina, ist es nur ein kurzes Stück. Auch hier gibt es ein schönes Strandrestaurant unter Palmen, das allerdings zu dieser Jahreszeit nicht geöffnet hat. Nachdem wir einen naturbelassenen Stellplatz für Wohnmobile passiert haben, gelangen wir nach einer weiteren Stunde Wanderzeit zum Praia do Barranco. Wir lassen uns am Strand nieder und rufen Marie und Tim an, um uns von hier aus abholen zu lassen. Corinna hat keine Lust, eine weitere Stunde über den nächsten Berg bis zum Strand von Martinhal in Sagres zu laufen. Hier ist im Übrigen kürzlich eine riesige luxuriöse Golfanlage in die Landschaft gesetzt worden, was aus unserer Sicht überhaupt nicht zu einem Ort wie Sagres passt.

Da auch hier unten einige Wohnmobile stehen und eine neu befestigte Straße den Barranco hinaufführt, gehen wir davon aus, dass die Beiden uns hier schon finden werden – ein Irrtum, wie sich herausstellen wird. Unglücklicherweise haben wir unten am Strand keinen Handyempfang und als „unser Taxi“ auch nach einer Stunde noch nicht angekommen ist beschließen wir, Marie und Tim auf der Straße entgegen zu laufen. Nach wenigen hundert Metern haben wir schließlich Empfang und das Handy signalisiert, dass wir mehrere Mitteilungen haben. Wir rufen bei Tim an und erfahren, dass sie bereits seit einiger Zeit durch die Gegend irren und absolut keinen Plan haben, wo wir uns befinden.

  Praia do Barranco

Der Praia do Barranco ist tatsächlich auf keiner Karte eingezeichnet und nicht einmal das Senden unseres Standortes via Whats App vermittelt nähere Informationen über unseren exakten Aufenthaltsort – eine Straße ist auch auf der Karte des I-Phones nicht vorhanden, wir befinden uns „Irgendwo im Nirgendwo“! Über unser GPS Gerät finden wir schließlich heraus, dass unser Weg, der mittlerweile zu einer Staubpiste mutiert ist, in Raposeira auf die Hauptstraße trifft. Wieder rufen wir an, um diese Information weiterzugeben. Kurz vor Raposeira werden wir endlich aufgelesen und fahren endlich in Richtung Heimat (► zur Karte bei Garmin).

 



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