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Wanderung Neve-Caldas


[ ► Zur Karte bei Garmin ]

Wanderung im Monchique Gebirge
mit Zwischenfällen! Diese Wanderung ist im Michael Müller Reiseführer enthalten und wir haben uns im Vorfeld die GPS-Daten kostenlos vom Verlag schicken lassen. Wir parken unser Auto an einer kleinen Gärtnerei in Neve und folgen unserem GPS-Gerät bis zu einem kleinen Bach. Der Weg ist komplett überwachsen und hinter dem Bach, den wir mit langen Schritten über Felsbrocken überwinden müssen, wartet ein zugewuchertes Brennnesselfeld auf uns. Zu dumm, dass wir heute beide kurze Hosen angezogen haben. Corinna zetert noch ein bisschen, aber schließlich bilde ich die Vorhut und versuche so gut es geht den Pfad platt zu treten. Durch unwegsames Gelände, in der die Orientierung ohne GPS-Gerät sicher etwas schwer fällt, gelangen wir zu einer asphaltierten Straße, die an diversen Quintas vorbeiführt. Nach wenigen Metern „überfällt“ uns eine Horde Hunde, die von einem Gehöft auf uns zugestürzt kommt und sich mit gefletschten Zähnen, aggressiv kläffend im Halbkreis um uns herum aufbaut. Normalerweise haben wir mit Hunden auf unseren Wanderungen kein Problem, aber diese Bande ist schon einigermaßen furchteinflößend! Ich rede behutsam auf die Hunde ein, keineswegs überzeugt davon, dass diese Maßnahme die gewünschte Wirkung zeigt und rate Corinna, langsam aber bestimmt weiter zu gehen. Nach einer Weile verlieren die unerzogenen Köter schließlich das Interesse an uns und trotten zurück zu ihrem Heim. Man hört und liest immer wieder von unangenehmen Wandererlebnissen mit Hunden in Portugal - kein Wunder, zumal die Mehrzahl ihr Leben an einer Kette verbringen muss, welches das Wesen des Hundes sicher nicht gerade zum Vorteil verändert!

Alsbald endet die Asphaltierung und es öffnet sich ein Blick auf die Küste bei Albufeira. An großen Lavendelfeldern vorbei folgt der Abstieg nach Caldas de Monchique.

Hier wird in einer Fabrik das Quellwasser des Ortes abgefüllt. Durch einen verwunschenen Park und eine Hotelanlage wandern wir weiter bis zur Hauptstraße. Im Michael Müller Führer wird ab diesem Punkt davon gesprochen, dass „der folgende Abschnitt etwas Verbissenheit erfordere“! Alternativ könne man der Straße folgen bis nach Cortez folgen. Da wir ja mit GPS-Gerät ausgerüstet sind, kommt letzteres natürlich nicht für uns in Frage! Also folgen wir dem Weg, der auf dem GPS-Gerät angezeigt ist. Letztlich endet der Weg unten am Bach im Nirvana - hier scheint irgendetwas mit den Koordinaten nicht zu stimmen. Zudem ist die Batterie des GPS-Gerätes ausgerechnet an diesem Waypoint aufgebraucht und wir haben auch keine Ersatzbatterien dabei (auf der Garmin-Seite haben wir die Karte veröffentlicht)! Also bleibt uns nichts anderes übrig, als dem Pfad zurück zu folgen und noch einmal genauestens die Beschreibung zu lesen. Wir stellen fest, dass bei Waypoint 14 die Koordinaten nicht mit der Beschreibung übereinstimmen. Wir finden dann relativ problemlos den Weg an Hand der Beschreibung im Buch. Tatsächlich ist dieser Weg sehr überwachsen und man benötigt schon einen guten Orientierungssinn, um sich durchzuschlagen.

So klar und eindeutig die Beschreibungen für den Teil des unwegsamen Geländes sind, so verwirrend empfinden wir die Angaben zum weiteren Wegverlauf in Cortez. Wir finden letztlich die bei Waypoint 18 beschriebene Kläranlage über Umwege und führen unseren Weg bis nach Neve zu Ende.


Auf dem Rückweg fahren wir durch Monchique, insbesondere deswegen, weil es hier die Metzgerei Loja de Porto Preto gibt (unmittelbar vor dem Hauptplatz des Ortes am Nora-Brunnen in der Rua Pinto, 18). Spezialität des Hauses ist die Wurst und das Fleisch vom schwarzen Schwein, mehr oder weniger die portugiesische Antwort auf das spanische „Pata Negra“. Ein engagierter junger Mann aus Monchique ist uns bei der Übersetzung im Laden behilflich und erklärt uns die einzelnen Fleischspezialitäten haarklein. Wir erwerben hauchdünne Filetscheiben für gerade einmal 15,-- €/Kilo, die wir am Abend kurz in heißem Olivenöl mit Knoblauch und frischem Rosmarin anbraten. Für die nächsten Tage nehmen wir zudem etwas von dem extrem leckeren Schinken mit sowie einer weiteren Spezialität, einer Blutwurst, die in heißem Öl oder Schmalz angebraten am besten schmecken soll! Am Abend stellen wir begeistert fest, dass wir fast schon vergessen hatten, wie fantastisch Schweinefleisch schmecken kann!
 

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