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Toskana 2015 - Teil 2

Sienna
Da der Rest der Familie die Highlights Siennas noch nicht kennt, beschränken wir uns bei unserem Besuch auf die Besichtigung des muschelförmigen Campos mit seinem Rathausturm, dem Torre del Mangia. Kaum vorstellbar, dass auf diesem Platz jedes Jahr der legendäre Palio stattfindet, ein Pferderennen, bei dem 10 der 17 Contraden der Stadt gegeneinander antreten und um den prestigereichen Sieg konkurrieren. Dabei gehen die Gegner miteinander alles andere als zimperlich um: Peitschenhiebe auf die Pferde der Konkurrenten sind laut Reglement erlaubt!

Natürlich darf die Besteigung des 88 Meter hohen Torres nicht fehlen. Mittlerweile wird hier ein geradezu unverschämtes Eintrittsgeld von 10 € aufgerufen. Von der Aussichtsplattform genießen wir den phantastischen Blick über den Campo und die ganze Stadt, während sich der Rest der Familie bei einem Cappuccino in einem der Cafés entspannt.


Siennas Dom mit seiner filigranen gotischen Zuckerbäckerfassade darf bei dem Sightseeing Programm natürlich auch nicht fehlen – ein wirklich imposantes Bauwerk, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Auffällig auch hier, wie auch bei anderen Bauwerken der Gegend, die Romulus und Remus Darstellungen mit der säugenden Wölfin. Im Inneren bestaunen wir den Domboden mit 52 Bildern aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, die unterschiedliche Episoden von den alten Ägyptern bis zum Neuen Testament darstellen, darunter auch brutale Szenerien wie der Kindermord von Bethlehem unter König Herodes. Der Boden wird nur drei Wochen im Jahr den Besuchern gezeigt, da er geschützt werden soll - wir haben also großes Glück!



Sienna ist ansonsten voll auf den Tourismus eingestellt. Überall werben kleine Spezialitätengeschäfte für Wein, Käse oder Trüffel um die Gunst von Kunden.

 

San Galgano
Dieser von Zisterziensermönchen im 13. Jahrhundert errichtete imposante Bau ist einer der ältesten gotischen Kirchenbauten Italiens. Pestepidemien rafften allerdings die dort lebenden Mönche schnell dahin, sodass die Steine von Bauern der Umgebung in der Folgezeit für den Bau eigener Häuser „geplündert“ wurden. Die Außenmauern wurden erst in jüngerer Zeit wieder errichtet. Das dachfreie Kirchenschiff verströmt einen leicht mystischen Touch. Dann und wann finden hier klassische Konzerte statt, sicher ein eindrucksvolles Erlebnis!

Oberhalb von San Galgano befindet sich die Capella di Monte Siepi. Einziger Höhepunkt dieses unspektakulären Baus ist Galganos Schwert, das hier zu bewundern ist und um das sich zahlreiche Mythen ranken. Galgano soll angeblich hier sein kriegerisches Leben beendet haben, indem er sein Schwert in den Felsen geschleudert hat.

 

Ein paar Meter weiter kann man in einer Osteria mit angeschlossenem Spezialitätenshop unter Pinien in herrlicher Umgebung einen kleinen Snack einnehmen. Wir werden bei unserem Mittagspäuschen umschwirrt von zutraulichen Eichelhähern, die auf ein paar übrig gebliebene Brotkrumen hoffen.


San Gimignano
Das kleine mittelalterliche Städtchen ist eines der Hauptanziehungspunkte der Toskana, dementsprechend trubelig geht es hier in der Regel zu. Wir stellen unser Auto auf einem der Parkplätze vor der Stadtmauer ab und beginnen unseren Rundgang. Das Stadtbild beherrschen die zahlreichen Türme, die von den ehemals herrschenden Familien als eine Art Konkurrenzkampf erbaut worden sind. Lediglich der Turm des Rathauses durfte bei dem „mittelalterlichen Bau-Contest“ nicht überragt werden. Natürlich besteigen wir auch in San Gimignano den Rathausturm, den Torre Grossa (6 € Eintritt), um über die Dächer der Stadt zu schauen.

 


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