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Reisevorbereitung

Flugbuchung
Bereits ein gutes halbes Jahr vor der Reise haben wir unsere Flüge gebucht. Bei unserer Recherche stellt sich schnell heraus, dass die arabischen Fluglinien (Emirates, Etihad und Qatar) die mit Abstand günstigsten Tarife anbieten. Wir entscheiden uns schließlich für einen Nachtflug nach Johannesburg mit Qatar Airways ab Frankfurt über Doha zum Preis von 630,-- € inklusive Rail & Fly Tickets. Übrigens schneiden alle arabischen Fluglinien bei Tests in punkto Flugsicherheit und Service immer ausgesprochen gut ab! Der Flug mit Air France, mit dem wir im vergangenen Jahr nach Johannesburg geflogen sind, hätte rund 250,-- € p.P. mehr gekostet – für 500,-- € Ersparnis nimmt man schon einmal eine kleine zusätzliche Zugfahrt nach Frankfurt in Kauf, zumal die Umsteigezeiten in Doha von jeweils knapp zwei Stunden sehr günstig sind!


Buchung in den Nationalparks
Wenn man eine Reise durch Botswana auf eigene Faust plant, so ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Die Planung ist allerdings zeitaufwändig und erfordert in der Regel einen minimalen Vorlauf von einem guten halben Jahr! Wir sind im Vorfeld unserer Reise von Freunden immer wieder gefragt worden, wie wir das denn alles organisieren und ob es nicht viel zu gefährlich sei, umgeben von wilden Tieren in einem Zelt zu übernachten. Wie immer in solchen Fällen lautet unsere Antwort: Es ist alles eine Frage der guten Vorbereitung! Wenn man zudem bestimmte Verhaltensregeln einhält und weiß, wie man sich in der Natur bewegen muss, ist ein individueller Abenteuertrip durch Botswana kaum gefährlicher als eine All-Inclusive Reise nach Mallorca. Solange der Reißverschluss des Zeltes geschlossen ist und sich keine Lebensmittel im Zelt befinden, ist das Übernachten im Zelt mitten in der Wildnis, umgeben von Löwen, Leoparden und Elefanten gefahrlos möglich.

Wir haben mit dem Dachzelt auf unserem gemieteten Toyota Hillux  zwar unsere eigene Behausung permanent dabei, dennoch benötigt man in Nationalparks wie Moremi, Chobe oder der Central Kalahari Permits – und die bekommt man nur, wenn man eine Campsite Reservierung vorweisen kann! Wildes Campen in den Nationalparks ist strengstens verboten. Die Buchungsmodalitäten in den diversen Parks – und sogar in den Camps innerhalb eines Parks - sind komplett uneinheitlich, bisweilen leicht chaotisch und daher etwas kompliziert. Manche Reservierungen können fortschrittlich per E-Mail und die Vorauszahlung per Kreditkarte vorgenommen werden, bei anderen Parks erfolgt die Kommunikation hingegen nur per Fax oder gar über den Postweg! Das ganze Procedere kann sich von Fall zu Fall über Wochen oder gar Monate hinziehen.

Bei unseren Reiserecherchen sind wir auf die Firma „
Come Along Safari“ des Holländers Hans Schoelink getroffen, ein sehr erfahrener Afrika-Reisender, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und mit seiner kleinen Firma Individualreisende äußerst kompetent und zuverlässig berät. Wer ganz auf der sicheren Seite sein möchte, kann bei Hans das „Rundum-Sorglos-Paket“ (Cheetah-Selbstfahrer-Beratung) für 299,-- €, buchen, in dem neben allen Buchungen in den Nationalparks auch die Reservierung des 4 x 4 Fahrzeugs, die detaillierte Planung der Reiseroute, Bereitstellung des Kartenmaterials und eines Garmin GPS-Gerätes mit bereits installierten Karten sowie einer 24 Stunden Telefonbereitschaft für den Notfall enthalten ist.

Wir beschließen ausschließlich auf die Dienste von Hans bei den Buchungen in den Nationalparks zurückzugreifen, was wir allen Selbstfahrern unbedingt empfehlen können. Hans kennt alle Ansprechpartner in den Parks und hat Kommunikationswege, die sich dem „Normalsterblichen“ nicht erschließen. Für den Service berechnet Hans einmalig 75,-- € zuzüglich 36,-- € Bankgebühren für die Überweisungsvorgänge. Die 75,-- € werden zudem erstattet, wenn man den Mietwagen über Come Along Safaris abwickelt. Wer über Come Along Safaris auch das Auto mieten möchte, sollte aber unbedingt Vergleichsangebote bei anderen Vermietern einholen, da Come Along Safaris eine "Best-Price-Garantie" anbietet und ggf. Preise zu Gunsten des Kunden anpasst.


Anmieten des Allrad-Fahrzeugs
Wir buchen unser Auto selbst bei Bushlore, dem größten und renommiertesten 4x4 Vermieter in Südafrika. Bushlore verfügt sogar über eine deutschsprachige Website. Ruckzuck erhalten wir ein Angebot von Clyde, einem kompetenten Mitarbeiter von Bushlore, über einen Toyota Hilux Double Cab. Der Tagesmietpreis beträgt 1.120 ZAR (= 84,-- €). Zudem entscheiden wir uns für eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung zum Preis von 180 ZAR p.d. (= 13,50 €). Der Toyota Hilux ist das wohl meist gefahrene Allrad-Fahrzeug in Botswana und eine „Vernunftsentscheidung“. Es wird in den einschlägigen Foren immer wieder dem „schickeren“, aber schwerfälligeren Landrover vorgezogen. Besonders im Tiefsand soll der Hilux deutliche Vorteile gegenüber dem Landrover aufweisen. Nach den Erfahrungen unserer Reise würden wir beim nächsten Mal versuchen, einen höhergelegten Hilux mit breiteren Reifen zu bekommen oder aber einen Toyota Landcruiser, der allerdings sehr viel teurer in der Anmietung ist. Plant man Wasserdurchfahrten, zum Beispiel im Moremi NP, würden wir immer ein höher gelegtes Fahrzeug dringend empfehlen und diesen mit einem Schnorchel ausstatten zu lassen. In jedem Fall aber muss berücksichtigt werden, dass Wasserschäden grundsätzlich nicht versichert sind - und das kann ein richtig teurer Spaß werden. Wir haben von einem Fall gehört, bei dem der Mieter für einen Wasserschaden 23.000,-- € zahlen musste. 


Reise-Versicherung
Da alleine die Anmietung des 4x4 Fahrzeuges fast 3.000,-- € kostet, Flug- und Buchungskosten in den Nationalparks hinzukommen, reicht in der Regel die Versicherungssumme der Reise-Rücktrittsversicherung nicht aus. Wir haben daher unsere Versicherungspolice einmalig um 3.000,-- € erhöht. Daher unser Tipp: Vor einer Botswana Reise unbedingt die Police überprüfen, damit man im Ernstfall nicht unterversichert ist und viel Geld einbüßt!


Pack- und Einkaufslisten
Von ganz entscheidender Bedeutung ist die Zusammenstellung einer
Packliste (wird auf unserer Seite ständig nach neuen Erkenntnissen aktualisiert). Auch die Erstellung einer Einkaufsliste ist sinnvoll, da man tagelang von Supermärkten abgeschnitten sein kann (z.B. in der Kalahari, im Okavango-Delta oder dem Chobe NP) und daher sehr gut vorplanen muss.

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Löwenrudel in der Central Kalahari, Piper´s Pan   © Wolfram Wehr-Reinhold






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