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Pilanesberg-2

16. September 2015, Von Rustenburg nach Pilanesberg und zurück (150 Kilometer + Game Drives)

Fotogene Zebras
Wir haben beschlossen, noch einmal zum Pilanesberg National Park zu fahren. Da wir die meisten Routen bereits kennen, fahren wir am heutigen Tag sehr viel gezielter die verschiedenen Spots an. Fotografisch stehen insbesondere Portrait-Schwarzweiß-Shots von Zebras sowie Wasservögel an den Hides
in unserem Fokus .






Afrikanische Schnepfe
(African snipe)        /       Dreibandregenpfeifer (Three-Banded Plover)


Natürlich steht auch wieder unser Lieblings-Picknickspot „Fish Eagle“ auf dem Programm, um dort unsere Frühstückspause einzulegen. Mittags fahren wir hingegen zum Restaurant im Visitorcenter und lassen uns einen „Ostrich-Burger“ servieren. Direkt vor dem Restaurant kommen Gnus und Zebras zum Salzlecken.

Glücklicherweise bleiben wir während des Essens verschont von den lästigen blauen Meerkatzen und Baboons, die jegliche Scheu vor Menschen abgelegt haben. Nicht viel besser sind die Bülbüls und andern Vögel, die einem das Essen vom Teller wegpicken, wenn man nicht aufpasst.


                                                                                                Afrikanisches Perlhuhn (Guineafowl)

Später haben wir noch eine nette Begenung mit einem großen Waran, der züngelnd in der Erde nach Skorpionen und anderer Nahrung wühlt.

Auch heute haben wir kein Glück mit Raubtieren, erst kurz vor dem Parkausgang kommt uns noch eine Braune Hyäne vor die Linse. Dann heißt es Abschied nehmen vom Pilanesberg National Park, der uns sehr beeindruckt hat. Wir haben die Zeit sehr genossen und waren am Ende sehr positiv überrascht von Landschaft und Tiersichtungen, die man hier in kompakter Form wie kaum in einem anderen Park erleben kann. Kombiniert mit der tollen Unterkunft im Boubou, gerade einmal 45 Autominuten vom Pilanesberg entfernt, ist dies sicher eine unschlagbare Alternative für die ersten oder letzten Tage bei Flügen ab oder von Johannesburg.

Abends plaudern wir noch angeregt mit Marnice, Jan-Piet und einem Paar aus Eindhoven, Wilma und Pim, die seit mehreren Jahren ins Boubou kommt und sich in den Townships in der Nähe von Rustenburg engagieren. Über die Organisation „Hope South Africa“ fliegen sie auf eigene Kosten nach Südafrika, um zwei Wochen Kindern, aber auch Erwachsenen in den Townships zu helfen. Sie sagen, dass diese Art von Urlaub ihnen so viel gibt, mehr als jeder Erholungsurlaub. Wir halten diese Lebenseinstellung für vorbildlich und bewundernswert.

 

17./18. September 2015, Von Rustenburg über Pretoria nach Johannesburg (150 Kilometer), Rückflug über Zürich nach Hannover

Abschied aus Afrika

Nachdem wir uns von Marnice, Jan-Piet sowie Wilma und Pim verabschiedet haben – alle haben heute auswärtige Termine -, verbringen wir noch ein paar Stunden am Pool und beobachten Vögel, unter anderem zahlreiche Blue Waxbills, White-Eyes und einen Eisvogel, einen Braunkopfliest (Brown-Hooded-Kingfisher).


Braunkopfliest (Brown-Hooded-Kingfisher)     /      Angola Schmettelingsfink (Blue Waxbill)

Wir brechen frühzeitig auf, um zu schauen, ob in Pretoria schon etwas von der Jacaranda-Blüte zu sehen ist. Dieses Naturschauspiel zieht jedes Jahr im Oktober und November zahlreiche Touristen und Fotografen an, die sich dieses Schauspiel anschauen wollen. Ganze Straßenzüge leuchten dann purpurfarben, insbesondere die Government-Avenue und die Straßen um das Unions Building. Hier stehen die Jacarandas teilweise in zweireihigen Allen und das Blütendach überdeckt komplette Straßenzüge. Mitte September ist leider mindestens zwei Wochen zu früh, um den Beginn des Farbflashs zu erleben! Nur bei einigen geschützt stehenden Bäumen sind erste Ansätze einer Blütenbildung zu erkennen. Wir können es uns aber zumindest vorstellen, wie es hier im Oktober und November aussehen wird, wenn die Jacaranda-Bäume in voller Blüte stehen – sicher ein Ziel für eine weitere Reise ins südliche Afrika.

Wir manövrieren uns durch die trubeligen Straßen Pretorias in Richtung Midrand, wo wir gewohnt unproblematisch die Rückgabe unseres Hillux bei Bushlore bewerkstelligen und dann mit dem Shuttle zum Tambo Flughafen gebracht werden. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Reise geht zu Ende und wir machen uns bereits Gedanken, zu welchen Reisezielen in Afrika (oder vielleicht auch einmal auf einem anderen Kontinent!?) wir uns im kommenden Jahr entscheiden werden. Noch sind wir unentschlossen, da es ein komisches Gefühl in uns verursacht, mehr als ein Jahr dem schwarzen Kontinent fernzubleiben. Auf der anderen Seite reizen uns auch noch sehr viele andere Ziele auf der Welt!



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