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Osa & Corcovado 1

5. April 2011
Um 6.00 Uhr morgens machen wir uns mit Eugenio auf den Weg zur Bananenplantage der Community. Er zeigt uns unterwegs die Bäume, die von den Bewohnern vor 18 Jahren aufgeforstet worden sind. Der komplette Berghang war damals kahl. Wissenschaftler, die die Region begutachteten, hatten erhebliche Zweifel, dass man hier jemals wieder einen gesunden Regenwald aufforsten kann. Es wurden zunächst unzählige schnell wachsende Wild-Avocado Bäume angepflanzt, um eine Grundlage für langlebigere Baumarten zu schaffen. Die Avocados, die lediglich 60 – 70 Jahre alt werden können, stellten die Grundlage für weitere Auffortungsmaßnahmen dar, indem sie den Boden beschatteten. Nach und nach konnten Primärwaldarten, wie z.B. verschiedene Zedernarten, die costaricanische schwarze Eiche und Magnolien angepflanzt werden. Diese in einem gesunden Regenwald imposanten Bäume können 70- 80 Meter hoch und über 1.000 Jahre alt werden. Kaum zu glauben, wenn man die vor einem Jahr gepflanzten Sprösslinge betrachtet. Eugenio erklärt, dass es zwei Wochen gedauert hat, den Regenwald an dieser Stelle zu roden, es aber 50 Jahre dauern wird, bevor alles wieder so aussieht, wie vor der Ausbeutung des Waldes. Mittlerweile hat die Community über eine Million Bäume neu gepflanzt.

Die zahlreichen Quellen, die nach den Regenwaldrodungen versiegt waren, führen inzwischen wieder ausreichend Wasser – auch dies hatten die Experten für unmöglich gehalten. Der Enthusiasmus von Eugenio für den Regenwald ist absolut ansteckend, da er schlicht und ergreifend authentisch und sehr charismatisch ist. In der Bananenplantage warnt uns Eugenio vor den Baumvipern. In tropischen Wäldern sollte man immer genau hinschauen, wohin man greift, da das Gift zahlreicher Schlangenarten absolut tödlich ist.

Wir bekommen noch eine Vielzahl weiterer Pflanzen des Regenwaldes zu sehen, zum Beispiel die wunderschönen Helikonia Arten, deren Blütenstaub ausschließlich von Kolibris verbereitet wird. Zahlreiche Insekten, die auf der Blüte sitzen, nutzen die Koibris wiederum als „Flugzeug“. Zur Fortbewegung. Er sucht für Corinna einen großen schwarzen Kern, der sie nach dem Glauben der Indios beschützen soll, wenn sie ihn als Anhänger einer Kette trägt. Die männlichen Indios tragen den Kern in der Hosentasche, da er Prostatabeschwerden verhindern soll. Wir sind nach dieser hochinteressanten Exkursion wiederum begeistert, über welches Wissen Eugenio verfügt.

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns noch kurz von Frank und packen dann unsere sieben Sachen zusammen. Die Zeit auf Durika wird uns sicher i
mmer in Erinnerung bleiben. Hier lebt man wirklich unglaublich intensiv und ist der Natur so nah wie kaum irgendwo sonst. Sicher werden wir irgendwann einmal an diesen zauberhaften Ort zurückkehren! Der Weg hinab ist mit unserem SUV kein Problem, auf den steilen Stücken muss man jedoch schon etwas aufpassen. Unterwegs sehen wir noch zwei Truthahngeier auf Pfosten thronen, sowie einen Rostbauchguan
, einen großen Truthahn-ähnlichen Vogel mit einem markanten roten Lappen am Hals.


Truthahngeier (Turkey Vulture)   /     Rostbauchguan (Crested Guan)

Von Buenos Aires fahren wir auf der Panamerikana weiter südwärts in Richtung der panamesischen Grenze. In Palmar Norte kaufen wir noch ein paar Cerealien-Riegel und zwei Flaschen Wein ein. Anschließend tanken wir noch einmal voll, und fahren dann auf die Osa-Halbinsel. Die Suital Lodge, unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage, befindet sich 28 Kiometer hinter der Abzweigung auf die Osa-Halbinsel. Die Straße ist in einem üblen Zustand, ein tiefes Schlagloch jagt das Nächste. Nach unserer Tour nach Durika kann uns das allerdings nicht mehr schocken. Wir sehen die ersten Weißkopf-Kapuzineraffen, die unsere Straße kreuzen und im Dickicht verschwinden.

Die
Suital Lodge befindet sich auf einem 28 Hektar grossen Grundstück, inmitten des Reservats „Forestal de Golfo Dulce“. Die Lodge selbst nimmt mit ihren Cabinas zusammen mit dem wilden Garten eine Fläche von vier Hektar ein, der Rest des Grundstücks besteht aus Primär- und Sekundärwald. Die Cabinas sind nach Durika der reinste Luxus (65 USD ohne Frühstück). Sie haben zwei Betten mit Moskitonetzen und verfügen über einen Ventilator. Das Holz, das für den Bau genutzt wurde, ist ausschliesslich Fallholz aus Costa Rica - kein Baum musste dafür sein Leben lassen.
Von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf den naturblassenen Garten. Inhaber Carlos ist gerade nicht da, so dass uns eine junge Tica die Cabina zeigt. Nachdem wir uns eingerichtet haben, beschließen wir, einen ersten Abstecher hinunter zum Meer zu machen. Kleine Pfade führen dorthin durch einen wunderschönen urwüchsigen Wald. Begleitet werden wir von Canela, einem der drei Hunde des Hauses, der sogleich mit uns Freundschaft geschlossen hat. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, so dass wir nach dem gut einen Kilometer langen Marsch schweißgebadet sind. Es ist Flut, nur ein winziges Stückchen von dem dunklen Sandstrand steht nicht unter Wasser. Das Bad im Meer bietet keine wirkliche Erfrischung, da es um 30 Grad warm ist. Die Bucht, auf die wir schauen, ist Palmen umsäumt, der Regenwald grenzt unmittelbar an den Strand. Wir haben diese riesige Traumbucht mehr oder weniger alleine für uns, nur der Inhaber des Nachbargrundstückes ist in einiger Entferung mit seinem Einbaum zum Fischen unterwegs.


Gegen Nachmittag kehren wir zurück zu unserer Cabina und treffen dort auf Carlos, ein Tico, der mit einer Schweizerin verheiratet war und auch fünf Jahre in Zürich gelebt hat. Er spricht fließend Deutsch mit dem typischen Schweizer Akzent. Wir melden uns zum Abendessen an und nehmen erst einmal eine erfrischende Dusche. Der tropische Garten, auf den wir schauen, ist ein kleines Paradies. Überall gibt es etwas zu entdecken. Emsig beschäftigt sind die Blattschneideameisen. Auf nicht enden wollenden Straßen transportieren fleißige Arbeiterinnen große Blattstücke, die um ein Vielfaches größer sind als sie selbst, zu ihrem Bau. Das Gewicht der Blätter entspricht in der Relation einem Menschen, der auf seinen Schultern einen Smart durch die Gegend schleppt! Auf den Blattstückchen kultivieren die Ameisen einen nur hier wachsenden nahrhaften Pilz in ihren unterirdischen Nestbauten, die größer als ein Haus werden und mehrere Millionen Einwohner beherbergen können.

Carlos hat uns leckere Pasta mit Bohnen und Knoblauch sowie mit scharfen Hühnchenstreifen zubereitet.  Dazu gibt es frisch gepressten Orangensaft und später ein kühles Bier. Wir plaudern noch ein Weilchen mit ihm, unter anderem über die Holztransporte, die wir aus Richtung Puerto Jiminez kommend gesehen haben. Er erklärt uns, dass dies kein Tropenholz aus einem Primärwald sei, sondern von einer risesigen kanadischen Holzplantage stamme, die ausschließlich schnell wachsende Bäume verarbeiten darf. Der Primärwald ist hingegen auf der gesamten Osa-Halbinsel geschützt. Selbst Fallholz darf nur mit besonderer Genehmigung weiter verarbeitet werden. Nach dem Abendessen entdecken wir noch eine riesige Kröte, einen „Giant Toad“, die sich in der Nähe des Restaurant aufhält. Hier schwirren viele Insekten, die durch das Licht angezogen werden, herum und stellen somit eine leichte Beute dar. Der „Giant Toad“ ist die größte Kröte Amerikas. Er verfügt über spezielle Drüsen am Hals, die ein Gift absondern, welches Hunde töten kann!

Wir lassen den Abend auf unser kleinen Terrasse ausklingen und lauschen den großartigen Geräuschen des Urwaldes um uns herum. In dieser Nacht schlafen wir fantastisch, da jeder von uns sein eigenes Bett hat und der Ventilator einen angenehm frischen Windzug abgibt.


6. April 2011

Zum Frühstück gibt es Früchte sowie Brot mit Spiegeleiern. Wir entdecken vor dem Restaurant mehrere Tukane, die sich an den Früchten der Büsche vor dem Restaurant gütlich tun, unter anderem Aracari Tukane. Auch einen Chestnut-mandibled Tukan, der größte Tukan Costa Ricas, entdecken wir in größerer Entferung auf einem hohen Baum sitzend. Tukane treten zumeist zu zweit auf, da sie, ähnlich wie viele Papageienarten, monogam sind.


Fischertukan (Keel-billed Toucan)

Der ganze Garten ist voll von bunt schillernden Kolibris, die sich an dem Nektar der Helikonia- und anderen bunten Blüten laben. Carlos zeigt uns noch eine Raupe, die so gut getarnt ist, dass man sie selbst bei genauerem Hinschauen fast nicht entdecken kann. Die Raupe klebt kleine Rindenstücke an ihren Körper und passt sich so optimal an ihre Umgebung an – ein wahrhaft probates und intelligentes Mittel gegen Fressfeinde.

 

Wir werden es heute angesichts der bevorstehenden Wanderung am morgigen Tag ruhig angehen lassen. Relaxen in den Schaukelstühlen auf unserer Terrasse sowie Birdwatching im Garten ist angesagt. Am Mittag fahren wir zum sieben Kilometer entfernten Restaurant Mirador. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die Osa-Halbinsel. Viele bunte Vögel schwirren im Garten der Anlage umher, besonders zahlreiche rot schillernde Cherrie Tanager. Wir ordern Fisch mit Pappas und Salat sowie Reis mit Meeresfrüchten (knapp 4 Euro pro Gericht).

Cherrie´s Tanager

Zurück in unserer Cabina präparieren wir erst einmal unsere Shirts für morgen mit Nobite-Insektenschutz, einem Spezial-Präparat für Kleidung, das Zecken und andere Insekten abwehrt. Danach sehen wir uns im schönen Garten der Suital Lodge um, bewundern die vielen tropischen Gewächse und die zahlreichen Vögel, die sich hier tummeln. Am Abend genießen wir Carlos hervorragende Kochkünste. Es gibt Fisch in Cocos-Soße – lecker!


7. April 2011
Der Taxifahrer steht pünktlich um 5.00 Uhr vor unserer Tür. In diesem Fall von einem Taxi zu sprechen, ist allerdings etwas übertrieben. Es handelt sich um eine
n Pick-Up mit zwei Plätzen! Unsere Rucksäcke werden kurzerhand auf die Ladefläche geschmissen und wir quetschen uns sogleich in den Fond des Wagens. Der Fahrer stellt sich mit Oscar vor und wir halten mit unseren minimalen Spanischbrocken eine interesante Konversation über die katastrophalen Straßenverhältnisse, woher wir kommen und über die Umgebung. Er erklärt uns mit Händen uns Füßen, dass wir in La Palma, seinem Wohnort, den Wagen wechseln werden. Dort angekommen steigen wir um in einen Klein-LKW mit offener Pritsche. Wir nehmen auf einer Holzbank auf der Ladefläche Platz, und es beginnt unser Trip ins Abenteuer! Von La Palma aus führt eine üble Schotterpiste in Richtung Regenwald. Mehrfach müssen wir Furten durchfahren.

Für Selbstfahrer ist der Weg sicher nicht ganz einfach zu finden, da gerade am Anfang eine Abzweigung ohne jegliches Hinweisschild kommt. Hier muss man sich links halten und durchfährt danach weitere Furten, insgesamt sind ungefähr 20 Flüsse auf dem Weg nach Los Patos zu durchqueren. In der Trockenzeit ist die Piste möglicherweise mit einem 4 x 4 mit hohem Radstand machbar, wir sind uns jedoch nicht sicher, ob unser Suzuki Jimny den Weg geschafft hätte. Nach 45 Minuten erreichen wir die Rangerstation von Los Patos. Dort erfahren wir von dem sehr netten Ranger, dass es seit kurzer Zeit ein „Collectivo“ von La Palma nach
Los Patos gibt, welches ca. um 6.00 Uhr abfährt – Kostenpunkt ganze 10 USD pro Nase. Unsere Taxifahrt hat immerhin stolze 80 USD gekostet. Wir ärgern uns nicht lange über das rausgeschmissene Geld und werden erst einmal vom Ranger zu einer Tasse Kaffee eingeladen.

Der Eintritt in den Corcovado Nationalpark kostet 10 USD pro Tag und sollte, wenn man einen mehrtägigen Aufenthalt plant, auf jeden Fall rechtzeitig gebucht werden. Die Buchung ist einen Monat vor Reiseantritt möglich. Auch Tagestickets können mittlerweile nicht mehr in der Rangerstation selbst gekauft werden – dies ist nur in Puerto Jiminez möglich. Wir haben die komplette Buchung über die Suital Lodge erledigt – der einfachste Weg, da man aus Deutschland nicht die Möglichkeit hat, das Geld auf das Konto des Nationalparks zu überweisen. Carlos berechnet für die Organisation 10 USD pro Kopf. Alle weiteren Kosten haben wir, ebenso wie das Eintrittsgeld in den Nationalpark, bereits im Voraus über das schweizer Konto von Carlos bezahlen müssen. Die Übernachtung in den Mehrbettzimmern der Sirena Station kostet 8 USD, Frühstück 15 USD sowie Lunch und Dinner jeweils 20 USD. Die Verpflegung ist sicher kein Schnäppchen, jedoch muss berücksichtigt werden, dass alle Lebensmittel aufwändig zur Sirena Station transportiert werden müssen. Natürlich kann man auch alle Reservierungen direkt über die Parkverwaltung Corcovado  vornehmen, muss dann allerdings einen Weg des Geldtransfers finden. (Update 2016: Seit 2016 ist das Betreten des Corcovados ohne heimischen Guide nicht mehr zulässig!).

 

Der Corcovado Nationalpark wurde 1975 gegründet und bietet auch heute noch eine riesige biologische Artenvielfalt. Aufgrund der Abgelegenheit der Region blieb der Regenwald bis in die sechziger Jahre vollkommen unberührt. Holzfäller und mehrere Hundert Goldsucher störten das Ökosystem jedoch nachhaltig und erst die vielen Stimmen von Tierschützern aus aller Welt bewogen Präsident Oduber 1975 dazu, den Nationalpark zu errichten. So konnte eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde erhalten werden. Corcovado ist wahrlich eine "Grüne Hölle", ein Schutzgebiet der Superlative. Um 7.00 Uhr brechen wir auf zu dem 20 Kilometer langen Marsch, nachdem wir uns in das Trailhead-Buch eingeschrieben haben. Zur Orientierung dient eine Skizze mit allen markanten Punkten, die an der Rangerstation aushängt.

 


Die erste Etappe ist relativ ermüdend: Nach einer ersten Flussdurchquerung geht es direkt hinein in den Regenwald und zwar zunächst permanent bergauf, bergab. Der rote Urwaldboden ist ziemlich glitschig – und hier denken wir das erste Mal über das gewählte Schuhwerk nach. Die Diskussion über das Schuhwerk auf dieser Wanderung ist in den einschlägigen Foren wahrlich vielfältig. Von Trekking-Schuhen über Tevas, Turnschuhen bis hin zu Gummistiefeln werden die Pros und Kontras zwischen den Hikern heftig diskutiert. Wir haben uns für die Variante der Ticos entschieden, Gummistiefel, ein Fehler, wie sich später herausstellen soll. Unmittelbar nach der Flussdurchquerung entdecken wir unser erstes Highlighlight: In hohen Bäumen direkt vor uns hockt ein Macaw-Pärchen. Die hellroten Macaws sind die größten Papageien weltweit. Sie leben ihr ganzes Leben in einer treuen monogamen Beziehung und sind von daher grundsätzlich zu Zweit anzutreffen. Corcovado ist eines der letzten Reservate für diese prachtvollen, vom Aussterben bedrohten Vögel. Kurze Zeit später entdecken wir unsere ersten Affen im Urwald. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Weißkopf-Kapuziner Affen.



Die Etappe bis zum ersten Fluss ist ungefähr sechs Kilometer lang. Wir lassen uns kurz durch einen Weg, der links abgeht und zu einem Wasserfall führt, in die Irre führen. Wir erkennen nach ungefähr einer Viertelstunde den Irrtum und kehren um. Grund unseres Fehlers war eine Karte in der Los Patos Rangerstation, aus der hervorging, dass der Pfad zum Wasserfall nach rechts abgeht. In Wirklichkeit zweigtder Pfad aber nach links ab. Kurz und gut: Immer schön auf dem Hauptweg bleiben, dann kann man sich auf dem Weg nach Sirena kaum verlaufen. Den ersten Fluss auf dem Weg nach Sirena erreichen wir nach ungefähr drei Stunden. Dort entdecken wir im Fluss einen Basilisken, auch „Jesus Christ Lizard“ genannt, weil er in Windeseile über das Wasser laufen kann. Luftpolster unter seinen zu Schwimmflossen ausgebildeten Pfoten ermöglichen ihm diese kuriose Fortbewegungsform - jedoch nur solange das Tier in Bewegung bleibt. Ist er einmal im Wasser eingesunken, muss er den Rest der Strecke bis ans Ufer schwimmend zurücklegen. Die jungen, noch nicht so schweren Exemplare, können erstaunlich lange Distanzen überwinden. Diese Fähighkeit ermöglicht den Basilisken Beutetiere wie Schmetterlinge und andere Insekten zu fangen, die sich auf dem Wasser, z.B. auf Steinen, in Sicherheit wähnen.

In Flussnähe ist die Chance, Affen zu sehen, besonders groß. So auch heute: Eine Gruppe von Spider Monkeys turnt in den Baumwipfeln von Ast zu Ast. Um uns zu verscheuchen, macht die Gruppe ein Heidenspektakel und bewirft uns aus den Baumkronen heraus mit Früchten, Kernen und Ästen. Man muss bei der Beobachtung von Affen etwas vorsichtig sein, da sie manchmal nicht davor zurückschrecken, aus den Wipfeln hinunter zu urinieren oder gar ein größeres Geschäft zu erledigen, um unliebsame Späher zu verscheuchen. 


Einfach beeindruckend sind die mächtigen Primärwaldbäume, die in ihrem ewigen währenden Kampf um Licht unfassbare Ausmaße annehmen. Mit ihren mächtigen Brettwurzeln trotzen sie den Kräften des Windes. Die kunstvoll verzweigten Brettwurzeln sind in Regenwäldern in den unterschiedlichsten Formen zu finden. Sie verzweigen sich flach am Boden in immer kleiner werdende Feinwurzeln, mit denen sie Wasser und Nährstoffe aus dem Bodens aufnehmen. Viele Pflanzen des Regenwaldes bedienen sich bei der Suche nach Licht einer List: Kletterpflanzen umschlingen andere Bäume und gelangen auf diese Weise immer weiter nach oben, ohne eigene Stützstrukturen zu entwickeln. Lianen lassen sich wiederum von ihrem wachsenden Stützbaum nach oben hieven, während sie selbst verdrehen und verwirrende Knoten entwickeln. In dem Gewirr von Schlingen und Schleifen finden sich wiederum Lebensräume für zahlreiche Tiere des Urwaldes.

Später entdecken wir unzählige Kolbris in schillernden Farben, die sich an den bunten Blüten des Regenwaldes gütlich tun, und auch zahlreiche andere bunte Vögel.  Auf dem Weg zum zweiten Fluss orten wir dann auch eine Schlange, eine Leptophis (grünköpfige Baumschlange), die alsbald das Weite sucht, nachdem sie uns wahrgenommen hat. Leider sind wir zu langsam, um ein Foto dieses Prachtexemplars zu schießen.

 
White-whiskered Puffbird     /      (Kolibri) Hummingbird

 

                                                                                                                          Großtinamu (Great Tinamou)


            Schwarzer Ameisenvogel (Blue-lored Antbird)                                                                                                                                        

Auf dem feuchten Laubboden machen wir zahlreiche Fingernagel große Fröschchen aus, Talamanca Rocket Frogs, die vergrößert betrachtet, sehr schöne Farben aufweisen. Die Talamanca Rocket Frogs gehören zwar zur Familie der Giftpfeilfrösche, sind aber nicht giftig! Es sind zwar noch nicht die bunten Fröschchen, die wir unbedingt sehen und fotografieren wollen, aber für den Anfang sind wir stolz, die „kleinen Racker“ entdeckt zu haben, zumal sie sich perfekt den Farben des bunten Regenwaldlaubes angepasst haben!


Talamanca Rocket Frog

Die Etappe bis zum zweiten Fluss ist relativ kurz (ca. 2,5 Kilometer) und bequem zu laufen. Immer wieder fragen wir uns gegenseitig, was die Füße machen. Wir waren schon ein bisschen skeptisch, ob europäische Füße für eine Wanderung dieser Art in Gummistiefeln geeeignet sind! Jedoch hat keiner von uns bis zum jetzigen Zeitpunkt Probleme. Die nächste Etappe bis zum Rio Claro zieht sich dann unglaublich lange hin. Ein tropischer Regen prasselt mächtig auf uns nieder. Das dichte Blätterdach des Regenwaldes lässt allerdings das meiste Wasser nicht zu uns vordringen.

Corinna entdeckt im Dickicht einige Agoutis, kleinere nahezu schwanzlose Säugetiere, die an Riesenhamster erinnern. Die Agoutis spielen im Regenwald eine entscheidende Rolle beim Vermehrungsmechanismus der Paranuss, die extrem harte holzige Kapselfrüchte von der Größe einer Kokosnuss entwickelt. Die auf den Waldboden fallenden Nüsse würden dort verrotten, wenn nicht die Agoutis als einzige Tiere des Waldes in der Lage wären, die harte Schale zu knacken, um an die schmackhaften Samen heran zu kommen. Einen Teil vergräbt das Agouti "für schlechte Zeiten" und aus den vergessenen Samen entwickeln sich neue Paranussbäume. Eines von zahlreichen Beispielen, in denen Organismen des Regenwaldes in einer unmittelbaren Abhängigkeit zueinander stehen. Wenn nun einer der Partner aus dem Ökosystem verschwindet, hätte das bedrohliche Auswirkungen auf den anderen Organismus.

 

Der Waldboden ist voll von farbenprächtigen Blüten, die aus den über sechzig Meter hohen Baumkronen herabfallen sowie außergewöhnlichen Kernen, wie z.B. den markanten "Lippen einer Hure".


Bei unserem Marsch durch den Regenwald stellen wir fest, dass Corinnas „Scans“ hier wesentlich effektiver arbeiten als meine. Das ist das Männerschicksal der Evolution, das Frauen zum fokussierten Sehen befähigt hat, während Männer ein besseres Breitbandsehen zur Erspähung von Feinden und für die Jagd entwickelt haben.

Nach acht Stunden erreichen wir endlich den Rio Claro – von hier
aus ist es noch eine gute Stunde zu laufen. Meine Füße schmerzen mittlerweile unter den Ballen ein wenig und ich befürchte, dass sich Blasen entwickeln werden - angesichts der uns bevorstehenden zweiten 20 Kilometer Etappe keine rosigen Aussichten. Mittlerweile ist unser Wasservorrat auch zur Neige gegangen. Man schwitzt bei dieser Luftfeuchtigkeit unglaublich und jeder Hiker ist gut beraten, ausreichend Wasser mitzunehmen, für die Strecke Los Patos nach Sirena mindestens drei Liter. Endlich gegen 16 Uhr taucht die
Sirena Ranger Station vor uns auf wie eine Fata Motgana. Wir sind beide nach dem neunstündigen Marsch glücklich, das erste Etappenziel erreicht zu haben. Da in vielen Foren diskutiert wird und sehr viel Unsicherheit darüber besteht, ob der Weg Los Patos nach Sirena ohne Guide gefahrlos durchgeführt werden kann, hier die Antwort aus unserer Sicht: Wenn man nicht komplett unerfahren ist, sollte dies ohne weiteres möglich sein. Verirren kann man sich sicher nicht, und das Risiko mit Wildlife (Schlangen, Jaguare/Pumas, Pecaris etc.) lässt sich bei entsprechender Verhaltensweise ebenfalls minimieren. Ob man mit Guide mehr Tiere entdeckt, dazu später mehr.



Ein etwas mürrisch wirkender Ranger zeigt uns unsere Betten. In Sirena gibt es vierzig einfache Bunkbeds (Etagenbetten) in Fünfbettzimmern. Die Betten wirken alles andere als einladend und scheinen ziemlich schmuddelig zu sein. Die Schaumstoffmatratzen sind mit verdreckten Plastiküberzügen ummantelt. Wir desinfizieren die Oberflächen erst einmal mit Sagrotantüchern. Für die Übernachtung in Sirena muss man alles andere mitbringen, wie das Moskitonetz, einen dünnen Jugendherbergesschlafsack sowie ein Bettlaken. Den oberen Teil des Bettes decken wir ab mit unseren Regencapes, da wir kein Betttlaken dabei haben. Darauf legen wir unseren Schlafsack – für zwei Nächte wird es so schon irgendwie gehen! Mitbewohner in unserem  Zimmer sind ein jüngeres Schweizer  Pärchen, das offenbar nur das notwendigste mit uns sprechen möchte. Wir  stellen schließlich unsere Smalltalk Versuche ein. Eine vielleicht gute Alternative zu den Bunkbeds ist das Übernachten auf der überdachten Campingplattform von Sirena. Hier gibt es Matten, die man mit einem Moskitonetz überspannen kann. In diesem Fall muss man nicht einmal ein Zelt mit nach Siena schleppen. Auch diese Übernachtungsform muss im Vorfeld gebucht werden. Man kann alle Buchungen im Corcovado exakt vier Wochen vor der geplanten Tour durchführen, muss jedoch eine Agentur oder einen Lodge Betreiber finden, der die Überweisung im Land vornimmt.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, schlüpfen wir aus unseren völlig verdreckten Klamotten und nehmen eine kalte Dusche. Die Sanitäranlagen sind nicht besser als die Betten, im Gegenteil: Die Benutzung von Dusche und Toilette wird sicher kein Highlight unserer Reise! Anschließend legen wir unsere müden Knochen auf der Veranda von Sirena hoch und versorgen erst einmal meine Blasen. An beiden Fußballen hat sich eine prall gefüllte Blase von gut zwei Zentimeter Durchmesser gebildet! Um die Diskussion um das Schuhwerk abzukürzen: Ich kann allen Europäern nur empfehlen, zumindest in der Trockenzeit die Tour mit Trekkingstiefeln, möglichst aus Goretex, aber keinesfalls aus Leder, zu machen und Tevas für die drei Flussdurchquerungen im Rucksack mitzuführen.

Von der Sirena Veranda blickt man direkt auf die Urwald-Landepiste. Kleine Propellermaschinen landen auf dieser grünen Schneise mitten im Urwald ein- bis zweimal am Tag aus Drake Bay, Puerto Jiminez und Quepos. Das ganze Vergnügen ist jedoch nicht gerade bilig (um 100 USD pro Strecke) und schon erst recht nicht umweltverträglich! Wer diesen einzigartigen Ort aufsuchen möchte, sollte sich unserer Ansicht nach schon per Pedes aufmachen! Um 17.30 Uhr gibt es Abendessen in Sirena. Wie in einer Mensa werden die Speisen an der Küche ausgegeben: Heute gibt es undefinierbare Fleischstückchen mit Gallo Pinto, gemischtem Salat und Nudelsalat, dazu einen roten Fruchtsaft, den man aus einem Bottich zapfen kann. Kein Gourmetdinner, aber mehr hatten wir an diesem Ort ehrlich gesagt auch nicht erwartet.

Elektrisches Licht wird in Sirena über ein Agregat genau zwei Stunden lang produziert, und zwar von 18 – 20 Uhr. Danach begibt sich alles zur Ruhe, da man in der Regel in den frühen Morgenstunden zu den ersten Ativitäten aufbricht. Die Nacht ist eher unruhig, da permanent rücksichtslose Gäste über die Holzkorridore vor den Zimmern poltern und zudem zwischen 3 und 4 Uhr bereits die ersten Gäste von Sirena aufbrechen. Es regnet die ganze Nacht über. Der Regen prasselt wie verrückt auf das Welldach. Ein paar Stündchen Schlaf bekommen wir aber dennoch, allen widrigen Umstände zum Trotz.

 

08. April 2011
Wir werden geweckt vom unglaublichen Krach der Brüllaffen. Die Howler Monkeys gelten als die lautesten terrestrischen Spezies im gesamten Tierreich! Am frühen Morgen stecken die Männchen ihr Tagesterritorium ab. Direkt gegenüber in den hohen Bäumen sind mehrere Macaw-Pärchen mit ihrem nicht enden wollenden Spiel miteinander beschäftigt. Auch die Macaws haben einen durchdringenden Ruf, ein markantes, dröhnendes Krächzen. Um 6.30 Uhr ist Frühstückszeit in Sirena. Es gibt natürlich Gallo Pinto, dazu Rührei, Früchte, Toast, Käse und Wurst. Wir wollen den Übergang über den Rio Claro für unsere morgige zweite Etappe erkunden. Direkt vom Rollfeld geht der Sendero Rio Claro ab. Plötzlich hören wir hinter uns aufgeregte Stimmen, die von der Ranger Station herüberschallen. Mehrere Personen rufen uns etwas zu und winken. Wir verstehen sofort: Ein Flugzeug soll in wenigen Augenblicken landen. Kaum haben wir uns vom Rollfeld bewegt, taucht über den Wipfeln eine winzige Propellermaschine auf, die nach wenigen Augenblicken genau dort aufsetzt, wo wir noch vor ein paar Sekunden gestanden haben. Für uns ist dies eine Premiere: Wann und wo hat man schon einmal die Gelegenheit, auf einem Rollfeld spazieren zu gehen!


Der Sendero führt durch sehr schönen Primärwald in einer knappen halben Stunde zum Rio Claro. Der Rio Claro kann nur bei Ebbe durchquert werden. Bei Flut schwimmen Hammerhaie auf Nahrungssuche in die Mündung und machen die Überquerung zu einem Risiko. Außerdem tummeln sich Krokodile, die im Corcovado Nationalpark bis zu fünf Meter lang werden können, sowie Kaimane an dieser Stelle. Wir haben bereits im Vorfeld herausgefunden, dass der höchste Stand der Flut morgen um 6.25 Uhr sein wird – ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt. Wir werden beim Ranger recherchieren müssen, wann der geeignete Zeitpunkt zur Flussüberquerung ist.


Der Weg führt noch einige Zeit parallel zum Rio Claro aufwärts, da er jedoch immer steiler wird und ich aufgrund meiner Blasen auf meine Tevas zurückgegriffen habe, kehren wir nach einer Weile um. Um 11.30 Uhr gibt es in Sirena Mittagessen. Eine Fanfare ruft alle Hiker zum Essen zusammen. Heute gibt es Spaghetti mit einer Gemüse-Sahne-Soße. Meine Blasen sind nach der Kurzwanderung größer geworden und wir desinfizieren und versorgen die Wunden erst einmal neu, bevor wir ein wenig auf der Veranda relaxen. Dort befragen wir den Ranger nach der besten Zeit für die Überquerung des Rio Claro. 1,5 Stunden vor oder nach der Flut ist die knappe Antwort. Dann sei das Wasser lediglich knietief. Früher haben die Hiker scheinbar die Flussüberquerung in Strandnähe vollzogen, was eine stärkere Abhängigkeit von den Gezeiten nach sich zog. Wir müssen nunmehr um 5.00 Uhr morgens am Fluss sein, da uns 8.00 Uhr eindeutig zu spät wäre. Der Zeitdruck entsteht auch deswegen, da am Zielort in Carate das Collectivo um 16.00 Uhr nach Puerto Jiminez abfährt. Der Ranger überreicht uns auch noch eine Skizze, auf der die markanten Punkte der Wanderung eingezeichnet sind. Verlaufen kann man sich auf dieser Etappe nicht, da die Strecke immer entlang des Strandes verläuft.

Nach unserer kurzen Siesta packt uns wieder der Unternehmungsgeist und wir laufen über die Landepiste zum Strand. Dort sehen wir kuriose Einsiedlerkrebse, die in Scharen über den Sand eilen und emsig damit beschäftigt sind, kleine Höhlen in den Sand zu graben.
Auch ein großer Leguan beäugt uns aus sicherer Entferung.

 

Weiter geht es in nördlicher Richtung bis zur Flussmündung des Rio Sirena. Dort hofft gerade ein stolzer Tiger-Reiher im flachen Wasser auf fette Beute. Corinna hält Ausschau nach Crocs oder Hammerhaien, wird jedoch nicht fündig – sehr beruhigend für den morgigen Tag!


Tigerreiher (Bare-throated Tiger-Heron)

Zurück laufen wir über den Sendero Sirena – dieser kurze Weg wird zu einem unserer bisherigen Highlights unserer Reise werden. Wir sehen in sehr kurzer Abfolge eine Reihe von spektakulären Vögeln, unter anderem einige Tukane sowie einen wunderschönen Veilchen-Trogon aus aller nächster Nähe. Wiederum sichten wir diverse Spider Monkeys und Weißkopf-Kapuziner sowie Agoutis. Spätestens heute wird uns klar, dass unsere Entscheidung, ohne Guide durch den Corcovado Nationalpark zu gehen absolut richtig war. Allerdings muss man schon wissen, wie man sich in der Natur bewegen muss und wie und wohin man schauen muss, um Tiere zu entdecken. Man muss auch einmal die Muße haben, einfach nur still dazusitzen und zu warten. Viele Hiker, die durch den Regenwald wandern, wundern sich, dass sie nahezu keine Tiere zu sehen bekommen.  Wir können uns kaum vorstellen, dass wir mit einem Guide mehr Wildlife zu Gesicht bekommen hätten.


Veilchen Trogon (Violaceus Trogon)


Smoky-brown Woodpecker

Zurück in der Rangerstation nehmen wir eine schnelle Dusche. Es regnet mittlerweile wieder relativ heftig. Zum Abendessen gibt es Hühnchen mit ..., na was schon, Gallo Pinto!!! Da wir morgen bereits um 4.30 Uhr aufbrechen müssen, erhalten wir von der netten Köchin Lunchpakete. Wir bereiten in der „Stromzeit“ unsere Rucksäcke vor und erfreuen uns danach auf der Veranda an unseren tollen Tierfotos, die wir heute geschossen haben. Corinna fragt vorsichtshalber noch einmal an, ob ich mir angesichts der fetten Blasen unter den Füßen den zwanzig Kilometer langen Marsch zutraue! Ich antworte, „es wird schon irgendwie gehen“. Ein „Rücktransport“ per Boot oder Flugzeug käme einer Niederlage gleich – das kommt in keinem Fall in Frage! Anschließend gehen wir ins Bett, um morgen früh ausgeruht den anstrengenden Marsch antreten zu können.

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