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Ma - Marokko - 2015

Erstmals bereisen wir im Frühjahr 2015 Marokko. Interessiert hat uns dieses Land eigentlich schon sehr viel länger. Insbesondere die Wüste hat uns schon immer sehr gereizt. Und genau hier lag bislang unser Problem: Aktuelle Reiseberichte erzählen darüber, dass die Gegenden um Erg Chebbi, mittlerweile aber auch um Erg Chegaga, extrem touristisch geworden sind. Quads und Offroad-Fahrer, die lärmend und stinkend die Sanddünen auf und ab preschen, passen so gar nicht in unsere Vorstellung eines wild-romantischen Wüstenszenarios, zumal diese Fahrzeuge das fragile Ökosystem nachhaltig beschädigen und sämtliche Tiere aus ihrem Lebensraum dauerhaft vertreiben. Ein weiteres Problem ist die maßlose Bebauung der Ortschaften am Rand der Sanddünen. So gab es in Merzouga noch vor 30 Jahren gerade einmal eine Hand voll einfacher Herbergen, heute sind es über 100 (Luxus-) Hotels, die weit mehr Wasserressourcen verschlingen als aus dieser extrem trockenen Gegend herauszuholen sind. Eine Alternative wäre sicher die West-Sahara, jedoch ist sie für unseren zweiwöchigen Aufenthalt zu weit entfernt von Marrakesch, unserer Ausgangsdestination! Schließlich wollen wir nicht nur im Auto sitzen und Kilometer "herunter schrubben".

Wir haben bei der Planung unserer Reise eine Zeit lang damit geliebäugelt, erstmals eine geführte Tour mit einem Guide und einem Allradfahrzeug zu machen, da wir uns davon ein tieferes Eindringen in die für uns so fremde Kultur Marokkos versprachen. Letztendlich haben wir uns dann aber doch dazu entschlossen, uns dieses spannende Land auf eigene Faust zu erschließen. Mit dieser Entscheidung lagen wir schließlich am Ende goldrichtig! Ein Guide ist für Individualreisende auch in Marokko nicht erforderlich, wenn man sich traut, auf Menschen zuzugehen. Bei einigen lokalen Sehenswürdigkeiten können jedoch aus unserer Sicht ortskundige Guides durchaus sinnvoll sein, da sie häufig wertvolle Hintergrundinformationen liefern können.

Lediglich unsere ersten beiden Unterkünfte haben wir im Vorfeld unserer Reise gebucht - die ersten drei Tage in Marrakesch und anschließend in Ait Benhaddou. Bei unserer Planung haben wir ferner den Besuch der Straße der Kasbahs mit Dades- und Todraschlucht, eine Wüstentour in der Nähe von M´Hammid und schließlich das Tal der Ammeln bei Tafraroute ins Auge gefasst. Dass unsere Reise am Ende so ganz anders ausfallen würde, können wir bei Antritt unserer Reise noch nicht ahnen.

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