Las Vegas26.6.2007-Von Hannover über Frankfurt nach Las Vegas Wieder einmal viel zu früh kommen wir am Flughafen in Hannover an - eine Stunde vor Abflug hätte völlig ausgereicht. In Frankfurt haben wir dann kaum noch Zeit, einen Kaffee zu trinken, da die Boardingzeit eine Stunde vor Abflug angegeben ist, was angesichts der langen Warteschlangen bei der Abfertigung und den Sicherheitskontrollen auch seine Berechtigung hat. Die Condor Maschine ist fast ausgebucht. Wir haben vorsichtshalber die Sitzplätze zuvor reserviert, um auf dem langen Flug auf jeden Fall nebeneinander zu sitzen. Die Beinfreiheit in der Maschine ist schon sehr bescheiden, deutlich geringer als in der Zubringermaschine nach Frankfurt von German Wings. Der Vorteil von Condor ist, dass es eine der wenigen deutschen Fluggesellschaften ist, die einen Direktflug nach Las Vegas anbietet. Das Ticket war mit rund 900 € relativ teuer, weil wir erst spät buchen konnten. Der Flug verläuft entlang der dänischen Küste über Island, Grönland und Kanada. Stundenlang fliegen wir über das Meer, teilweise mit Treibeis bedeckt. Über Nordamerika wirkt die Landschaft karg und unbesiedelt. Gegen Ende des Fluges machen wir die bizarren Strukturen des Lake Mead unter uns aus (Bild unten). Die 11,5 Stunden Flugzeit vergehen recht schnell – den Flug empfinden wir als recht angenehm.
![]() In Las Vegas müssen wir die Einreiseprozedur über uns ergehen lassen. Zunächst werden Fingerabdrücke beider Zeigefinger genommen, danach wird ein Foto geschossen, und schon ist man offiziell eingereist – das Ganze wirkt unkomplizierter als erwartet. Während des Fluges müssen bereits Einreiseformulare ausgefüllt werde, die den Einreisebehörden später vorgelegt werden. Hierbei ist höchste Konzentration gefragt, da Wert auf eine absolut korrekte Schreibweise gelegt wird, beispielsweise darf die Zahl 1 nur als Strich ohne Haken geschrieben werden. Da korrigierte Formulare nicht anerkannt werden, benötigen wir einige Versuche.
Beim Verlassen des Flughafengebäudes trifft uns dann schlagartig der „Hitzehammer“: Frankfurt haben wir bei 17° Grad verlassen, hier sind es weit über 40° Grad! Vor dem Flughafengebäude verkehrt ein Shuttlebus zu den Autovermietungen, deren gemeinsames Bürogebäude ca. zwei Kilometer vom Flughafen entfernt liegt. Ein amüsanter schwarzer Busfahrer belustigt die Fahrgäste mit einigen guten Ratschlägen und witzigen Anekdoten. Am Alamo-Schalter stellen wir zu unserem Entsetzen beim Blick auf unsere Reservierungsbestätigung fest, dass unsere zweite telefonische Buchung schiefgelaufen ist – der Mitarbeiter an der Hotline hat statt des 26.6. den 26.7. eingegeben. Nach Rücksprache mit dem Manager ändert die nette Sachbearbeiterin das Datum relativ unkompliziert und wir dürfen uns in der SUV-Reihe (4-Wheel Drive) von Alamo eines von zwei vorhandenen Fahrzeugen aussuchen. Gebucht haben wir das Auto für ca. 32 Euro/Tag – ein sehr guter Preis für einen 4-Wheel-Drive. Wir entscheiden uns schließlich für einen silberfarbenen Toyota Highlander und fahren auf direktem Weg in unser vorgebuchtes Hotel, dem Treasure Island (ca. 80,--€ / Nacht). Hier werden wir die ersten drei Tage verbringen und dann ins Stratosphere wechseln, da sich der Zimmerpreis am Wochenende im Treasure Island mehr als verdoppelt. Um ein heftiges Jetlag zu vermeiden, verzichten wir trotz aller Müdigkeit auf ein Schläfchen und legen uns stattdessen an den Hotelpool. Die Wassertemperatur ist angenehm – der Pool wird hier nicht geheizt sondern gekühlt – und im Schatten lässt es sich einigermaßen aushalten. Am Abend gehen wir zum Büffet ins Treasure Island Restaurant. Für 21 USD kann man sich hier nach Herzenslust an diversen Ständen laben. Es gibt Büffets u.a.m. Sushis, Salaten, frisch zubereiteten Pastagerichten, einen BBQ Stand sowie eine opulente Dessertauswahl. Alkoholfreie Getränke sind im Preis inbegriffen, Wein und Bier muss hingegen extra bezahlt werden. Wir entscheiden uns für ein Glas Chardonnay für 7 USD. 27.6.2007 - Las Vegas Während des Frühstücks stellen wir erneut fest, dass die Amis einfach keine Esskultur besitzen. Gegessen wird in der Regel im „Vorbeigehen“ und von Plastiktellern, den Kaffee gibt es wie bei Mc Donald´s aus Pappbechern mit Deckel. So steht das heutige Frühstück für uns ausschließlich im „Zeichen der Nahrungsaufnahme“, zumal sich die ausgewählten Eierspeisen wie auch der Kaffee als mäßig erweisen. Heute ist im Mystere Theater ein Casting von Künstlern aus den Cirque du Soleil Shows „Mystere“ und „Love“ angesetzt. Die Künstler zeigen dabei dem Art Director unterschiedliche Nummern, die sie einstudiert haben. Unter anderem sehen wir Marius mit einer (allerdings erst halbfertigen) Rhönrad Nummer. Corinna vergnügt sich währenddessen am Hotelpool. Am Nachmittag laufen wir am Strip entlang zum Bellagio, wo wir heute Abend die Wassershow „O“ sehen werden. Die Freitickets hat uns Paulo besorgt – sie kosten normalerweise stolze 175 USD pro Stück. Unterwegs schauen wir uns noch das monströse Caesars Palace an. Im dortigen Polo Ralph Lauren Shop tätigen wir unsere ersten kleineren Einkäufe. Um 19:30 Uhr beginnt „O“ – die einzige Cirque du Soleil Show, die ich in Las Vegas bereits gesehen habe. „O“ ist eine unglaublich aufwendige Wassershow, perfekt bis ins letzte Detail. Die Wasserbassins wechseln ständig durch auf- und abfahrende Podeste ihre Gestalt und ein Überraschungsef fekt jagt den nächsten. Spektakulär stürzen sich Wasserspringer von der mindestens 25 Meter hohen Theaterkuppel in ein winzig erscheinendes Wasserbecken. Fantastisch ist auch eine kombinierte Barren-/Reck-/Trapeznummer an einer Konstruktion in der Form eines Segelschiffs. Ein weiterer Höhepunkt dieser atemberaubenden Show sind fliegende Artisten an drei sogenannten russischen Schaukeln, die halsbrecherisch in schwindelerregender Höhe in das Wasserbecken katapultiert werden. Für mich ist und bleibt „O“ die weltweit perfekteste Show überhaupt.
Vor dem Bellaggio findet im 15 Minuten Rhythmus ein großartig inszeniertes Fontainen Spektakel statt. Die Fontainen schießen bis zu 75 Meter hoch in die Luft im Rhythmus zur Musik von Frank Sinatra oder Antonio Vivaldi. Die über 1000 Düsen können gleichzeitig 88.000 Liter Wasser in die Luft pumpen. Dabei verliert der See im Sommer pro Tag die sagenhafte Wassermenge von 380.000 Liter durch Verdunstung. Über Umweltaspekte darf man sich bei diesem Schauspiel keine Gedanken machen. Heute morgen fahren wir mit unserem Toyota Highlander zunächst zum Mandalay Bay, wo wir im Raffles frühstücken wollen, eine Empfehlung aus unserem Reiseführer. Auffällig ist auch hier, dass das Frühstücksangebot relativ fetthaltig ausfällt. Zu allen Eiergerichten gibt es eine Art Rösti, Hash Brownie genannt. Wenigstens bekommt der Gast hier richtiges Porzellangeschirr und kein Plastik vorgesetzt! Der Preis für dieses Frühstück ist mit 20 USD inklusive Kaffee allerdings auch recht stolz. Den geplanten Besuch des Shark Reefs im Mandalay Bay schenken wir uns, da uns der Eintrittspreis von 16 USD zu teuer ist. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Shoppings. Am südlichen Ende des Las Vegas Boulevards gibt es das Las Vegas Outlet Center. Wir werden zunächst bei Tommy Hilfiger fündig und erwerben diverse Polo-Shirts zu einem Spottpreis. Bei Timberland wird die ganze Familie mit Schuhen eingedeckt. Der Klassiker dieser Marke, eine Art Segelschuh aus Leder, kostet hier ganze 30 USD (ca. 23 €), in Deutschland hingegen muss man mindestens 100 € berappen. Wir verfallen nun dem Kaufrausch - weiter geht es zum Levis Shop. Hier gibt es die Levis 550 für knapp 30 USD. Corinna findet bei Fossil zudem eine günstige neue Sonnenbrille. Das zweite Outlet-Center, das heute auf dem Programm steht befindet sich rund 40 Meilen entfernt an der Grenze zu Californien in Primm. Wir fahren auf der Interstate 15 durch Wüstenlandschaft in Richtung Los Angeles. Im Westen ist das Panorama von einigen Bergspitzen auszumachen, die teil-weise über 3.000 Meter aufsteigen. Hier liegt im Winter sogar Schnee. Auch in Primm wird noch einmal ausgiebig eingekauft, das Warenangebot und die Shops ähneln dem Angebot des Las Vegas Outlet Centers allerdings sehr. Bevor wir abends im Nachbarhotel des Treasure Island, dem Mirage, die neue Beatles-Show „Love“ anschauen, genehmigen wir uns im Vorbeigehen noch ein halbes Sandwich im Venetian. Love ist mit ähnlich großem technischen Aufwand produziert wie „O“, jedoch stehen hier tänzerische Elemente im Vordergrund. Die Performance ist erneut absolut perfekt und überzeugend. Die Bühnentechnik schlägt ähnlich wie bei „O“ alle Rekorde. Man kann gar nicht so schnell gucken, wie Requisiten und Bühnentechnik verschwinden und wieder auftauchen. Schwebende Artisten, die unvermittelt durch das ganze Theater fliegen, erzeugen ästhetische Bilder der Extraklsse. Die beiden absoluten Höhepunkte für uns sind eine Strapatennummer mit vier fliegenden und in strahlendem Weiß gekleidete Artistinnen, die auf einen Tänzer in der Bühnenmitte zufliegen, das ganze Szenario ist dabei eingetaucht in eine an Zebrastreifen erinnernde Projektion. Fantastisch ist auch eine Nummer auf vier in den Boden eingelassenen Trampolinen. Die Akrobaten fliegen dabei über eine in der Mitte positionierte rote Telefonzelle. Diese phantasievolle Choreographie erinnert stark an das in Europa jüngst aufkommende „Straßenturnen“ von sogenannten „Parcourskünstlern“. Die Beatles-Songs zu allen Choreographien sind perfekt ausgewählt und wecken Emotionen. Gelungen sind auch die integrierten Projektionen von Originalszenen der Beatles. Während mein Favorit nach wie vor „O“ ist, ist „Love“ für Corinna die beste aller gesehenen Cirque du Soleil Shows.
Heute steht der Hotelwechsel ins Stratosphere an. Um 9.30 Uhr sind wir zum Auschecken mit Sandra verabredet. Wir verstauen zunächst unser Gepäck im Auto und begeben uns dann zur benachbarten Fashion Show Mall, einem Einkaufszentrum, in dem überwiegend Designermode angeboten wird. Unter anderem gibt es einen Abercrombie & Fitch Shop, der bei Tim zur Zeit am meisten angesagte Modemarke. Wir erwerben für Tim ein T-Shirt und stellen fest, dass die Marke A & F uns „Senioren“ überhaupt nicht anspricht, da die Sachen zum größten Teil unscheinbar oder gar spießig aussehen. Auf der Plaza der Shopping Mall nehmen wir notgedrungen erneut ein unbefriedigendes Frühstück ein. Sandra und Corinna entscheiden sich für ein Sandwich von Subway, während ich mir ein Omelette mit Paprika und Zwiebeln bei einem Schnellcafe bestelle. Freunde der amerikanische Küche werden wir in diesem Leben nicht mehr! ![]() Nach dem Frühstück fahren wir auf direktem Weg ins Stratosphere, das sich am nördlichen Ende des Strips befindet. Dieses Hotel ist in der ganzen Stadt allgegenwärtig aufgrund seines riesigen Turms (Bild rechts). Die Zimmer haben ebenfalls einen sehr guten Standard, das Klientel ist allerdings aufgrund des günstigen Preises augenfällig eine Nummer schlichter gestrickt als im Treasure Island. Nachdem unser Gepäck durch einen Hotelboy auf dem Zimmer angelangt ist, fahren wir zunächst zum Wal-Mart in der Charleston Road, ca. fünf Kilometer vom Stratosphere entfernt, und kaufen ein paar Dinge für unser bevorstehendes Outdoor-Abentuer, unter anderem eine riesige Kühlbox (30 USD), einen einflammigen Gaskocher von Coleman (20 USD) inklusive Gastkartuschen, ein Campingbeil und einen Grill. Campingequipment ist in den USA wesentlich günstiger als in Deutschland. Auch eine Speicherkarte für meine neue Digital SLR Kamera erstehen wir für 33 USD – auf dem Strip sollte die gleiche Karte bei einem Fotohändler sage und schreibe 105 USD kosten!
Wir fahren weiter in den Lake Mead Nationalpark und erwerben dort den Annual Pass, der zum Eintritt in alle Nationalparks und Stateparks der USA für ein ganzes Jahr berechtigt und mittlerweile 80 USD kostet. Der Scenic Drive bietet links und rechts nette Fotomotive. An einer kleinen Marina in der Callville Bay (Bild unten), in der überwiegend Hausboote dümpeln, trinken wir eine kühle Diet Coke. Die Anmietung eines Hausbootes ist übrigens sagenhaft teuer: Das kleinste Boot (50 Feet) kostet in der Hauptsaison für 3 Tage sage und schreibe 1.900 USD! ![]()
Rund 40 Meilen sind es zurück nach Las Vegas über die Interstate 15. Der Stratosphere Tower kommt schon Meilen vor der Stadt in Sicht. Unser Abendessen nehmen wir in einem der hoteleigenen Restaurants ein. Das Seafood und Steakbüffet wird zum Preis von 20 USD angeboten. Am Eingang an der Kasse kann man direkt alkoholische Getränke erwerben. Wir entscheiden uns für eine Flasche kalifornischen Chardonnay (für 7 USD unglaublich günstig) und erhalten zu unserem Entsetzen Plastikbecher dazu. Das Büffet hat dann ein ähnliches Niveau und stellt sich als eine einzige Katastrophe heraus. Die Steaks sind zäh, der Fisch geschmacklos und auch ansonsten ist wenig zu finden, was den Gaumen erfreuen könnte. Hinzu kommt, dass – wie allerdings bei allen anderen Büffets zuvor auch – die gezapften alkoholfreien Getränke aus dem Automaten kommen und alles nach Chlor schmeckt. Offenbar wird dem jeweiligen Extrakt das normale Leitungswasser – als Soda aufbereitet – zugefügt, so dass sich bei allen Getränken der penetrante Chlorgeschmack durchsetzt. Wir sind froh, wenn wir uns auf einem Campground unser Mahl selbst zubereiten können und nicht mehr dieses elendige künstlich schmeckende Fast-Food zu uns nehmen müssen! 30.6.2007 - Las Vegas Auf der gestrigen Rückfahrt vom Lake Mead haben wir am nördlichen Stadtrand ganz in der Nähe unseres Hotels ein weiteres Outlet Center entdeckt, so dass heute nochmals „Shopping“ auf dem Programm steht. Dieses Outlet Center scheint relativ neu zu sein, zumal es selbst in neueren Reiseführer noch nicht auftaucht. Unter anderem sind hier Shops von Hilfiger, Ralph Lauren, Lacoste, Adidas und Puma vertreten. Wir finden bei Hilfiger noch einige supergünstige T-Shirts, für mich eine Sonnenbrille bei Fossil sowie für Corinna eine günstige Dreiviertelhose bei Ralph Lauren. Da wir für unseren Mietwagen zwei Mietverträge abgeschlossen haben, müssen wir heute zum Alamo Counter, um das derzeige Fahrzeug abzugeben und ein neues in Empfang zu nehmen. Gerne würden wir den Toyota Highlander weiter fahren, da dieser Fahrzeugtyp sehr groß ist und eigentlich ein Upgrade unserer Buchung darstellt. Tatsächlich gelingt es uns, unseren Toyota zu behalten, allerdings ist die Prozedur recht kompliziert und wir müssen einen freundlichen schwarzen Alamo Mitarbeiter in der Fahrzeugausgabe mit einigen Dollarnoten „bestechen“, um zum gewünschten Ziel zu kommen. Dennoch hat sich alle Mühe gelohnt, da heute
Anschließend folgt das Excalibur (Bild rechts), eine imposante Burg mit roten und blauen Turmspitzen und einer großen Zugbrücke. Vom Excalibur fährt eine Monorail hinüber zum Mandalay Bay, welches seinerseits wieder verbunden ist mit dem Luxor. In diesem dreißigstöckigen Bau in Form einer Pyramide zieht sich das Thema Ägypten durch alle Etagen. Eine riesige Sphinx ziert den Eingangsbereich des Hotels, innen sind zahlreiche Artefakte aus Luxor und der Tempelanlage von Karrate zu bewundern. Für uns ist das Luxor eines der gelungensten Bauwerke Las Vegas.
Zumanity, eine Erotikshow, ist die neueste Cirque du Soleil Produktion in Las Vegas. Im Vorprogramm heizen einige leicht bekleidete Damen und Herren das Publikum mit deftigen Dialogen kräftig ein. Dabei werden insbesondere die Besucher in der ersten Reihe zur Freude der anderen Gäste auf recht derbe Art und Weise einbezogen. Die Show selbst ist für uns alle eine einzige Enttäuschung. Sie wirkt überwiegend ziemlich billig und bietet auch von der artistischen Seite nicht die gewohnte Cirque du Soleil Qualität. Lediglich zwei Nummern wissen einigermaßen zu überzeugen, ein interessantes und außergewöhnliches Akrobatikduo und ein sensationeller Liliputaner mit einer Luftnummer an Tüchern. Nach den außerirdischen drei Shows, die wir zuvor bewundern durften, gehen wir maßlos enttäuscht aus der Show hinaus. Auch Cirque du Soleil Produktionen können offenbar floppen! Kein Wunder also, dass die Zumanity Tickets am Showtag zu Sonderpreisen angeboten werden – das Theater war bei weitem nicht ausverkauft. Sandra hat die Tickets in einem Last Minute Ticketshop zum Schnäppchenpreis – bezogen auf Cirque du Soleil Verhältnisse – von 60 USD pro Stück gekauft. Im Nachhinein sind 60 Dollar für diese total schlechte Show noch viel zu viel! Um 23 Uhr, nach Ende der Mystere Spätvorstellung, sind wir nochmals mit den Alexis Brothers verabredet. Wir entscheiden uns für ein Restaurant im Venetian. Erneut ist auch Marius mitgekommen. Es folgt ein sehr netter Abend mit interessanten Gesprächen – insbesondere aus beruflicher Sicht. Nochmals wird deutlich, wie sehr die beiden die Zeit beim Feuerwerk der Turnkunst genossen haben. Gegen 2 Uhr verabschieden wir uns von Paulo, Marco und Marius – ein Wiedersehen steht bei unserer kommenden Tour bevor, zu der uns Paulo und Marco einen Besuch abstatten wollen (sie kommen Ende des Jahres für über ein Jahr nach Europa). |