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Las Vegas und Rückflug

18.7.2007 - Vom Grand Canyon nach Las Vegas
Nach der heißen Nacht auf der Isomatte ist uns unser neues Airbed heute Nacht wie der reinste Luxus vorgekommen. Dementsprechend gut haben wir in dieser Nacht geschlafen, da zudem die Temperaturen am South Rim des Grand Canyons in der Nacht recht niedrig sind (um 15 Grad). Corinna hat sogar etwas gefroren. Wir wachen dennoch relativ früh am Morgen auf und beginnen, unsere Sachen zusammen zu packen. Viele Camping Accessoires, die wir in Las Vegas gekauft haben, müssen aussortiert werden, da wir sie nicht mit nach Deutschland nehmen können, unter anderem die Kühlbox, die uns gute Dienste geleistet hat sowie unseren Grill. Wir deponieren alles in der Nähe eines Müllcontainers und versehen die Kühlbox mit einem „Help yourself“ Aufkleber. Vielleicht kann ja noch irgendjemand etwas davon gebrauchen.


Bereits um 8.30 Uhr sind wir startklar und fahren nach Tusajan, um dort zu frühstücken. In einem Cafe am Straßenrand erwartet uns das übliche unspektakuläre amerikanische Frühstück mit Eiern, Ham und Kartoffeln. Die 350 Meilen bis nach Las Vegas sind landschaftlich nicht gerade spannend. Man passiert ödes Wüstengebiet auf kilometerlangen schnurgeraden Highways bzw. Interstates. Über den Hoover Dam bei Lake Mead erreichen wir schließlich Las Vegas gegen 13.30 Uhr und checken im Stratosphere ein. Wir haben das Zimmer über Internet in Escalante gebucht für gerade einmal 35 Euro, ein echtes Schnäppchen für die gute Qualität des Zimmers. Ursprünglich hatten wir geplant, noch einen Tag am Grand Canyon zu verbringen und erst am Morgen unseres Abflugs nach Las Vegas zu fahren. Diese Variante war uns letztlich jedoch zu riskant, da wir bei einem etwaigen Zwischenfall, z.B. einer Autopanne, unseren Flieger möglicherweise nicht erreicht hätten.

In der Nähe unseres Hotels befindet sich eine besonders kitschige Wedding-Chappel, die wir noch „bestaunen“ wollen. Das besondere an dieser Chappel ist, dass sie wie ein Mc Donald´s Schnellrestaurant als „Drive Through“ angelegt ist. Der Slogan des Etablissements ist Programm: „Say I do, Wedding drive through“! Manchmal fehlen einem die Worte zum American Way of Life. 




Der heutige Nachmittag soll ansonsten noch einmal voll und ganz im Zeichen des Shoppings stehen. Erste Station ist das nahegelegene Outlet Center im Norden der Stadt. Hier kaufen wir bei Tommy Hilfiger T-Shirts für Corinna und zwei Hemden für mich. Außerdem haben wir beschlossen, unsere beiden alten Taschen auszurangieren und durch einen Koffer einer Reisetasche zu ersetzen. Im Outlet Center finden wir allerdings nur eine günstige rollbare Reisetasche – die größeren Koffer von den Markenfirmen wie Delsey und Samsonite sind uns allesamt zu teuer -, so dass wir noch einmal zum Wal-Mart fahren. Tatsächlich finden wir dort einen großen Koffer für 45 USD. Jetzt werden wir hoffentlich keine Probleme mehr haben, unser mittlerweile deutlich umfangreicheres Gepäck nach Deutschland zu transportieren. Im Outlet Center in der Nähe des Flughafens schauen wir auch noch einmal kurz vorbei ohne jedoch fündig zuwerden.

Zurück im Hotel beginnt das große Umpacken. Trotz des größeren Volumens der neuen Taschen gelingt es uns nur mit Mühe und Not unsere sieben Sachen zu verstauen. Wir suchen noch einige gekaufte Artikel aus, die wir im Notfall beim Zoll deklarieren können. Natürlich liegen wir mit unseren Einkäufen weit über dem erlaubten Wert von 175 USD pro Person.

Abends gehen wir Essen ins Treasure Island. Das Büffet für 21 USD erweist sich erneut als außerordentlich gut. Wir starten mit Sushis, danach gibt es einen individuell frisch zubereiteten Salat sowie einige türkische Vorspeisen. Außerdem testen wir noch ein recht scharfes aber leckeres Fisch-Curry. Dazu gibt es ein Glas des Hausweines, einen Chardonnay für drei USD. Wieder einmal fällt uns auf, dass die Amerikaner ihr Dinner so schnell wie möglich abhaken. Während wir unser Mahl ausgiebig genießen, werden benachbarte Tische in der Zwischenzeit bis zu drei Mal belegt.

Anschließend schlendern wir noch durch einige Hotels, u.a. das Paris (Bild oben), das wir uns vor drei Wochen noch nicht angeschaut haben. Die beiden komfortablen Queensize Betten in unserem klimatisierten Hotelzimmer sind nach drei Wochen Isomatte, Luftmatratze und Bunkbeds in den Cabins schon eine Wohltat.


19. und 20.7.2007 - Von Las Vegas über Frankfurt nach Hannover

Nach einem kurzen Frühstück im Hotel fahren wir noch einmal den Stratosphere Tower hinauf und genießen den tollen Ausblick auf die Stadt. Wir erledigen unseren „Quick Checkout“ über den Servicebereich des Room TV. Danach bleibt uns gerade einmal noch eine Stunde Zeit, um ins benachbarte Circus Circus Hotel zu fahren. Das Circus Circus ist eines der alteingesessenen Hotels auf dem Strip. Hier befindet sich auch der einzige – wenn auch ungemütlich gelegene – RV Park (Platz für Wohnmobile) in Las Vegas. Am Zeitplan an der Manege erkenne ich sogar einige Namen, u.a. Melanie Chy Mey Ling, Tochter eines befreundeten chinesischen Agenten, die ebenfalls schon beim Feuerwerk der Turnkunst vor einigen Jahren aufgetreten ist.

Das Casino scheint seine besten Tage auch längst hinter sich zu haben. Dies macht sich bemerkbar an den geradezu antik anmutenden Slotmachines und dem arg abgewrackt wirkenden Bedienungspersonal. Kurz darauf machen wir uns auch schon auf den Weg zum Flughafen, wo wir zunächst sehr unbürokratisch und reibungslos unseren Mietwagen bei Alamo abgeben und dann mit dem Airport Shuttle zum Terminal 2 des McCarran Ai
rports gebracht werden. Der Flug startet pünktlich um 16.20 Uhr und wir betrachten Las Vegas ein letztes Mal aus der Vogelperspektive. Ohne Verspätung um 13.20 Uhr Ortszeit (8 Stunden Zeitverschiebung inbegriffen) landet der Flieger in Frankfurt. Kurze Zeit später sitzen wir auch schon im ICE, der uns nach Hannover bringen soll. Wir haben uns für diese Variante entschieden, da der ursprüngliche Inlandsflug gecancelt wurde. Der nächste Flieger nach Hannover wäre erst nach 20.00 Uhr gegangen. Mit dem vielen Gepäck ist Zugfahren zwar etwas stressig, auf der anderen Seite sparen wir uns mindestens vier Stunden Wartezeit in der Frankfurter Flughafenhalle.

Eine einzigartige Reise ist zu Ende. Wir haben großartige Landschaften hautnah erlebt und auch ein kleines bisschen Abenteuer gehabt. Dieser Trip durch den Südwesten der USA hat uns unglaublich beeindruckt und wir werden sicher zurückkehren, um die vielen anderen Naturschönheiten und Landschaftswunder, die wir in diesem Urlaub aus Zeitgründen noch nicht entdecken konnten, zu bewundern.


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