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Kapstadt Teil 1


Nach dem Lunch fahren wir durch das hochgelobte Hermanus, das uns auf den ersten Blick so gar nicht gefallen will. Die Grundstückspreise sind hier für südafrikanische Verhältnisse exorbitant – wir können nicht verstehen, warum! Wenn wir zum Beispiel wegen des Whale Watchings noch einmal in die Gegend kommen, wäre unsere aller erste Wahl De Kelders und ganz sicher nicht Hermanus! Unser nächstes Ziel ist Betty´s Bay, eine von zwei Kolonien Afrikanischer Brillenpinguine am Western Cape. Es ist schon drollig, die lustigen Gesellen zu beobachten, wenn sie unbeholfen über die Felsen watscheln! Dennoch sind wir nicht so ganz angetan von dem Ort, da er schon sehr einem Streichelzoo nahe kommt. Über einen Steg läuft man über die Felsen bis ans Meer, während die Pinguine ganz nahe an die Menschen herankommen und auch keinerlei Scheu zeigen. Viel zu sehr haben sie sich bereits an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Wir beobachten eine Gruppe von Südafrikanern, die ihre Kinder auffordern, sich den Tieren für einen Schnappschuss anzunähern – ein in keiner Weise nachahmenswertes Verhalten, das auf Unwissenheit und Dummheit zugleich schließen lässt!

Der nachfolgende Abschnitt auf der R44 bis Gordon´s Bay, der Clarence Drive, ist ein landschaftliches Schmuckstück! Unmittelbar an der Steilküste windet sich die Straße an einem Bergrücken entlang, während sich der Tafelberg malerisch vor uns erhebt.



Nach einem Fotostopp setzen wir die Fahrt fort über Muizenberg und gelangen schließlich nach Kommetjie, wo wir uns in einem kleinen B&B, dem Guinea Fowl Guesthouse, eingemietet haben. Das Örtchen liegt an der Westseite des Kaps und ist touristisch noch nicht so überlaufen, wie viele andere Küstenorte in der Nähe von Kapstadt, im Gegenteil, es wirkt eher etwas verschlafen. Von hier aus wollen wir uns die Umgebung von Kapstadt erschließen. Michele, die Besitzerin, ist nicht da, so dass wir mit ihr telefonieren. Es stellt sich heraus, dass sie bereits im Laufe des Tages mehrfach versucht hat, uns zu kontaktieren. Da sie unterwegs ist, vereinbart sie mit uns, andere Gäste anzurufen, damit diese uns das Haus aufschließen. Die Gäste sind allerdings gerade beim Dinner auf der nahe gelegenen Imhoff Farm. Also beschließen wir kurzerhand, es ihnen gleichzutun und ebenfalls im Blue Café der Imhoff Farm zu essen. Wir sitzen auf einiger lauschigen Terrasse mit Blick auf den Chapman´s Peak Drive und bestellen ein qualitativ gutes Rinderfilet (150 ZAR) mit Salat.


Als wir das Lokal verlassen, spricht uns eine Dame an: „ You must be the german couple who also stays at Guinea Fowl“! Wir sind mehr als verblüfft, dass es sich bei der Dame um den Gast handelt, der ebenfalls bei Michele wohnt und der von ihr wegen des Schlüssels kontaktiert wurde! Woran hat sie uns nur erkannt? Sie wusste nicht einmal, dass wir ebenfalls in diesem Restaurant essen würden!


21. Februar 2016, Kommetjie
Spektakuläre Aussichten und Kite-Surfing der Superlative

Wir lernen Michele am Morgen kennen und sie entschuldigt sich Tausendmal für das gestrige „Schlüsselchaos“. Danach serviert sie uns ein leckeres Frühstück – es gibt, wie immer in Südafrika, Obst mit Joghurt und Müsli und danach das obligatorische Hot Breakfast. Unser Zimmer im
Guinea Fowl Guesthouse ist sehr schön eingerichtet mit einem Gemeinschaftskühlschrank für die Gäste und einem aussichtsreichen Balkon. Ganze drei Zimmer bietet Michele in ihrem Gusthouse an, daher geht es bei ihr recht familiär zu. Unbedingt sollte man eines der beiden Zimmer im ersten Stock buchen (1.000 ZAR), da man nur von hier auf die Dünen und das Meer schauen kann.

Wir schauen uns zunächst am schönen Sandstrand vor unserer Haustür um, wo gerade ein Surfturnier stattfindet. Eine Weile beobachten wir das Treiben der schicken, braungebrannten Surf-Girls und Boys. Allmählich verziehen sich die Wolken, so dass wir uns aufmachen, den Chapman´s Peak zu befahren, der als eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt gilt. Die Straße ist gebührenpflichtig, 40 ZAR pro PKW. An einer roten Felswand entlang windet sich die kurvenreiche Straße entlang. Gleich bei der ersten Parkbucht halten wir an, um erste Fotos zu machen und wir wollen kaum unseren Augen trauen: Vor uns steht das nette Ehepaar aus Hannover, das wir nun schon zum dritten Mal an unterschiedlichen Stellen treffen! Wir plaudern eine Weile miteinander und verabreden uns auf ein Wiedersehen in Hannover! Weiter geht es bis zum Chapman´s Peak, wo nahezu jedes Auto anhält, um Schnappschüsse von der malerischen Hout Bay Bucht zu machen. Zahllose Radrennradfahrer nutzen die aussichtsreiche Strecke für ihr Training. Wir bekommen Gesprächsfetzen eines Schweizer Cyclers mit, der gerade mit seinem Fahrrad von Marokko bis nach Kapstadt unterwegs ist – das nennen wir einmal ein echtes Abenteuer! Das Fahrrad sieht dabei nicht einmal großartig nach High-Tech aus, sondern eher etwas klapprig!

Heute ist Sonntag, so dass entlang der Küstenstraße bei Camps Bay, auf der palmenumsäumten Promenade, ein reges Treiben herrscht. Es ist DIE Flaniermeile Kapstadts und es geht ums „sehen und gesehen werden“! Von der Atmosphäre erinnert uns die Szenerie ein bisschen an Miami Beach! Auf der rechten Seite der Straße ragen die „Zwölf Apostel“ auf, eine dem Tafelberg vorgelagerte Bergkette, links wogt das Meer an den Sandstrand. Eines steht für uns fest: Kapstadt ist eine echte landschaftliche Perle, die man einmal im Leben unbedingt gesehen haben muss!

Unser heutiges Ziel ist der Bloubergstrand, wo wir im „On the Rocks“ Restaurant Mittagessen wollen. Es gibt kaum einen besseren Aussichtspunkt auf den Tafelberg als den Bloubergstrand! Wir finden auf der Außenterrasse einen Tisch in erster Reihe und genießen dieses spektakuläre Ambiente sowie, wie sollte es auch anders sein, einen Fish-Platter für Zwei. Der Fisch ist frisch und lecker und schmeckt in dieser Umgebung nochmal so gut. Dazu gönnen wir uns ein Gläschen Sauvignon Blanc und machen unseren Lieben in der kalten, regnerischen Heimat mit ein paar Handy-Schnappschüssen, die wir über What´s App verschicken, ein bisschen neidisch!

Am benachbarten Strand von Table View findet gerade ein Kite-Surfing Wettbewerb statt, zudem soll am heutigen Tag ein Weltrekord gebrochen werden: 480 Kitesurfer gleichzeitig auf dem Wasser. Nahezu jeder Kiter beherrscht sein Gerät perfekt, das erkennt man ziemlich schnell. Wir bewundern artistische Einlagen und Sprünge, die leicht bis zu einer Höhe von zehn Metern hinausgehen!

Den Abend verbringen wir bei untergehender Sonne in unserem Guesthouse auf dem Balkon bei einem Gläschen Wein, Käse und Oliven.



22. Februar 2016, Kommetjie
Bunte Art Déco Strandhäuschen in St. James und Muizenberg

Unser erstes Ziel nach dem Frühstück ist St. James, wo wir uns die Art Déco Strandhäuschen anschauen wollen. Im mit Meerwasser gefüllten Pool erhalten gerade einige Jugendliche Schwimmunterricht. Ansonsten ist der kleine Strand von St. James beschaulich und ruhig, lediglich einige Senioren aus dem benachbarten Altenheim genießen die Morgensonne auf einer der Parkbänke.



Die farbigen Häuschen von St. James gefallen uns deutlich besser als die von Muizenberg, die sich teilweise in keinem guten Zustand befinden. Überall bröckelt die Farbe von den Holzwänden. In Muizenberg machen wir einen kleinen Strandspaziergang an dem bei Ebbe sehr breiten und schönen Sandstrand.



Eigentlich wollen wir heute noch einen Abstecher zu Weingütern der Kapregion machen. So steuern wir das historische Groot Constantia, das älteste des Landes, an, das uns allerdings eindeutig zu trubelig und touristisch ist. In Constantia Village reiht sich ein Restaurant an das andere und auch eine Praxisgemeinschaft von Schönheitschirurgen sowie eine Edelboutique hat sich für das zahlungskräftige Klientel an diesem Platz niedergelassen.


Also machen wir uns auf den Weg ins fünfzig Kilometer weit entfernte Somerset West, wo das renommierte Vergelegen Weingut ansässig ist. Rund um das Weingut steht, ähnlich wie in Constantiia, eine Luxusvilla neben der nächsten. Vergelegen ist parkähnlich angelegt mit hohem Baumbestand. Hier gibt es kapholländische Baukunst in edlem Ambiente zu bewundern. Leider haben wir keinen Picknickkorb reserviert (Verkauf täglich 12 und 13.30 Uhr – unbedingt vorreservieren!), mit dem man es sich dann im Schatten der eindrucksvollen über dreihundert Jahre alten Kampfer-Bäumen gut gehen lassen kann. Auch das Stables Restaurant ist „fully booked“, so dass wir lediglich ein paar Fotos von den schönen historischen Herrenhäuser und den ehrwürdigen Bäumen machen und dann unsere Rundfahrt fortsetzen. In Vergelegen kann man gut und gerne einen halben Tag verbringen, es gibt viel zu entdecken in dem schön angelegten Park.


Zu einem späten Lunch landen wir schließlich in Gordon´s Bay bei „The Thursty Oyster“, direkt am Hafen gelegen. Das Ambiente im unteren Bereich des Lokals gleicht dem einer dunklen Spelunke, auf der Dachterrasse hat man jedoch einen schönen Blick auf den Hafen. Wir ordern frische Seezunge mit zerlassener Knoblauchbutter (150 ZAR) – lecker!


Gegen Abend fahren wir zurück nach Kommetjie, um von einem kleinen Hügel aus mit einem Sundowner bewaffnet – einen Tinta Rosé vom Allesverloren Vineyard - den Sonnenuntergang über dem Meer zu betrachten.


23. Februar 2016, Kommetjie

Am vermeintlich südlichsten Punkt Afrikas

Heute wollen wir das Kap umrunden und dabei unterwegs an einem schönen Plätzchen ein Picknick machen. Alles was das Picknick-Herz begehrt, gibt es in der Imhoff-Farm: Lecker gefüllte Teigtaschen, verschiedene Salate und außergewöhnliche Iceteas (z.B. Apfel-Zimt oder Lemon). Nachdem wir uns für unser Picknick eingedeckt haben, starten wir in Simon´s Town unsere Rundtour. Auf der historischen Flaniermeile haben sich einige Kunsthandwerk-, Antiquitäten- und Trödelläden sowie Boutiquen angesiedelt. Alle Häuser sind im viktorianischen beziehungsweise im kapholländischen Baustil errichtet.

Auch die kleine Quaiside Waterfront hat ein gewisses Flair. Insider bezeichnen sie ein bisschen ketzerisch als „Waterfront in Miniaturausgabe“ und beziehen sich damit auf die große Schwester gleichen Namens in Cape Town. Gerade spielen Straßenmusiker mit einer sehr interessanten Besetzung (Banjo, Gitarre und Posaune) bekannte Jazz-Standards, die gut zum relaxten Ambiente passen.

Nach Betty´s Bay besuchen wir heute die zweite Festland-Kolonie von Brillen-Pinguinen am Western Cape an der Boulders Bay in Simon´s Town, welche von Sanparks betrieben wird (65 ZAR Eintritt). Über Stege pilgern Menschenmassen, um die putzigen Frackträger zu bewundern. Wir entdecken ein lustiges Kuriosum am heutigen Tag: Eine Gruppe von Nonnen, in Deutschland liebevoll-scherzhaft als Pinguine bezeichnet, besucht ihre „Artgenossen“. Wir versuchen Schnappschüsse von dem „Familientreffen“ zu schießen. Kurz zuvor hatten wir die Nonnen bereits vor dem Café Pinguino im Gespräch mit dem Wirt beobachtet!!!

 

 

 

Wir fahren in die benachbarte Bucht von Boulders Bay. Die meisten Besucher tummeln sich an dem ausgeschilderten Strand, wir jedoch fahren bis zum Ende der Straße und finden eine kleine Bucht, in der so gut wie gar nichts los ist. Selbst ein Pinguin schaut an diesem Strand nach dem Rechten. Wir beobachten ihn eine Weile lang, dann verschwindet er wieder im Meer.


Weiter geht es zum Table Mountain Nationalpark, ebenfalls von Sanparks betrieben (125 ZAR Eintritt). Eigentlich sollte heute unsere zweite Hiking-Tour beginnen, der zweitägige Good Hope Trail. Wir haben bei Sanparks jedoch aufgrund meiner Knieverletzung abgesagt. Ganze Autokarawanen winden sich in Richtung Cape Point. Wir finden am Rande der Straße ein schönes Plätzchen für unser Picknick, den Smitswinkelvlakte View Point und lassen uns die selbstgemachten Salate und gefüllten Pasteten von der Imhoff Farm schmecken.

Als wir den Cape Point am späteren Nachmittag erreichen, hat sich der allergrößte Rummel Gott sei Dank gelegt. Entgegen der landläufigen Meinung ist der Cape Point nicht der südlichste Punkt Afrikas und es treffen hier auch nicht Atlantik und Indischer Ozean aufeinander. Geographisch gesehen ist dieser Punkt das dreihundert Kilometer weit entfernte Cape Agulhas!

Überall warnen Schilder vor den Pavianen, die als die aggressivsten in ganz Südafrika gelten! Letztlich werden wir im Verlauf des gesamten Tages kein einziges Tier zu Gesicht bekommen. Man kann den alten Leuchtturm zu Fuß oder mit einer Zahnradbahn erreichen. Da ich mein lädiertes Knie nicht über alle Maßen strapazieren möchte, wählen wir letztere Variante (58 ZAR). Der alte Leuchtturm wurde 1859 auf dem höchsten Punkt des Kliffs in 238 Metern Höhe errichtet. Da der Leuchtturm jedoch noch relativ weit vom eigentlichen Kap entfernt stand und das Licht sich häufig im dichten Nebel verlor, führte der Standort diverse Male zu Untergängen von Schiffen am Kap. Daher wurde am Diaz Point am äußersten Ende des Kaps auf nur 87 Metern Höhe ein neuer Leuchtturm errichtet. Wie wir später erfahren war der Vater von unserer Vermieterin Michele Leuchtturmwärter, so dass sie hier sowie am Leuchtturm von Robben Island jeweils einige Jahre ihrer Kindheit verbracht hat.

Vom alten Leuchtturm laufen wir über einen Wanderweg oberhalb der steil abfallenden Kliffwände hinunter zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf den neuen Leuchtturm. Die zahlreichen Rotschwingenstare haben sich offenbar an die Anwesenheit von Menschen am Kap gewöhnt und sind sehr zutraulich. Natürlich machen wir noch das obligatorische „Touri-Foto“ vor einem Cape Point Schild. Das große Schild, das auf zahlreichen Fotos zu sehen ist, scheint nicht mehr zu existieren, jedenfalls finden wir es nicht.



Watsonia schlechteri      /        Rotschwingenstar (Red winged starling)

Mittlerweile ist es auf dem Parkplatz am Cape Point noch ruhiger geworden. Alle Busse sind längst wieder in Richtung Kapstadt aufgebrochen. Wir drehen noch eine kleine Runde entlang eines Rundweges, der von der Hauptstraße abgeht. Dabei entdecken wir am Wegesrand noch einige schöne Fynbos Pflanzen, unter anderem auch schöne King´s Proteas. Auch sichten wir noch Kuhantilopen sowie Strauße.

Auch den Startpunkt des Good Hope Trials, Buffels Bay, den wir zwar gebucht hatten, aber leider nicht machen konnten, wollen wir uns wenigstens einmal anschauen. Auf dem Parkplatz angekommen, haben wir direkt eine außergewöhnliche Tiersichtung. Nicht weit von uns entfernt läuft ein hellbraunes, katzenartiges Tier durch das Dickicht. Wir können das Tier nicht sofort identifizieren, daher nähere ich mich leise der Stelle, wo wir das Tier aus den Augen verloren haben. Direkt hinter einem Felsen im tiefen Gras entdecke ich einen Caracal, einen Wüstenluchs, der offenbar markiert und mit einem Peilsender versehen ist. Wir haben zuvor noch nie einen Caracal in freier Wildbahn gesehen! Außerdem entdecken wir auf einem erhabenen Ast eines Baumes einen Gleitaar aus der Familie der Habichte.


Caracal (Wüstenluchs)      /        Gleitaar (Black-Shouldered-Kite)

Wir machen uns auf den Rückweg über Scarborough, einem idyllisch gelegenen Örtchen, in dem sich früher zahlreiche Aussteiger und „Hippies“ niedergelassen haben. Da uns das Essen Blue Café der Imhoff Farm gut gefallen hat, wollen wir den heutigen Abend nochmals dort verbringen. Leider ist das Restaurant jedoch dienstags geschlossen, so dass wir notgedrungen auf das Umami Sushi Restaurant ausweichen müssen. Wir sind die einzigen Gäste und ein etwas unbedarft wirkender, junger Angestellter bedient uns im betont jugendlichen lasziveren Stil. Jeden zweiten Satz beendet er mit einem bestätigenden „...yeah, cool guys...“. Die Sushis sind allesamt lecker und der Fisch ist frisch. Fazit für das Umami: Kann man mal machen – muss man aber nicht!

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