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Hüttentour-Tag 5

5. Tag: Regensburger Hütte - Puez Hütte – Grödner Joch,18 km, 1.070 Höhenmeter Anstieg, 5:40 Stunden
Beim Hüttenwirt haben wir uns am Abend noch über den Aufstieg über die Sieles-Scharte erkundigt, da dort auf unserer Kompass-Karte ein Klettersteig verzeichnet ist. Er meint lapidar, dass alles ganz harmlos sei, es gäbe lediglich ein paar ausgesetzte Stellen, die durch Drahtseile gesichert seien. Also wagen wir den Aufstieg. Bereits um 8 Uhr sind wir startklar, denn wir haben heute die längste und anstrengendste Etappe unserer Tour vor uns. Zunächst geht es auf gleichem Weg wie gestern Nachmittag zurück, bis sich die Pfade zur Roar- bzw. zur Sieles-Scharte gabeln. Der halbstündige Aufstieg ist erneut steil und schweißtreibend. Wir steigen bereits in der ersten Wanderstunde ab der Regensburger Hütte 630 Höhenmeter an! Der mit Drahtseilen gesicherte Abschnitt des Steiges erweist sich tatsächlich als völlig harmlos – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind allerdings auch hier obligatorisch. Oben angekommen erwartet uns einmal mehr ein atemberaubendes Panorama.

Der Pfad fällt nun seicht abwärts und eröffnet spektakuläre Einblicke in das unter uns liegende Langental. Die Bergwiesen sind ein Paradies für Murmeltiere – überall wuseln die niedlichen Pelztiere über Stock und Stein, so dass wir zahlreiche Foto-Stopps einlegen müssen.


Nach drei Wanderstunden erreichen wir endlich die Puez Hütte. Ursprünglich hatten wir geplant, hier zu übernachten und nicht in der Regensburger Hütte, aber die Kritiken über die Hütte in den einschlägigen Wander-Foren waren vernichtend: Über Unfreundlichkeit, ungemütlichem Matratzenlager bis hin zu extrem schlechter und knapper Verpflegung war alles vertreten! So machen wir hier lediglich eine Mittagspause und sind am Ende über unsere Entscheidung froh. Irgendwie wirkt die Puez Hütte etwas unpersönlich und man fühlt sich im Gegensatz zu anderen Hütten nicht auf Anhieb wohl.

Anschließend folgen wir weiter dem Dolomiten-Höhenweg 2 und schauen von einem Aussichtspunkt aus hinab in das tief zerklüftete Langental.

Wir müssen noch zwei weitere Anstiege bewältigen, zum Crespeinajoch sowie zum Cirjoch, unterbrochen von einer Rast am schön gelegenen Crespeinasee. Vom Cirjoch geht es schließlich steil bergab durch eine zerklüftete Mondlandschaft. Das Sella-Massiv ist mittlerweile ebenfalls sichtbar und mit ihm leider auch die zahlreichen Gondeln und Aufstiegsanlagen des Sella-Skizirkusses.

An der Jimmy-Hütte belohnen wir uns für die anstrengende Tour mit Kaffee und Apfelstrudel. Danach beziehen wir unser Zimmer im Refugio Frara, unmittelbar am Grödner-Joch gelegen. Nach Tagen der Stille und Einsamkeit hat uns die Zivilisation wieder – das ist nicht immer ein schönes Gefühl! Insbesondere die zahlreichen Motorradfahrer, die mit aufheulendem Motor die Passstraße rauf und runter jagen oder mit laufendem Motor vor unserem Rifugio verweilen, gehen uns alsbald auf den Senkel! Vorteil der Unterkunft am Grödner-Joch ist allerdings, dass wir die heutige Nacht erneut in einem Doppelzimmer mit komfortablem Bett verbringen können. Unsere Wanderbekanntschaften, Corinna und Mercedes, haben sich ebenfalls entschlossen, nicht in der Puez Hütte sondern am Grödner Joch zu übernachten, so dass wir einen weiteren netten gemeinsamen Abend verbringen können.


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