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Hüttentour-Tag 4

4. Tag: Schlüterhütte – Regensburger Hütte, 12,2 km, 710 Höhenmeter Anstiege, 3:55 Stunden
Es steht erneut eine landschaftlich grandiose Etappe auf dem Wanderplan. Wir folgen zunächst dem Dolomiten Höhenweg 2 bis zur Madalges Alm, wo wir in einem Stall zwei wenige Tage alte Kälbchen mit ihrer Mutter entdecken.

Die Almwiesen, die wir durchwandern, stehen in voller Blüte - Enzian, Trollblumen, Edelweiß und viele andere mehr. Der Pfad schlängelt sich entlang der Rückseite des Geißlermassivs. Die Roarscharte mit dem davorliegenden steil ansteigenden Schotterfeld wirkt von unten nahezu unbezwingbar, fast bedrohlich! Vor dem Aufstieg machen wir noch eine kurze Trinkpause auf einem malerischen Felsvorsprung.

Es ist der erste Teil unserer Wanderung, bei der Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit gefragt ist. Der steile, schweißtreibende Weg hinauf zur Scharte windet sich in Serpentinen durch das Schotterfeld.




Wenige Meter vor dem Gipfel vernehmen wir über uns ein Grollen – kurze Zeit später prasselt ein Steinschlag auf uns nieder. Corinna befindet sich noch ein paar Schritte hinter mir, während ich mich unter einen kleinen Felsvorsprung retten kann. „Schnell, komm zu mir“, brülle ich ihr panisch entgegen. Sie wird gerade noch von einem kleinen Steinchen im Gesicht getroffen, das eine lange Schmarre verursacht - dann bringt auch sie sich in Sicherheit. Kurz darauf entdecken wir die Verursacher und Übeltäter des Steinschlages: Eine Gämsen-Familie prescht im Affenzahn den steilen Berg hinab und hat dabei über uns das lockere Geröll in Bewegung versetzt. Das hätte ins Auge gehen können! Wir bringen den letzten Abschnitt bis zur Roar Scharte, an der es sogar noch einige Schneefelder gibt, hinter uns und legen oben eine Rast ein. Vor uns liegt ein senkrecht abfallendes Felsmassiv, das wir am morgigen Tag überqueren müssen. Es ist von hier aus nicht erkennbar, an welcher Stelle ein Weg für Nicht-Bergsteiger durch diese Steilwand führen könnte!

Während des Abstieges zur Regensburger Hütte entdecken wir das erste Murmeltier unserer diesjährigen Tour. Es nimmt ein ausgiebiges Sonnenbad auf einer Almwiese und verbirgt sich sogleich hinter einem Felsen, als wir näherkommen. In der Hütte angelangt, beziehen wir unser Zimmer, das über ein Waschbecken und auch über eine Steckdose zur Aufladung der Kamera-Akkus und des Handys verfügt. Die Lage der Regensburger Hütte ist einmal mehr grandios. Vor uns liegt der Ciampinei mit seiner Bergstation – er gehört ebenfalls zum Sella Ronda Skigebiet - sowie das Tal von Wolkenstein.

Wir sitzen beim Abendessen zusammen mit Corinna – welch ein Namenszufall – aus Hamburg sowie Mercedes aus der Nähe von Barcelona. Die Beiden machen ebenfalls eine dreitägige Hüttentour. Wir haben gemeinsam einen unterhaltsamen und lustigen Abend, der lediglich ein wenig durch die EM-Halbfinal-Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Frankreich getrübt wird.






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