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Hüttentour-Tag 1

1. Tag: Heroler Hof – Maurerberghütte, 17,5 km, 950 Höhenmeter Anstiege, 6,5 Stunden
Wir verabschieden uns von Sylvia und dem Rest der Familie auf dem Heroler Hof und brechen auf zur ersten Etappe unserer Hüttentour, die uns quer durch die Dolomiten führen wird. Wettermäßig sind wir wieder einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf der Sonnenseite des Lebens: Es ist die erste stabile Woche des Jahres mit ganz viel Sonnenschein angekündigt! 

Wir müssen uns beim ersten Aufstieg zur Tulper Campis erst einmal wieder an die zehn Kilogramm Gepäck auf dem Rücken gewöhnen – jedoch finden wir beide schnell unseren Rhythmus. Der Griabl-Steig führt uns durch einen verwunschenen Wald und alsbald eröffnet sich ein letzter Blick hinunter auf den Heroler Hof. Nach zwei Stunden erreichen wir die Kreuzwiesenalm, wo wir eine kurze Rast einlegen und uns mit einer hausgemachten Holundersaftschorle erfrischen. Nicht umsonst ist die Kreuzwiesenalm in den letzten Jahren schon mehrfach zur Hütte des Jahres gekürt worden. Hier kann man auch sehr komfortabel und stilvoll in Doppelzimmern übernachten!

Wir steigen hinauf auf den Campill, 2.120 Meter hoch, und erfreuen uns eine Weile am Ausblick auf das unter uns liegende Pustatal. Über saftig grüne Wiesen folgen wir dann dem Wanderweg zum Jakobsstöckl und lassen uns auch nicht von einem mitten auf dem Wanderweg platzierten Verbotsschild für Wanderer am Passieren hindern. Manchen Bauern sind die Wanderer offenbar ein Dorn im Auge, aber ein Verbotsschild mitten auf einem ausgewiesenen Wanderweg zu platzieren ist schon etwas merkwürdig!

Auf der Wieseralm legen wir eine längere Mittagspause ein. Die Alm liegt lauschig in einem kleinen Sattel, umgeben von saftig grünen Wiesen, auf denen Kühe friedlich weiden – Alpenidylle pur! Es gibt sogar einen kleinen Jungen mit Tirolerhut, der offenbar zu den Wirtsleuten gehört und in jedem Heidi-Film als Peter durchgehen könnte!

Von der Wieseralm müssen wir wieder aufsteigen auf das Glittner Joch, wo uns das Panorama auf den Kronplatz und andere Dolomiten-Gebirgszüge schier den Atem raubt.

Bis hinunter zum Glittner See folgen wir nun einem steil abfallenden Pfad. Dort erwartet uns ein fast kitschig-schönes Bild eines im See dümpelnden, hölzernen Segelschiffs mit einem schneeweißen Schwanenpärchen davor – dazu fügt sich die im See spiegelnde Bergkette ein!

Weiter geht´s steil bergab zur Turnaretsch-Hütte, die mittlerweile nicht mehr bewirtschaftet wird und danach zum Lüsner Joch. Vor uns liegt noch eine letzte Wanderstunde mit mäßigem Anstieg bis zu unserem ersten Etappenziel, der Maurerberghütte. Energiebündel wählen die Variante 1a über den Maurerberggipfel, die mit weiteren 300 Höhenmetern aufwartet. Wir für unseren Teil haben genug für heute, da wir bereits fast 1.000 Höhenmeter Anstiege in den Knochen haben. Der letzte Teil des Weges erfreut noch einmal das Wanderherz! Der Pfad führt durch üppig blühende Alpenrosen hindurch und eröffnet den Blick auf schroffe Felsmassive.

Endlich kommt die Maurerberghütte in Sicht, die in einer derart exponierten Lage mit Blick auf den Peitlerkofel gelegen ist, dass es einem die Sprache verschlägt! Wir belohnen uns mit einem kühlen Weizenbier und genießen die Spätnachmittagssonne.


Der Standard der Maurerberghütte ist das Beste, was wir auf unseren Wandertouren je erlebt haben. Es gibt gemütliche Doppelzimmer mit Dusche und WC – weit entfernt von den teilweise gewöhnungsbedürftigen Hütten-Matratzenlagern, in denen man vor lauter Geschnarche der Mitwanderer nachts kein Auge zumachen kann. Abendessen gibt es a´la Carte – wir entscheiden uns für eine Gerstesuppe (7 €), Gulasch mit Knödel (14 €) bzw. Spaghetti Bolgnese (7,50 €).

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