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Gomera 2010 - Valle Gran Rey

12.11.2010
Heute müssen wir das lieb gewonnene Hermigua verlassen und ins Valle Gran Rey umziehen. Auf dem Weg kaufen wir im Spar Supermarkt von Vallehermoso, der eine vergleichsweise gute Auswahl hat, einige grundlegende Lebensmittel ein. Das Casa Estela liegt unten im Tal zwischen La Puntilla und Borbolan inmitten der Bananenpflanzungen. Dieser Teil ist so ziemlich der letzte grüne Abschnitt zwischen dem oberhalb gelegenen Borbolan und des durch Apartmentanlagen bestimmten Ortsteils La Puntilla unten am Meer. Das Haus ist in einem warmen Rotton gehalten und glänzt durch ein stilvolles Ambiente mit einer geschmackvollen Einrichtung und einer schönen Sonnenterrasse mit Meerblick. Die Ausstattung der Küche mit einem vierflammigen Ceranfeld lässt keine Wünsche offen. Im Garten wachsen unter anderem Passionsfrüchte, Bananen und Papayas. Der Preis inklusive aller Nebenkosten: 63,-- pro Nacht. Vermieterin Eva hat noch im Haupthaus ein weiteres sehr schön eingerichtetes Apartment im Angebot, zu buchen per Mail.



Wir richten uns kurz ein und begeben uns dann zu Fuß zum Playa Ingles. Zuvor erwerben wir noch bei El Fotografo in La Playa die neueste Ausgabe vom Valle Boten. Es ist immer wieder ein Erlebnis, in der satirischen Insel-Postille vom illustren Treiben der teilweise skurril anmutenden Insulaner zu lesen.

Der Sand des Playa La Calera ist in diesem Winter fast vollständig fortgespült worden, so dass nur ein steiniger Strand verblieben ist. Einige findige Kenner aus der Politik La Gomeras liebäugeln bereits jetzt damit, die noch gar nicht so lange existierende Strandstraße zwischen La Playa und Vueltas wieder abzureißen, dort einen Sandstrand aufzuschütten und die dahinter liegenden Grundstücke für den Bau einer neuen Straße zu „enteignen“ – sicher wieder eine dieser fixen Ideen, die letztlich (hoffentlich) doch nicht in die Tat umgesetzt werden. Aufgrund der fehlenden Alternative, ist der Playa Ingles voller, als wir das vor zwei Jahren noch erlebt haben. Wir finden dennoch ein schönes Plätzchen am Wasser, von dem aus wir allerdings im Laufe des Nachmittags mehrmals aufgrund der einsetzenden Flut umziehen müssen.



Zum Sonnenuntergang sind wir pünktlich beim Casa Maria, kaufen ein Gläschen Vino Blanco und sind sehr gespannt auf die Performance der Trommler. Ob wir noch Freaks von unserem letzten Aufenthalt wieder erkennen? Die Sonne ist schon fast untergegangen, da bemüht sich der erste Trommler zum bereits prall mit Besuchern gefüllten Strand. Nahezu lustlos packt er sein Instrument aus und beginnt darauf herum zu hämmern. Ihm folgen schließlich noch ein weiterer Trommler sowie ein langhaariger mittlerweile vermutlich voll etablierter Ex-Aussteiger. Das ganze Szenario wirkt aufgesetzt und längst nicht mehr so frisch wie noch vor zwei Jahren. Wir beobachten gar, wie ein Pantomime, der ebenfalls am Strand seine Künste präsentiert will, von einem „Etablierten“ vertrieben wird. Das ist nicht mehr der Geist der Blumenkinder, die das etablierte Leben für freies Leben auf Gomera aufgegeben haben – im Gegenteil, die Kinder oder Enkel der Alt-68er haben offenbar das knallhartes Geschäft mit den Touris entdeckt – da helfen am Ende auch nicht bunte, freakige Klamotten und lange Haare, wenn die Authenzität verloren geht. Ohne einen Obulus in den Hut zu werfen, verlassen wir etwas ernüchtert das „Spektakel“. So wird das „Valle“ langfristig nicht ein Paradies für Urlaubsindividualisten bleiben, sondern läuft Gefahr, das Terrain den im Valle-Boten immer wieder aufs Korn genommenen „Pauschis“ endgültig zu überlassen!

Abends essen wir unten in La Playa im Paraiso und stellen fest, dass weder die Qualität des Essens sich verändert hat noch die Preise. Die Speisen sind einfach aber ehrlich und preislich ok. Für die Vorspeisen, eine Brunnenkressesuppe – eine der kulinarischen Spezialitäten Gomeras, sowie die Fischsuppe (nicht ganz so gelungen, da sich ein sehr hoher Anteil „Sättingungsbeilage“ (Reis) und leider nur vereinzelte Fischstückchen in der Suppe befinden) zahlen wir je 3,50 €, für die leckeren Hauptgerichte, Thunfisch und Kaninchen in Soße mit Pappas Arrugadas 7,-- € bzw. 9,-- €.


13.11.2010
Am Morgen kaufen wir zunächst einmal beim deutschen Schlachter Christopher am Hafen von Vueltas ein. Die Qualität der Waren ist nach wie vor hervorragend. Anschließend geht es zum deutschen Biobäcker Pan de Vueltas, der auch in La Playa eine Filiale eröffnet hat. Dort gibt es fantastisches Brot und Brötchen. Man kann im Valle 
wirklich gut einkaufen – neben den genannten Läden gibt es an der Gabelung nach La Playa bzw. Vueltas einen Bio-Laden mit sehr gutem Gemüse. Auch das Sortiment des mittlerweile gut sortierten Spar-Marktes, des größten Supermarktes im Valle, lässt kaum Wünsche offen.

Nach einem ausgedehnten Frühstück auf unserer sonnenüberfluteten Terrasse – sie kommt zwar nicht ganz an unsere Traumterrasse in Hermigua heran, ist aber dennoch ebenfalls sehr schön -, starten wir zu einer Rundwanderung von Pavon über den Fortaleza und den Garajonay. Unten an der Straße nehmen wir noch ein nettes Paar aus
Heidelberg, Christina und Markus mit. Da sie zufällig das gleiche Ziel wie wir haben, werden wir den ersten Teil der Wanderung gemeinsam machen. Wir parken das Auto an einer markanten Palme am Fuße des Tafelberges, Fortaleza. Über einen schönen Felsensteig mit großartigen Tiefblicken  geht es hinauf zur Gipfelhochfläche.

Durch kratzige dichte Macchia bahnen wir uns einen Weg über das Gipfelkreuz zum Südrand des Felsplateaus. Von dort hat man einen fantastischen Blick zur Südküste bei La Dama. Wir plaudern sehr angeregt mit unseren beiden Wanderkameraden, so dass wir fast vergessen, dass wir noch eine lange Tour vor uns haben.

 

Auf gleichem Weg geht es schließlich wieder hinab bis zu einer Weggabelung am Fuß des Aufstieges. Dort trennen sich unsere Wege, nicht ohne uns für heute Abend zum gemeinsamen Abendessen zu verabreden. Unser Weg setzt sich fort auf dem GR 131, wo wir nach kurzer Zeit auf eine Straße, die nach Erque führt, treffen. Wir folgen der Straße für kurze Zeit, bis wir in einer Spitzkehre in einen kleinen Pfad einbiegen. Der wunderschöne und gemütliche Höhenweg setzt sich fort entlang der Kiefernwaldgrenze, den Fortaleza immer vor Augen.

Durch verwilderte Terrassenfelder gelangen wir zum kleinen Weiler Igualero, wo die Bewohner offenbar mehrheitlich von der Ziegenzucht leben. Dort beobachten wir eine ganze Weile eine Ziegenmutter in einem Verschlag, die vor wenigen Stunden zwei noch völlig verklebte süße Zicklein zur Welt gebracht hat. Die blutige Nabelschnur ist bei Jungtier und Mutter noch zu sehen.

Über einen kurzen Aufstieg durch einen Kiefernwald gelangen wir auf eine breite Forststraße, die von nun an scheinbar endlos den Garajonay umkreist. Der Gipfel, 1.487 Meter hoch, hat seinen Namen von der populären Legende von Gara und Jonay, einer Romeo und Julia Saga zweier Liebender aus Teneriffa und La Gomera, die nicht zueinander finden durften. Auf- und Abstieg zum höchsten Gipfel Gomeras sind sicherlich der unattraktivste Abschnitt dieser insgesamt großartigen Tour. Oben am Gipfel treffen wir auf eine Truppe dickbäuchiger Tagestouristen aus Teneriffa. Unbeeindruckt verspeisen wir unsere Brote und die leckeren Lammwürstchen vom Metzger Christopher und genießen das Panorama. Bei guten Sichtverhältnissen sind von hier aus nahezu alle kanarischen Inseln auszumachen, heute öffnet sich uns lediglich der Blick auf La Palma und El Hierro.

Nach dem ebenso unspektakulären Abstieg auf dem teils betonierten breiten Forstweg, gelangen wir über einen verwachsenen Camino entlang terassierter Weinberge zum kleinen Weiler Los Manantiales. Zahlreiche Palmen säumen das malerische Tal. Hier kann man in großer Abgeschiedenheit die nett gelegene Casas Rurales  Los Manantiales mieten.

Der weitere Verlauf des Weges durch das Dörfchen ist etwas schwierig zu finden, da er nur spärlich gekennzeichnet ist. Man kann sich aber ganz einfach an dem auf der anderen Barranco Seite gut sichtbaren sanft aufsteigenden Pfad orientieren, wo sich der Weg in Richtung Chipude fortsetzt. In Chipude laufen wir nicht über die asphaltierte Straße zu unserem Ausgangspunkt zurück sondern finden einen wesentlich netter zu begehenden Pfad durch die Felder und Häuser Chipudes nach Pavon (im Dorf nicht hinunter zur Straße laufen, sondern nach oben und sich dann an den gut sichtbaren Laternen des Dorfes orientieren).

Wir fahren hinab ins Valle und telefonieren mit Christina und Markus, um uns für abends zu verabreden. Nachdem die beiden in unserem Häuschen angekommen sind, trinken wir zunächst auf unserer Terrasse gemütlich zur Einstimmung einen Vino Blanco und machen uns dann auf den Weg zum Hafen in Vueltas. Die Entscheidung fällt auf das Trasmillo, das Restaurant, das wir nach unseren Erfahrungen im letzten Urlaub eigentlich nicht mehr aufsuchen wollten - wären wir man bei diesem Vorhaben geblieben. Wir bestellen zu dritt Cerne, einen Zackenbarsch (12,50 € pro Person), der zwar sehr gut schmeckt, aber normalerweise allenfalls für zwei Personen ausreichen würde. Ich philosophiere gerade über die gewöhnungsbedürftige Darreichungsform der Mojo Soßen in Plastiktuben, als sich die Tülle beim Versuch, etwas Mojo auf meinen Teller zu spritzen, mit einem lauten Plopp verabschiedet. Die rote Soße ergießt über Tisch, Teller, Boden und Klamotten. Die Riesensauerei führt  bei dem etwas einfältig wirkenden Personals zu keiner nennenswerten Reaktionen – Entschuldigungen Fehlanzeige. Die Situation hat für alle sicher einen gewissen Slapstickwert, als Betroffener empfindet man es jedoch nur bedingt lustig, in einem über und über mit roter Mojo Soße verschmierten T-Shirt in einem Restaurant zu sitzen. Zum Glück habe ich noch eine Fliesjacke dabei, die ich ersatzweise anziehen kann. Der Abend mit Christina und Markus ist sehr nett, wir haben sehr interessante Gespräche, die sich auf unserer Terrasse noch bis 1.30 Uhr fortsetzen.


14.11.2010
Nachdem es gestern Abend, fast ohne es zu merken, spät geworden ist und zudem in den frühen Morgenstunden laute Salsa Musik von einer Bar unten am Strand unseren Schlaf gestört hat (…hoffentlich eine einmalige Aktion am Samstag Abend, bislang hatten wir die himmlische Ruhe in unserem Casa tags und nachts über genossen!), lassen wir es am heutigen Tag ruhiger angehen. Wir schlafen länger, frühstücken in aller Ruhe und machen es uns sodann auf unserer Terrasse gemütlich. Erst gegen Nachmittag packt uns der Unternehmungsgeist und wir machen die schöne Tour zum Wasserfall bei El Guro durch den Barranco de Arure. In dem kleinen niedlichen Künstlerdorf ist scheinbar alles beim Alten, sogar unser geliebtes Casa Nisarga steht noch immer wie vor zwei Jahren zum Verkauf!

Die kleine Kraxelei mitten durch den Bachlauf und entlang der malerischen Kaskaden ist nach wie vor ein echtes Vergnügen.

Auf dem Rückweg kaufen wir beim Pan de Vueltas noch leckeren Kuchen ein – Käse- und Mohnkuchen -, den wir zusammen mit einem Capuccino bei einem tollen Sonnenuntergang mit einem „brennenden Himmel“ über El Hierro auf unserer Terrasse genießen. Wir kochen abends selbst – es gibt eingelegte Lammkeule, natürlich von Christopher, Bohnen und ein Kartoffel-Kürbis Püree.







15.11.2010
Wir sind zum Wandern mit Christina und Markus verabredet. Über den Bergen hängen dunkle Wolken, so dass wir bereits unten befürchten, dass aus unserer ursprünglich geplanten Tour im Nordwesten bei Alojera nichts wird. An der Straße bei La Calera laden wir die beiden ein und beschließen gemeinsam, den Barranco de Guarimiar im Süden der Insel zu durchwandern. Diese Wanderung war bereits vor zwei Jahren eines unserer Highlights. Nachdem wir mit dem Auto den vernebelten Lorbeerwald im Regen passiert haben, lässt sich an unserem Ausgangspunkt in Imada tatsächlich die Sonne zwischen den dichten Wolken blicken. Der Weg entlang des natürlichen Felsbandes in der senkrecht abfallenden Wand ist spektakulär, ebenso wie der schweißtreibende Aufstieg von dem kleinen Weiler Guarimar nach Targa durch die Steilwand, die dieses Mal durch den einsetzenden Nieselregen erschwert wird.

Der Abstieg bei Nässe über die glitschigen Felsblöcke in umgekehrter Richtung wäre sicher nicht unbedingt empfehlenswert. Die ausführliche Beschreibung der Wanderung ist in unserem Reisebericht 2008 enthalten. Auf der Rückfahrt halten wir in dem kleinen Weingeschäft in Arure, Tiendos del Vino, das an der Passstraße ins Valle Gran Rey liegt. Das Sortiment ist jedoch enttäuschend, da alle dort angebotenen gomerischen Weine, wie z.B. der Roque Cano, der Cumbres de Garajonay oder der Los Roquillos auch beim Sparmarkt in Vueltas erhältlich sind – und dies ca. 10 – 20 % günstiger. Dies scheint im gesamten Valle allerdings auch ein Phänomen der Zeit zu sein, dass der große Sparmarkt, der auch in Kürze einen weiteren Markt in La Playa eröffnen soll, kleinere Geschäfte kaputt macht. Dadurch kann der Charme der Insel in absehbarer Zeit ebenfalls leiden. Die Weine Gomeras sind solide Landweine, die sehr gut mit den bodenständigen Speisen, die in den meisten Restaurants angeboten werden, harmonieren.

Wir wollen heute gemeinsam ein Restaurant ausprobieren, das wir alle noch nicht kennen, das Tuyo in Vueltas. Dort soll es eine Symbiose fern-östlicher, mediterraner und kanarischer Küche geben – klingt auf alle Fälle sehr spannend. Tatsächlich werden wir nicht enttäuscht, die Gerichte sind kreativ und von guter Qualität. Neben einer Suppe mit Garnelen  auf Kokosbasis und viel Zitronengras bestellen wir ein Fisch- bzw. Garnelen-Curry (10,-- bzw. 11,-- €) – alle Gerichte besitzen eine angenehme aber nicht aufdringliche Schärfe, die auch nicht das enthaltene Gemüse „erschlägt“. Den Abend lassen wir auf unserer Terrasse bei einem Gläschen Vino Blanco ausklingen.


16.11.2010
Nach einem gemütlichen Tagesauftakt auf unserer sonnenüberfluteten Terrasse, machen wir uns auf den Weg ins Nachbartal von Alojera. Luftlinie sind es zum Valle sicher nur wenige Kilometer, jedoch trennt das Felsmassiv La Merica die Täler. So dauert die Autofahrt eine gute Dreiviertelstunde, da man zunächst auf über 1.000 Höhenmeter hinauf klettern muss. Die Straße hinab ins Tal von Alojera ist relativ schmal und eine einzige Kurverei. Zudem liegen vom heftigen Steinschlag überall Felsbrocken auf der Straße. Alojera ist eine typische Streusiedlung über nahezu den gesamten Verlauf des Barrancos del Mono. Wir wollen uns zunächst in Tagaluche umschauen, ein winziges Dörfchen mit gerade einmal 40 Einwohnern. Von der Straße nach Alojera biegen wir im oberen Teil in eine kleine, noch schlechtere Passstraße ab. Der Blick in das mit zahlreichen Palmen umsäumte Tal ist grandios. Überhaupt sind Palmen die Bäüme, die den Barrancos auf Gomera ihren typischen Charakter verleihen. Auf La Gomera stehen mehr Palmen als auf den ganzen anderen kanarischen Inseln zusammen.

In Tagaluche stehen zwei sehr geschmackvoll eingerichtete Häuser, für die wir uns auf der Homepage von Gomera Individual ebenfalls interessiert hatten, das Casa Amarilla und das Casa Roja, beide mit einem Logenplatz für den Sonnenuntergang ausgestattet. Letztlich sind wir jetzt allerdings froh, nicht hier gelandet zu sein – die Häuser liegen doch arg weit weg von der „Zivilisation“. In Tagaluche gibt es eine kleine Bar – der Valle Bote berichtete, dass die kleine Kneipe kurzzeitig geschlossen war und dies zu lautstarken Protesten bei den 42 Einwohnern führte -, in der auch die aller wichtigsten Lebensmittel verkauft werden. Alleine bis zur Abzweigung auf der Straße nach Alojera benötigt man ca. 15 Minuten Fahrzeit.

Wir fahren hinunter bis zum Playa. Von dem einstmals schönen 250 Meter langen Lava Sandstrand ist derweil nicht mehr viel übrig. Der felsige Strand wirkt auf den ersten Blick unattraktiv, und nicht besonders einladend, zumal hässliche Wasserrohre am Rand des Playas das Gesamtbild verschandeln. Wir stellen dennoch unser Auto an der steil zum Meer abfallenden Schotterpiste ab. Zwischen den Häusern versteckt liegt das kleine Fisch-Restaurant Prisma. Dort sitzt man sehr einfach, aber urig auf einem Treppenweg mit Blick auf das Meer. Wir bestellen den fangfrischen Fisch des Tages, Medregal, eine Bernsteinmakrele, die natürlich mit Pappas Arrugadas, Salat und Mojo serviert wird (11,-- €), alles schlicht und einfach aber lecker.

An der Mole und den davor gelagerten Felsen werden die Meter hohen Wellen gebrochen. Rechts neben der Mole befinden sich sanft ins Meer abfallende Felsen, auf denen man es sich sehr gut bequem machen kann. Hier spürt man hautnah die unbändige Kraft des Meeres, ein unglaublich intensives Naturschauspiel. Wir verweilen dort bis zum Sonnenuntergang, der durch die an Felsen und der Mole aufspritzenden Gischt, ein ganz anderes Flair erhält.



17.11.2010
Es steht eine längere Tour auf dem Programm. Wir wollen eine Rundwanderung von Vallehermoso zur Cumbre de Chijeré über Vallehermoso Playa machen. Ausgangspunkt aller Wanderungen von Vallehermoso ist die Plaza de la Constitución. Über einen Treppengang, vorbei am Friedhof verlassen wir schnell den Ort und haben fortan den markanten Roque Cano, ein mächtiger erodierter Lava-Kegel, der über dem hübschen Ort thront, vor Augen.



Von nun an geht es durch den Barranco de la Era Nueva bis zur Eremita Santa Clara fast 500 Höhenmeter stetig, aber weitgehend gemütlich, bergan. Wir passieren mannshohe Wolfsmilchgewächse sowie einige verlassene Gehöfte mit dazu gehörenden verwilderten Terrassen und Wasserreservoirs. Teilweise ist der Weg durch Schilfdickicht und herunter hängende trockene Palmwedel zugewachsen. Fast oben angekommen, durchqueren wir die ersten Ausläufer des Laurisilva, des Lorbeerwaldes. Nach gut 90 Minuten Aufstieg gelangen wir endlich zur Kammhöhe mit schönem Rückblick in den Barranco und nach weiteren zehn Minuten zur Eremita Santa Clara. Hier legen wir eine Rast ein und packen unsere mitgebrachten Brötchen aus. Sofort sind wir umringt von zahlreichen Hühnern, die auf Leckerbissen lauern.

Nun folgt einer der schönsten Wegstrecken Gomeras. Man sollte sich von der Eremita unbedingt für den aussichtsreichen Pfad über den Kammrücken entscheiden und nicht für den breiten, nahezu parallel verlaufenden Fahrweg. Über den teilweise stark erodierten Kammweg mit fantastischen Ausblicken auf die Küste bei Arguamul setzt sich der spektakuläre Pfad fort bis zur Ermita de Coromoto.





Leider bleibt uns der Ausblick auf den Teide aufgrund der diesigen Sichtverhältnisse verwehrt. Ein kurzes Stück hinter der Eremita gabelt sich der Weg und man kann einen lohnenden Abstecher in den verlassenen Weiler Chijeré machen. Mit EU-Mitteln wird hier überall aufwändig versucht, der gewaltigen Erosion Herr zu werden. Überall sind junge Pflanzen in den Hang eingebracht worden, die durch abfließendes Wasser sich immer tiefer in das bröckelige Substrat bohrenden Rinnen werden durch Stauwände aus Holz unterbrochen.

Chijeré ist für uns ein magischer Ort, den man keinesfalls auf dieser Wanderung auslassen sollte. Markante freistehende Palmen auf dem Bergrücken und die zerfallen Bauernhäuschen in idyllischer Lage sind den 500 Meter langen Ab
stecher alle Male wert, Unter Chijeré befinden sich die bekanntesten Lava-Felsformationen Gomeras, die Los Organos. Diese Felsen, die wie Orgelpfeifen geformt sind, können ausschließlich mit dem Boot vom Meer aus bewundert werden. Der ehemals grün markierte Pfad zum Roque Los Organos ist längst verschwunden – wir finden lediglich noch ein paar übrig gebliebene Farbkleckse. Den Abstieg sollte man sich indes ohnehin sparen, da man von den „Orgelpfeifen“ ohnehin nichts zu sehen bekommt, wenn man sich nicht gerade auf lebensgefährliche Kletterpartien durch den Steilhang einlassen möchte.





Zurück auf der breiten Piste gelangen wir nach wenigen Minuten zum Mirador Buena Vista. Die großartige Nordküste Gomeras und das Tal von Vallerhermoso mit dem Roque Cano legt sich uns zu Füßen. Das tolle Fotomotiv mit Eremita und dem dahinter liegenden Teide bleibt uns verwehrt, da über Teneriffa eine dichte Dunstglocke hängt. Direkt unterhalb des Miradors beginnt der spektakulärste Teil der Wanderung, der Abstieg zum Playa de Vallerhermoso mit einem fantastischen Blick auf die steile Nordküste.



Der steile und geröllige Pfad ist etwas mühsam zu gehen und geht ziemlich auf die Knie. Immerhin sind über 550 Höhenmeter zu bewältigen. Nach einer guten Stunde erreichen wir den Playa, wo wir uns an der Bar des Meerwasser-Schwimmbades ein Eis und einen Café con Leche gönnen.

Der Weg nach Vallehermoso dauert nochmals eine ganze Stunde. Er führt zunächst über die Fahrstraße, biegt dann aber ab in eine parallel verlaufende Schotterpiste, vorbei an einem plätschernden Bach und Obstgärten. Wir machen noch einen kleinen Abstecher durch den Botanischen Garten, den man von der Schotterstraße aus über eine abenteuerliche, aus Euro-Paletten konstruierte „Brücke“ erreicht. In dem üppig bepflanzten Garten stehen zahlreiche kanarische Nutz- und Zierpflanzen, Schilder an den Gewächsen geben dem Besucher Hinweise zu den jeweiligen botanischen Namen. In Vallehermoso am Plaza angekommen, genehmigen wir uns noch einen Vino Blanco an der Bar Central. Auf dem Rückweg stellen wir fest, dass eine Warnleuchte an unserem Auto an ist und der Motor leicht stottert, darum werden wir uns wohl morgen kümmern müssen!

Abends gehen wir ins Sebastian in La Calera. Björn aus El Guro hatte uns schon vor zwei Jahren dieses unscheinbare Restaurant empfohlen, mit dem Hinweis, dass es hier den besten Thunfisch der Insel gäbe. Im Sebastian gibt es lediglich fünf oder sechs Gerichte, die an einer kleinen Tafel auf der Terrasse aufgeführt sind. Wir bestellen selbstverständlich den Thunfisch (9,50 €), der tatsächlich wieder hervorragend ist. Zwei riesige und sehr saftige Stücke ragen beinahe über den Tellerrand hinaus. Das zweite Gericht, ein nicht weiter spezifiziertes Fischfilet (wahrscheinlich Seezunge), ebenfalls für 9,50 €, überzeugt uns hingegen nicht gänzlich.


18.11.2010
Wir schreiben unserem Vermittler Gomera-Individual eine Mail und erläutern unser kleines Problem mit dem Mietwagen. Kurze Zeit später erhalten wir einen Rückruf, dass wir das Fahrzeug einfach stehen lassen sollen – die Autovermietung wird das Fahrzeug tauschen. Also machen wir uns per pedes auf zu einem Badetag in der „Schweinebucht“. Vom Hafen in Vueltas laufen wir entlang der Steilwand, die teilweise sogar einen Überhang besitzt,
über eine Schotterpiste. Schilder warnen vor Steinschlag – ehrfurchtsvoll richten wir unseren Blick nach oben zu dem beeindruckenden Felsen. Hinter der Finca Argayall beginnt die Kletterpartie über Felsen und Geröll. Lohn ist der wohl schönste Strand Gomeras, 150 Meter feinster Lava Sand. Kein Wunder, dass sich die Blumenkinder von damals hier wohl gefühlt haben und über lange Zeiträume in den Höhlen am Strand campierten. Heute ist von dem ganzen Zauber außer ein paar bemalten Höhlenwänden nichts mehr zu spüren. Die Höhlen sind unbewohnt, nur ein langhaariger nackter Freak beschäftigt sich in einer der Höhlen mit seltsam anmutenden Entspannungsübungen (… ist das Tai Chi, Qigong???).

Um 16 Uhr sind wir mit Christina und Markus in der Tambara Bar verabredet – wir wollen abends zusammen in unserem Häuschen kochen. Bei einer Tasse Café con Leche wird schnell das Menü abgestimmt und anschließend der Einkauf erledigt. Wir verbringen einen sehr schönen und harmonischen Abend auf unserer Terrasse bei einem leckern Essen. Es gibt zunächst Papaya mit Ziegenkäse und einer Orangen, Olivenöl, Chilly-Mariande, anschließend Bratkartoffeln mit den leckeren unterschiedlichen Bratwürstchen von Christopher (die Kalbsbratwürste sind ein Traum!) und zum krönenden Abschluss griechischen (fettigen) Joghurt mit Palmhonig. Am späten Abend verabschieden wir uns von den Beiden und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.


19.11.2010
Die Autovermietung hat noch immer nicht das Fahrzeug getauscht – das ganze Thema wird für uns langsam zum Ärgernis. Nach erneuter Rücksprache mit Gomera-Individual heißt es nun, dass der Fahrer gegen 12 Uhr kommen soll. Die Vermittler kümmern sich wahrhaft rührig um unser Problem, die kooperierende Autovermietung PAE in San Sebastian arbeitet offenbar aber mit der bekannte gomerischen Gelassenheit! Um 11.30 Uhr kommt der Fahrer dann endlich und wir bekommen einen anderen Fox. Sogleich machen wir uns auf den Weg nach Arure, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Abstiegswanderung durch den Nebelwald nach Vallehermoso. Bereits im Tal ist es bedeckt und über den Bergen hängen tief schwarze Wolken. Wir parken unser Auto oberhalb des Embalse de Aurure, dem Stausee des kleinen Bergdörfchens. Wir laufen die Fahrstraße nach oben bis zur Grenze des Nationalparks. Der Pfad wird immer schmaler, der Lorbeerwald immer dichter und dunkler. Nebelschwaden ziehen über den Bergrücken. Die Vegetation hier oben ist immer wieder faszinierend. Die Baumstämme sind komplett eingehüllt von Flechten, Farnen und anderen Pflanzen. Lange Bartflechten verleihen dem Wald ein nahezu mystisches Ambiente.


Am Raso de la Bruma kreuzen wir die Carretera Dorsal und gelangen über einen fast ebenen Querweg nach einer Weile zur Weggegabelung mit dem rot gekennzeichneten GR 131. Langsam lichtet sich der dichte Lorbeerwald bis wir schließlich die Grenze des Nationalparks Garajonay erreichen. Der dichte Nebel und ein nunmehr stärker einsetzender Regen versperrt uns die Sicht auf das grüne Tal von Vallehermoso. Über 800 Höhenmeter sind bei dieser Abstiegswanderung vom Kamm an der Carretera Dorsal zu absolvieren. Der Roque Cano, das Markenzeichen von Vallehermoso, kommt erst ganz unten im Tal in Sicht.



Erst kurz vor dem Ort läst der Regen etwas nach – wir sind mittlerweile klitschnass! Auf dem Plaza gönnen wir uns einen Café con Leche und begeben uns dann an die Abzweigung, die zum Valle Gran Rey führt, um per Anhalter zurück zu unserem Auto zu gelangen. Es ist schon erstaunlich, wie wenige Autos auf der Carretera del Norte, immerhin eine der Hauptverbindungsstraßen auf der Insel, unterwegs sind. In einer halben Stunde zählen wir ganze vier Autos, die überhaupt in Richtung Valle Gran Rey fahren. Sicher ist das schlechte Wetter ein Grund dafür, dass zahlreiche Wanderer heute von einer Tour abgeschreckt wurden. Das fünfte Auto erbarmt sich schließlich unser, zwei deutsche Frauen aus Schwaben, die eine Inselrundtour gemacht haben und nun auf dem Rückweg ins Valle sind. Oberhalb von Arure steigen wir aus und fahren mit unserem eigenen Auto hinunter nach La Playa. Dort lauschen wir noch einmal bei einem „Quarantatres“ und einem Vino Blanco den Trommlern beim allabendlichen Sonnenuntergangs-Ritual.



Wir testen heute ein uns bislang unbekanntes Restaurant, das Abisinia in der gleichnamigen Gasse in Vueltas. Hier gibt es authentische Gomera-Küche, die bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden ist. Man sitzt in einer idyllischen Gasse und der Service ist auffallend freundlich, die Preise erfreulich niedrig. Es ist allerdings etwas schwierig, hier einen Tisch zu bekommen, was wiederum für die Qualität des Restaurants spricht. Wir entscheiden uns für einen Pulpo-Salat (7,--€), fantastisches Kaninchen in Soße (8,90 €) sowie Seezunge mit Mojo Verde (6,90 €). Für uns ist das Abisinia eines der empfehlenswertesten Restaurants im Valle Gran Rey überhaupt.


20.11.2010
An unserem letzten Urlaubstag möchten wir noch eine abschließende genüssliche Wanderung durch die Bergdörfer oberhalb des Valle Gran Reys unternehmen. Das Wetter über den Bergen verspricht erneut keine gute Sicht, was uns jedoch nicht abschreckt. Wir fahren bis Arure und stellen dort unser Auto auf Parkplatz der kleinen Weinhandlung Tiendas del Vinos ab. Durch das fruchtbare Tal geht es nun über einen durchweichten Fahrweg zum oberen Ortsteil Casas de Arcadece. Über einen steilen Pfad passieren wir einige Häuser und stoßen auf eine asphaltierte Straße, die auf der rechten Seite am Stausee vorbeiführt (die Straße ist nicht in Wanderkarten eingezeichnet). Durch Weinfelder und einen Buschwald hindurch steigt ein Pfad langsam an und führt über eine Forstpiste zum Bergdorf Las Hayas. Hinter dem Örtchen beginnt nun der großartigste Abschnitt dieser Wanderung. Der Camino in einer Steilwand ist ein einziger Mirador mit Tiefblick in das Valle Gran Rey. Leider steigen aus dem Valle dichte Nebelschwaden empor, so dass wir die Schönheit dieses Weges nur erahnen können. Dieser Camino ist sicher ein Ziel für unsere nächste Reise nach Gomera, dann vielleicht verbunden mit dem anstrengenden Anstieg in der Steilwand von Lomo del Balo.



Durch das Barranco Bett steigen wir auf der anderen Seite des Tals wieder sanft hinauf und erreichen an der Bar Maria im Töpferdorf El Cercado unseren heutigen Endpunkt. Empfehlenswert ist die Bar allerdings nicht – der mürrische Wirt macht kaum Anstrengungen uns zu bedienen und als der bestellte Snack auch nach einer halben Stunde noch nicht angekommen ist, brechen wir unverrichteter Dinge auf. Per Anhalter wollen wir zurück nach Arure fahren, jedoch sind auf der Straße durch die Bergdörfer noch weniger Autos als am gestrigen Tag unterwegs. Wir haben Glück, dass nach ca. 20 Minuten bereits das zweite Auto hält. Am Wanderparkplatz in Arure stehen ebenfalls einige Wanderer, die ins Tal trampen wollen und so revanchieren wir uns und nehmen ein Paar aus Bremen bis nach El Guro mit. Dort möchte Corinna eine der schönen Ketten erwerben, die von einer deutschen Kunsthandwerkerin hergestellt werden. Die „Perlen“ sind aus gehärtetem Kleister und Papier und in mühsamer Kleinarbeit einzeln bemalt worden. Die freundliche Künstlerin erzählt uns, dass sie vor einigen Jahren auch unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel eines ihrer Werke verkauft hat! In El Guro auf dem oberen Treppenweg gibt es inzwischen das niedliche kleine Café von Gerit & Micha. Wir nehmen dort auf der einzigen Bank auf der kleinen Terrasse Platz und halten einen langen angeregten Plausch mit den Besitzern und ihrer 12 jährigen Tochter. Sie haben eine gut laufende Galerie in Wustrow auf dem Darß für das kleine Idyll hier in El Guro aufgegeben. Der selbst gebackene Schokokuchen mit Kokos ist sehr lecker. Unsere Empfehlung an alle netten Wanderer: Kehrt an diesem Plätzchen ein und unterstützt mit eurem Besuch den Erhalt dieses individuellen Cafes. Wir haben solch eine Einrichtung vor zwei Jahren in El Guro vermisst!

Unser Abschiedsmahl nehmen wir im El Palmar ein, ein typisch gomerisches Restaurant, das uns bei unserem letzten Aufenthalt sehr gut in Erinnerung geblieben ist. Das Essen ist erneut sehr gut, wir entscheiden uns für Almogrote, einen scharf angemachten Ziegenkäse (3,--€) sowie Gambas in Olivenöl und Knoblauch (6,50 €). Als Hauptgerichte ordern wir eine Seeteufel Carzuela sowie Solomillo (Rinderfilet) mit Pfeffersoße (je 12,50 €). So gut alle Gerichte schmecken, so unfreundlich und überheblich ist die Bedienung. Diese Tatsache macht das El Palmar leider nur bedingt empfehlenswert.


21.11.2010
Der Wecker klingelt um 5.15 Uhr. Schnell sind wir reisefertig und fahren durch den Nebelwald in einer guten Stunde hinüber zum Hafen von San Sebastian. Der 7.30 Uhr Benchi-Express ist ebenso pünktlich wir unsere Ryan Air Maschine nach Weeze. Der Transfer vom Hafen zum Flughafen mit dem Taxi kostet 25,-- €. Diese Variante ist uns sicherer als die günstigere Fahrt mit dem 111er Bus, da wir nicht auf den letzten Drücker am Flughafen ankommen wollen.

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