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Gezeitenweg

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Eine Genusswanderung vom Feinsten! Ebenso wie der Aromenweg ist auch der Gezeitenweg im neuen Wanderführer des Algarve Tourismusverbandes aufgeführt. Wir entscheiden uns allerdings für eine verkürzte Variante, da ein Großteil des aussichtsreichen küstennahen Abschnittes auf der Schotterpiste verläuft, die auch von Autos befahren werden darf. Wir wollen es eigentlich vermeiden, während der Wanderung hinter den Autos „Staub zu schlucken“! Unsere Variante umfasst 14 Kilometer, bei einer reinen Wanderzeit von drei Stunden.

Wir parken unser Auto in der Nähe des Sportplatzes von Carrapateira. Erneut treffen wir auf die Ruta Vicentina, der wir nun für einige Kilometer folgen. Durch die Dünenlandschaft führt unser Weg bis zu dem idyllisch gelegenen Restaurant Sitio do Rio oben auf dem Steilufer in der Nähe des Amadostrandes. Dort beobachten wir einen der zahlreichen Störche, die sich hier in den Felswänden der Steilküste ihr Nest errichtet haben – ein weltweit einzigartiges Phänomen. Das Küstenpanorama am Amadostrand kann man mit Fug und Recht als atemberaubend bezeichnen.

Wir wandern auf der Ruta Vicentina weiter durch eine üppig blühende Dünenlandschaft. Ginster- und Schopflavendelbüsche färben ganze Hänge in lila-gelb ein. Durch den Regen der letzten Nacht sind die Wege ziemlich durchgeweicht und wir müssen ein ums andere Mal tiefe Schlammlöcher in Senken umgehen.

Wir kreuzen die Küstenstraße, die N268, und verlassen die Rota Vicentina, die sich hier in Richtung Cabo Sao Vicente wendet. Über eine kleine asphaltierte Straße, die glücklicherweise so gut wie unbefahren ist, laufen wir hinab zu dem idyllisch gelegenen kleinen Weiler Vilarinha. Im saftig grünen Tal weiden glückliche Kühe und Rinder, ein Esel am Wegesrand betrachtet uns mit großen Augen.

Der Weg setzt sich fort im Tal des Bächleins Carrapateira, entlang an Korkeichen und Erdbeerbäumen. Korkeichen sind übrigens eine echte portugiesische Spezialität. Über 50 Prozent der Korken Weltproduktion stammt von portugiesischen Korkeichen. Dieser Wegabschnitt durch das Feuchtgebiet ist für Vogelbeobachtungen ein wahres Eldorado. Viele Singvögel schwirren durch das dichte Gewirr der Büsche am Wegesrand, ein Turmfalke lauert auf einer Stromleitung auf Beute. Wir fragen uns allerdings, warum sich die Störche nicht dieses wundervolle Örtchen zum Nisten aussuchen: Hier herrscht eine himmlische Ruhe, Frösche und andere Nahrung sind in Hülle und Fülle zu finden. Anstatt dessen beobachtet man sie an belebten Straßen und deutlich weniger heimeligen Orten auf Strommasten und abgeschnittenen Bäumen in der Nähe von Städten! Kurz darauf gelangen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt in Carrapateira.

 







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