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D - Hannover-Hamburg per Bike 2009

Impressionen unserer Fahrradtour von Hannover nach Hamburg im August 2009

 

Tag 1:
Von Großburgwedel über den Fernradweg Hannover - Lüneburg via Wietze, Winsen und Hermannsburg nach Hösseringen - 90 Km.


Unser erstes Domizil nach einem anstrengenden Tag: Das Dorfcafe Alte Schule in Hösseringen, mit 46 € für das Doppelzimmer zzgl. Frühstück recht günstig. Im ehemaligen Klassenzimmer betreibt Besitzerin Mila Schrader ein außergewöhnliches Café in gemütlichem Ambiente. Der Tante-Emma-Laden im zweiten Klassenzimmer bietet Brötchen, Zeitungen, Obst, ausgefallene Geschenke, Bücher und regionale Mitbringsel feil. Das gesamte Gebäude strahlt eine individuelle, nahezu museale Atmosphäre aus. Die liebevoll eingerichteten Gästezimmer verfügen über einen ganz besonderen Charme.

  

Abends essen wir im 1,5 Kilometer entfernten Museumsdorf von Hösseringen und müssen trotz der müden Beine noch einmal einen kleineren  Anstieg in Kauf nehmen. Die Mühe lohnt sich allerdings: Im "Haus am Landtagsplatz" , wo wir ursprünglich auch übernachten wollten, jedoch kein Zimmer mehr bekommen haben, sitzt man in einem 1817 erbauten, strohgedeckten Fachwerkhaus sehr idyllisch. Es gibt extrem leckeren Heidschnuckenbraten, sehr saftig und hervorragend zubereitet.


Tag 2:
Von Hösseringen entlang des Heide-Harz-Weser-Radweges nach Ülzen, weiter über den neuen Ilmenau-Radweg und entlang des Elbe-Seitenkanals nach Lauenburg an der Elbe - 95 km.
 


Wir radeln über den nagelneuen Ilmenau-Radweg, der in diesen Tagen eingweiht wird. Noch sind nicht alle Schilder aufgestellt, so dass wir uns einige Male verfahren.


 

Mit Gegenwind geht es entlang des Elbe-Seitenkanals nach Lauenburg an der Elbe. Wir haben uns einquartiert im Alten Schifferhaus , unmittelbar am Elbufer gelegen. Die anderen Quartiere, die wir zuvor ins Auge gefasst hatten, sind allesamt ausgebucht! Stolze 69 € kostet das schmucklos, geradezu lieblos eingerichtete Zimmer mit einem winzigen Badezimmer im Nebengebäude des Hotels. Woher hat dieses Haus die Kategorie 2 Sterne superior bekommen? Letzte Nacht haben wir für weniger Geld deutlich besser gewohnt. Das mit 3 Sternen ausgestattete Hauptgebäude hätte sogar 79 € gekostet - ein Urteil zu diesen Zimmern können wir uns nicht erlauben, da wir keines in Augenschein nehmen konnten .

Das Abendessen nehmen wir auf der Elbterasse des Hotels mit schönem Ausblick ein.
Auch das Restaurant dieses Etablissements wird unseren Erwartungen leider nicht gerecht.
Wir wählen eine Krabbensuppe sowie eine Kuttescholle bzw. Zander auf Blattspinat. Der Fisch ist viel zu stark durchgebraten, dadurch trocken und wenig aromatisch. Die Weinauswahl ist zudem sehr bescheiden und wir müssen notgedrungen auf einen sehr einfachen Pfälzer Grauburgunder ohne jegliche Ausdruckskraft zurück greifen. 
 
Tag 3:
Elbe-Radweg - Geesthacht - Hamburg-Hafencity - Außenalster und Alster - Hamburg-Volksdorf
 
Entlang der Riepenburger Mühle geht es mitten durch Vierlande, der Obst- und Gemüseregion vor den Toren Hamburgs. Die Bahnhofs-Gaststätte Fünhausen am Elbe-Radweg ist für eine kurze Rast sehr zu empfehlen. Wir stärken uns mit Gänse-Sauerfleisch bzw. Pan nfisch - beide Gerichte super-lecker und preislich in Ordnung. Die Bedienung ist zudem außergewöhnlich aufmerksam und freundlich.

 

Angekommen in der Hafen-City. Auf der Freitreppe des neuen imposanten Uni-Lever-Hauses genießen wir ein Eis. Hier wird morgen früh die Queen Mary 2 ein- und wieder auslaufen - der eigentliche Grund für unsere Radtour.


Am nächsten Tag:

Im Hafen von Hamburg liegt die imposante Queen Mary 2. Mit an Bord sind Corinnas Onkel Peter und Dieter, die eine Atlantikpassage nach New York gebucht haben.




Zusammen mit Corinnas Eltern haben wir uns einen Logenplatz bei einer Nachbarin von Peter gesichert, im 22. Stockwerk eines Wolkenkratzers mit unglaublichem Ausblick auf den Hafen und der dort liegenden Queen Mary.

 
... und dann kommt sie: Majestätisch flaniert sie an uns vorbei, geleitet von zahlreichen illuminierten, wie Nussschalen anmutenden Booten. Die rote Hamburg-Flagge von Peter und Dieter, als Erkennungsmerkmal zuvor vereinbart, können wir unterhalb des Schornsteins im obersten Stockwerk ausmachen und erwidern den Auslaufgruß mit Hilfe eines großen weißen Bettlakens.

 

 





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