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Ahja Tal-Kemeri NP

27. August 2017 – Vom Peipus See über das Ahja-Tal (Suur Taevaskoja Nationalpark) zum Kemeri Nationalpark (445 Kilometer)
Bevor es heute weitergeht, machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Schloss Alatskivi, das dem königlichen Balmoral Castle in Schottland, der Sommerresidenz von Queen Elizabeth, nachempfunden ist.


Eine längere Fahrstreckeliegt
wieder einmal  vor uns. Wir wollen zurück an die lettische Ostseeküste hinter Riga, nicht jedoch ohne einen weiteren Zwischenstopp unterwegs einzulegen!

Der Suur Taevaskoja Naturpark liegt inmitten des Ahja-Tals, das man entweder mit dem Kanu erkunden kann oder aber zu Fuß über ein gut ausgebautes Wegenetz. Wir entscheiden uns für letztere Variante, zumal die Temperaturen nicht gerade zum Kanufahren einladen. Am Wanderparkplatz des Naturparks stellen wir unser Wohnmobil ab – es ist Sonntag und viele Esten aus der Umgebung nutzen den Weg entlang der Ahja für einen Sonntagsnachmittagsspaziergang. Ein drei Kilometer langer Rundweg führt zur „Großen Himmelshalle“, ein steil aufragender Sandsteinfelsen, um den sich einige Legenden ranken (bestes Fotolicht am Abend, dann werden die Felsen rot angestrahlt).


Wir entscheiden uns für die größere rund acht Kilometer lange Runde. Im hinteren Teil des Weges treffen wir dann keine Menschenseele mehr, da die Ausflügler allesamt nur bis zur Himmelshalle laufen. Immer wieder eröffnen sich uns tolle Ausblicke auf den wild-romantischen Ahja.

Natürlich gibt es auch Vögel, unter anderem ein Gänsesäger Weibchen, dass malerisch auf dem Fluss seine Runden dreht. Eisvögel, die ganzjährig hier vorkommen, können wir allerdings auch nicht mit Rufen von unserer Vogel-App anlocken.



Auf der Weiterfahrt legen wir eine kurze Mittagspause im Hämsaare Körts Restaurant in Vöru ein und essen leckeren Lachs mit Bratkartoffeln (9 €). Wir überfahren die estnisch-lettische Grenze auf der Landstraße 68, kaum wahrzunehmen aufgrund seiner Grenzstation, jedoch umso mehr an der Straße, die von jetzt auf gleich von notdürftig geflickten Schlaglöchern übersät ist.

Gegen Abend erreichen wir Riga und werfen im Vorbeifahren noch einmal einen Blick auf die Silhouette der Stadt und den „Eiffelturm“, den Sendeturm der Stadt. Als Übernachtungsplatz haben wir uns aus unserem Womo-Führer einen ganz besonderen Platz ausgesucht: Den Danduri Lauki an einem Aussichtsturm, der unmittelbar an einer weitläufigen Koppel angegliedert ist. Er hat keinerlei Einrichtungen, weder Trockentoilette, noch Grillplatz. Hier leben freilaufende Heckrinder und Wildpferde der Rasse Konik. Diese Rassen wurden speziell für das Leben in freier Natur gezüchtet und sind ihren ausgestorbenen Vorfahren, den Auerochsen und den Tarpanen sehr ähnlich. Vom Turm sichten wir am Waldrand eine riesige Herde beider Arten, die friedlich beisammen grasen. Die Heckrinder, im Übrigen eine Matriarchen Gesellschaft, stoßen markerschütternde Schreie aus.


Abends gibt es in unserem Wohnmobil ein Resteessen. Die abendlichen Temperaturen sind weiterhin nicht annähernd dazu geeignet, sich draußen aufzuhalten. Dieser Ort wäre auch ein guter Platz, um den nächtlichen Sternenhimmel zu fotografieren – es ist stockdunkel und keinerlei Lichtverschmutzung zu sehen. Jedoch machen mir die dunklen Wolken einen Strich durch die Rechnung.







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