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Abschied

16.11.2012
Unser letzter Tag in Südafrika. Da unser Flug erst heute Abend um 20.15 Uhr geht, haben wir alle Zeit der Welt nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckerem Omelett im Garten der Seringa Lodge zu relaxen. Wir müssen lediglich bis 11 Uhr unser Zimmer räumen, da heute neue Gäste erwartet werden, danach dürfen wir uns solange wir wollen noch in der Lodge aufhalten. Ich schreibe an den letzten Reiseberichten – aufgrund des vollen „Terminkalenders“ mit Game Drives, Wanderungen und sonstigen Unternehmungen, habe ich noch immer nicht die Tage im Umfolozi Park anhand meiner handschriftlichen Aufzeichnungen rekapitulieren können – während Corinna am Pool die Seele baumeln lässt und interessante Naturzeitschriften, die Roger abonniert hat, studiert.

Um 1 Uhr verabschieden wir uns schließlich herzlich von Cecilia und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Die 380 Kilometer von White River nach Johannesburg kann man bequem in vier Stunden schaffen. Die N 4 und später auch die N 12 sind überwiegend vierspurig ausgebaut und in sehr gutem Zustand. Nur einige Baustellen hinter Nelspruit sorgen für kleinere Verzögerungen. Südafrika verabschiedet sich von uns nicht gerade von seiner besten Seite: Ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel prasselt auf uns nieder und wir können eine Zeitlang lediglich im Schritttempo fahren, da die Sicht stark eingeschränkt ist.

Dennoch erreichen wir den Flughafen rechtzeitig. Wir müssen unseren Mietwagen voll getankt zurückgeben, finden jedoch vor dem Flughafen keine Tankstelle. Ehe wir uns versehen geraten wir schon in das Parkhaus, in dem sich auch die „Car Rental Returns“ befinden. Wir fragen einen gelb uniformierten Farbigen nach einer Tankstelle. Er zeigt sich sofort hilfsbereit und deutet an, einsteigen zu wollen, um uns den Weg zu zeigen. Allzu großes Misstrauen unterdrückt häufig die Freundlichkeit der Menschen in fremden Ländern, also öffnen wir die Tür trotz eines leicht mulmigen Gefühls. Ich befrage ihn nach seinem Job hier im Flughafen und er erzählt uns, dass er einen Vertrag als Reinigungskraft hat. 1900 Rand, kaum 180 €, verdient er pro Monat, für uns ein unfassbar geringes Gehalt. Zielsicher lotst er uns zu der Tankstelle, die sich hinter dem Parkhaus befindet und anschließend wieder zurück zur Europcar Auto-Rückgabe. Wir belohnen unseren freundlichen Helfer großzügig mit 50 Rand, was ihn sichtlich erfreut, checken danach ein und besteigen alsbald schon den Airbus 380 von Air France.

Zuvor haben wir noch Keara, unsere Reisebekanntschaft aus dem Umfolozi Park getroffen, von der wir bereits wussten, dass sie ebenfalls mit unserer Maschine nach Paris fliegt, um von dort aus weiter zu reisen nach Dublin, ihrer Heimat. Sie arbeitet in Johannesburg als Freelancerin für eine Öl- und Gasgesellschaft immer nur einige Wochen, danach fliegt sie zurück nach Dublin. Interessiert erkundigt sie sich nach dem Verlauf unserer letzten beiden Wochen in Südafrika und wir vereinbaren beim Abschied ein Wiedersehen, irgendwann in Dublin oder Hannover!

Unsere erste Begegnung mit dem schwarzafrikanischen Kontinent hat uns beide tief berührt und wir fiebern bereits auf dem Rückflug den nächsten Reisen und Abenteuern entgegen. Malawi und Sambia, Länder von denen uns unter anderem Willis aus Kosi Bay begeistert berichtet hat, stehen ganz oben auf der Wunschliste, aber auch Botswana, Namibia und weitere Länder Afrikas haben unser Interesse geweckt. Dann werden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit per 4x4 Wagen und Dachzelt auf den Weg machen, um der großartigen Natur Afrikas so nahe wie möglich zu sein.







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